JAZZbrig 2017

JAZZbrig – Ein Multimediaspektakel um den Jazz!
“Ein Fenster für den Jazz!”
24. 4. -29. 4. 2017

Eine ganze Woche JAZZ, das verbirgt sich hinter dem Namen JAZZbrig. Immer in der letzten Aprilwoche findet dieses MultimediaSpektakel in Brig an verschiedenen Räumlichkeiten (Kino Capitol, Buchhandlung Wegenerplatz, Pfarreizenteum Brig, Grünwaldsaal/Mediathek Brig) statt. Rund um den Begriff “JAZZ” werden verschiedene Anlässe realisiert, das unsere Definition von “JAZZ ist schön” bestätigen wird. JAZZbrig wird 2017 zum zweiten Mal durchgeführt. Deshalb: Viva JAZZ!
Mo. 24. 4. 2017
JAZZ & Film, Kino Capitol Brig // 18.00
“MILES AHEAD”
(R.: Don Cheadle; USA 2016; 100 Min.; Darst.: Don Cheadle, Ewan McGregor)
Der Auftakt zum diesjährigen JAZZbrig macht der sehr sehenswerte Film von Don Cheadle über den Jahrhundertmusiker MILES DAVIS (1926-1991). Ein Film, der nie in die Schweizer Kinos kam. CinéCulture/Kino Capitol & JAZZbrig machen es möglich.
Don Cheadle porträtiert den Ausnahmemusiker in den späten 70er Jahren, nachdem er sich seit 1974 ziemlich rar machte und an neuen Sounds tüftelte und seine schwere Drogensucht in den Griff zu kriegen. Miles war übrigens der Entdecker und Erfinder des Jazz-Rocks. Diese Stilrichtung prägte auch vor allem der Sound der 1970er Jahre. Miles, seit dem Beginn seiner Musikerkarriere 1949 bis zu seinem Tod 1991, war nie ein Suchender sondern ein Finder. Kein Zweifel: ein Bio-Picture den man gesehen haben muss, ob man Musikliebhaber ist oder nicht. Dieser Film gehört zur Allgemeinbildung.

Anschliessend an den Film lädt JAZZbrig zum Apéro ins Restaurant Conti ein. Gleichzeitig wird der Kunstdruck von der Malerin DENISE EYER-OGGIER präsentiert. Zum offