THE TRUFFLE HUNTERS

I/df. Italienisch gesprochen mit d/f Untertiteln

Cinéculture: Mi 08.Dez um 18.00 h / So 12. Dez um 11.00 h / Mo 13.Dez um 18.00 h wie immer im Kino Capitol in Brig

Ein rein beobachtender Dokumentarfilm über ein paar kauzige Originale am Ursprung des Trüffelgeschäftes.
Was will man mehr als ein paar Italiener, welche leidenschaftlich mit anderen, sich selber oder ihren Hunden über das Essen und das Leben sprechen? Das ist lustig, ehrlich, menschlich, wohltuend und genüsslich wie ein Teller Tagliatelle mit Albatrüffel!

«UND MORGEN SEID IHR TOT»

CinéCulture zeigt:

«UND MORGEN SEID IHR TOT»
(Regie: Michael Steiner; CH 2021; 115 Min.; Darst.: Morgane Ferru, Sven Schelker)

So-Matinée 7. Nov. 2021 // 11.00
Mo/Di 8./9. Nov. 2021 jeweils um 18.00

Er, Michael Steiner, beherrscht sein Metier. Er hat nun nach «Grounding»und «Wolkenbruch…» ein klassisches Kinostück gedreht: sehr solide, sicher, selbstbewusst und ohne Schnörkel mit einer wunderschönen rohen Eleganz.
Wer erinnert sich nicht an diese wahre Geschichte? Ihr Schicksal hat vor zehn Jahren die Schweiz bewegt. 2011: Daniela Widmer und David Och werden während ihrer Reise auf den Spuren von Marco Polo in Pakistan entführt, 500 km weit nach Nord-Waziristan verschleppt und in der Stadt Miranshah an die Taliban übergeben…
Es ist kein Dokumentarfilm – es ist ein Spielfilm basierend auf wahren Tatsachen. Der Blickwinkel des Films geht von den beiden Hauptprotagonisten aus; so wie sie es erlebt haben; um ihr Leben in Gefangenschaft (8 Monate); um Verhandlungen mit den Taliban; …und endlich ihre Flucht!  Der Film ist sehr spannend gedreht, sehr authentisch (auch die Taliban Darsteller); ist aufklärerisch; die Dramatik hat ein sehr gutes Drehbuch vorzuweisen und der Zuschauer leidet und hofft mit (trotzdem er/sie weiss wies ausgeht. «Und morgen seid ihr tot» ist ein Film aus der Schweiz dem keine (CH-)Folklore oder Schweizerklischees anhaftet. Ihn kann man überall auf der Welt hinstellen. Er besteht. Wir können Michael Steiner zu diesem Film nur gratulieren.

Viel Spannung und Aufklärung wünscht das CinéCulture Team

THE FRENCH DISPATCH

(R.: Wes Anderson; D, F, USA 2021; 108 Min.; Darst.: Starbesetzung)

Vorführdaten: So-Matinée: 24. Okt. 2021 /  11.00
                         Do – Sa.      : 21. Okt. – 23. Okt. 2021  //  18.00
                         Mo – Mi       : 25. Okt.- 27. Okt. 2021  //  18.00
                         (jeweils Originalversion mit d/f Untertiteln)

«The Budapest Hotel», der 2014 erschien, war ein Riesenerfolg an der Kasse, eine Sensation an der Umsetzung des Drehbuchs, der Kameraführung und der schauspielerischen Qualität und Leistung. Jetzt hat Wes Anderson ein Meisterwerk der Sonderklasse gedreht.
Es ist Wes Anderson zehnte Regiearbeit und er zaubert mit dieser eine visuell einzigartiges Filmopus. In Cannes dieses Jahres erhielt er und «The French Dispatch» minutenlange Standing Ovations.
The French Dispatch ist eine Sammlung von Geschichten aus dem Alltag um den Zeitungsverleger Arthur Howitzer. Was die Belegschaft um ihn alles erlebt, ist äusserst Sehenswert und keine Sekunde langweilig oder langatmig. Es ist Kino pur. Der Film ist verspielt, witzig, intellektuell und strotzt vor visuellen Einfällen. Ein Kritiker schrieb: «The French Dispatch ist ein Meisterwerk. Man wird ihn ein, zwei, dreimal sehen wollen und es wird nicht genug sein».
Ein Muss ohne Wenn&Aber!

SCHACHNOVELLE – Film & Lesung

CinéCulture präsentiert:

SCHACHNOVELLE – Film & Lesung
(R.: Philipp Stölzl; D,A 2021; 112 Min.; Schauspieler: Oliver Masucci, Albrecht Schuch

Vorführdaten: So-Matinée: 10. Okt. 2021/11.00 (Film & Lesung)
Montag. : 11. Okt. 2021/18.00
Dienstag : 12. Okt. 2021/18.00

CinéCulture freut sich darauf, dass Beat Albrecht auf unsere Anfrage, ob er in einer Kurzlesung aus Stefan Zweig’s Buch «Schachnovelle» vor dem Film vorlesen würde.
Denn wer kennt diese Novelle nicht, dürfen (oder müssen) noch heute alle Kollegiumsschüler sie lesen? Jetzt hat sich Philipp Stölzl filmisch an dieses äusserst brisantes und interessantes Thema gewagt. Und ihm ist ein wunderbarer, spannender und kritischer Film gelungen. Er, der Film wie die Arbeit des Regisseurs, überzeugt durch seine Verdichtung, Optik und die Leistung der Schauspieler.
Story: Wien, 1938: Österreich wird von den Nazis besetzt. Kurz bevor der Anwalt Josef Bartok mit seiner Frau Anna in die USA fliehen kann, wird er verhaftet und in einem Hotel, Hauptquartier der unmenschlichen Gestapo, gebracht. Er soll dem Gestapo-Leiter bei Geldgeschichten zur Hand gehen. Da er sich weigert zu kooperieren, kommt er in Isolationshaft. Bartok bleibt standhaft, verzweifelt jedoch zusehends – bis er durch Zufall an ein Schachbuch gerät…Als er den Nazischergen entkommen kann, trifft er auf der Überfahrt nach den USA auf den Schachweltmeister und besiegt ihn mit verspielter Leichtigkeit. Doch das Schachspiel weckt in ihm Erinnerungen an den Terror seiner Inhaftierung und reisst eine seelische Wunde wieder auf…
Vor Beginn des Films wird der versierte Sprecher Beat Albrecht uns die Schachnovelle näher bringen. Darauf kann man sich im Besonderen freuen.

Das CinéCulture Team wünscht viel Vergnügen.

Achtung: für alle Zuschauer die Filme im Original-Ton lieben, zeigt Kino Capitol auf Wunsch des CinéCulture Teams

James  Bond NO TIME TO DIE
auf ENGLISCH mit d/f Untertiteln
Datum: Montag 11. Oktober 2021 / 20.30 Uhr

Motion Is Life, Life is Motion

( Regie: Willie-Franz Kurth; CH 2021; 60 Min)

Vorführung: So-Matinée 26. Sept. 2021, 11.00

Benefizveranstaltung für Ärzte ohne Grenzen!

Dr. med. Dr. h. c. Hermann Oberli (81), ein Schweizer Chirurg kehrt immer wieder zurück auf die Salomonen, einem Inselstaat in der Südsee. Der Chirurg hat dort viele Leben gerettet. Dank seiner Initiative gibt es heute einen Masterstudiengang, der Chirurgen ausbildet und auf die soziokulturellen Herausforderungen vorbereitet. Derzeit nehmen 22 Ärzte aus 8 pazifischen Ländern am Programm Teil. Sie sollen jetzt und in Zukunft die 10 Millionen Einwohner der südpazifischen Inselstaaten unfallchirurgisch und orthopädisch betreuen.
Hermann Oberli widmet nach wie vor einen grossen Teil seiner Zeit dieser Aufgabe, will jedoch kürzertreten und hat in Dr. med. MARTIN WALLISER aus Brig einen Nachfolger gefunden. Willy-Franz Kurth hat für das Schweizer Fernsehen vor 20 Jahren über den Ärzteeinsatz im Südpazifik einen Film gedreht und hat sich nochmals dem Tjema angenommen. Der Film «Motion is Life, Life is Motion» wird am kommenden Sonntag um 11.00 in Anwesenheit der Ärzte Oberli und Walliser und dem Filmemacher Kurth gezeigt. Im Anschluss folgt ein kurzes Gespräch unter der Moderation von Tony Burgener, (ehemaliger Direktor der Glückskette Schweiz).

Die Kinosaalmiete gilt als Sponsoring und anschliessende Kollekte geht vollumfänglich an die involvierte Stiftung.

Das CinéCulture-Team wünscht viel Vergnügen!

CINECULTURE präsentiert:

BILLIE – ein Must-See
(James Erskine; 2020 USA; 97 Min.)

Nein, es ist nicht derselbe Film der der Filmkreis diesen Sommer im Stockalperhof zeigte.
Unser Film heisst «Billie» und ist die ergänzende Doku zum Film «The United States VS. Billie Holiday». Wer diesen Film bereits gesehen hat, wird «Billie» lieben.
Billie Holiday (1915-1955), geboren als Eleanora Fagen, ist die grösste aller Jazzsängerin nen aller Zeiten. Der Film «Billie» ist ein hervorragendes Zeitdokument;es präsentiert sie als eine aussergewöhnliche Sängerin, die in der Musik und politischen Gesellschaft ihre Spuren hinterliess. Aufgebaut ist der Film auf die fantastischen Interviews, die Linda  Kuehl mit der Entourage von Billie Holiday führte. Diese Gespräche sind sehr aufschlussreich und berühren einen und machen betroffen. Billie Holiday ging effektiv durch die Hölle und kritisierte die weisse rassistische US-Gesellschaft von der Bühne. Der bekannteste Protestsong ist «Strange Fruit». Ihr einmaliger Gesangsstil kommt nicht zu kurz in diesem Film…
James Erskine verknüpft in seinem Film «Billie» aufwändig restauriertes Archivmaterial und die bisher ungehörten Tonbandaufnahmen von Linda Kuehl, die ebenfalls ein tragisches Ende erleidet, mit den Aufzeichnungen der wichtigsten Bühnenauftritte .
Fazit dieses Films ist wie die US-Musikzeitschrift Rolling Stone schreibt: ein unbedingtes MUST-SEE-Spektakel. Nach dem Film stellt man bestürzt fest, dass Amy Winehouse (1983-2011) dazu verdammt war, dass Leben und Sterben von Billie Holiday zu wiederholen.
Ein Film, der der bedeutendsten Jazzsängerin aller Zeiten ein liebevolles, einfühlsames, ehrliches Denkmal setzt.

CinéCulture wünscht dennoch viel Vergnügen!

MONTE VERITÀ

(R.: Stefan Jäger; CH2021; Dauer 116 Min.; Darsteller: Joel Basman, Meresi Riegner, Max Hubacher)
Wann: Sa. 4. 9. 2021 / 18.00
So. 5. 9. 2021 / 17.00
Mo.6. 9. 2021 / 20.30
Du. 7. 9. 2021 / 20.30

CinéCulture startet seine Saison, nach 18 Monaten Stille, mit einem der wichtigsten CH-Filme dieses Jahres: MONTE VERITÀ! Dieser Film ist übrigens nach wahren Tatsachen gedreht. Der Begriff entstand anfangs des vorigen Jahrhunderts, hatte in den 20ern des 20. Jahrhunderts seine Blütezeit, wurde in der Nazizeit verdrängt und in späten 60ern durch die Blumenkinder, 68ern und der Rockmusikkultur aus der Versenkungen geholt. Der Wunsch nach Freiheit und Selbstbestimmung war genau das was die Blumenkinder suchten und wollten…
Was war Monte Verità: Zu Beginn des 20.Jahrhunderts machte sich eine Gruppe von Aussteigern (darunter Hermann Hesse, Erich Mühsam) auf die Suche nach dem Paradies und wurde auf dem Schweizer Berg Monte Verità (Tessin) fündig.
Der Wunsch nach Freiheit, Emanzipation und neuer Lebensform war enorm. Die Reformer legten nicht nur die Kleider ab, sondern ebenso das geistige und bürgerliche Korsett, an dem die Gesellschaft zu ersticken drohte. Sie wollten ein selbstbestimmtes Leben führen, die Emanzipation der Frau realisieren.
Stefan Jäger, versierter CH-Regisseur, ist mit «Monte Verità» ein echter Kinofilm gelungen. Der Film ist ein ausdrucksstarker und bildgewaltigen, inhaltlich grossartiger und schlussendlich ein schönes Leinwandspektakel. Die Hauptdarsteller meistern ihre Rollen mit Bravour und der filmische Groove ist einfach herrlich.
FAZIT: sehr sehenswert!

Viel Vergnügen wünschen Alex & Jean-Pierre

THE FATHER

Anthony ist 81 Jahre alt. Er lebt allein in seiner Londoner Wohnung und verweigert sich allen Pflegenden, die seine Tochter Anne ihm aufzudrängen versucht. Doch diese Notwendigkeit wird für sie immer dringlicher, da sie ihn nicht mehr jeden Tag sehen kann: Sie hat den Entschluss gefasst, nach Paris zu ziehen, um mit einem Mann zu leben, den sie kürzlich erst kennengelernt hat… Während Anthony versucht, sich mit der aufkommenden Demenz und den veränderten Lebensumständen zu arrangieren, beginnt er, an seinen Lieben, seinem eigenen Verstand und sogar an der Struktur seiner Realität zu zweifeln.

Gewinner von zwei Oscars: «Bester Hauptdarsteller» – Anthony Hopkins / «Bestes adaptiertes

Film-Webseite

Zu sehen im Capitol in Brig am
Fr 25.06. / Sa 26.06 um 20.30h in D, am So 27.06. um 17.00h und 20.30h und Mo 28.06. um 20.30 in E/df

Ausserdem zeigen wir NOMADLAND nochmals am
Mi 30.06. um 18.00h und 20.30h in E/df

DAS COMEBACK DER SIEBTEN KUNST

Wir zeigen endlich wieder Filme, und starten gleich fulminant mit dem Gewinner sämtlicher wichtigen Preise 2020/21

NOMADLAND
von Chloé Zhao

dieses mehrfach mit Oscars, dem Goldenen Löwen, BAFTA Awards und Golden Globes gekrönte Meisterwerk ist
ein Roadmovie mit Bildern von betörender Schönheit, die für die grosse Leinwand geschaffen sind. Nach monatelanger
Kinoabstinenz wirken die Bilder umso grandioser.

Kurz zur Geschichte: Fern, brillant gespielt von Frances Mc Dormand , bricht auf mit ihrem Van in ein ungewisses,neues
Leben als moderne Nomadin quasi, nachdem sie Mann und Haus verloren hat. Unterwegs macht sie Bekanntschaften mit
anderen Aussenseitern, ( die sich übrigens selber spielen ) die sich ebenfalls für ein Leben jenseits der Normen entschieden haben.

Wir zeigen den Film am Freitag 11.Juni, am Samstag 12. Juni und Sonntag 13. Juni jeweils um 20.30 in deutscher Synchronversion und
am Sonntag 13. Juni um 17.00h und Montag 14. Juni um 20.30h in der Englischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

Wir wünschen Ihnen wie immer grossartiges Kino!

CULTURCAFÉ im Ganter/Brig

Hommage für
JANIS JOPLIN – ihr Leben, ihre Musik, ihre Nachhaltigkeit
zum 50. Todestag
Jean-Pierre L. D’Alpaos im Gespräch mit Svenja Gsponer

Dat.: Mi. 4. Nov. 2020
Zeit: 20.00 – 21.00
Eintritt frei // Mittwoch ist Cultur/Treff-Cultur/Austausch – 19.00-22.00

Janis Joplin ist eindeutig die unsterbliche Sängerin des Blues› und Rocks. Die Lücke die sie hinterliess, konnte nicht wieder besetzt werden, und das bis heute! Wir, vom CulturCafé, werden an diese unersetzbare  Sängerin, an diesen Verlust, erinnern. Anhand von Musik- und DVDbeispielen zeigen wir Ihre Einzigartigkeit. Jean-Pierre L. D’Alpaos wird sich im Gespräch mit Svenja Gsponer über Janis Joplin, während einer Stunde, unterhalten.

Janis Joplin war der erste weibliche Rockstar der Rock’n’Blues Kultur. Mit ihrer markanten rauen Blues Stimme faszinierte sie Millionen; ihre Auftritte beim Monterey Festival (1967) und Woodstock (1969) bleiben unvergessen. Janis Joplin wurde 27 Jahre alt (1943-1970).

Wie immer am Mittwoch stellen wir einen Wein vor. Diesmal einen «Positivo» und einen «Pinot Blanche» garniert mit einer Bruschetta, Käse und Fleisch.

Wir wünsche viel Vergnügen! Die Koordinatoren des CulturCafé’s.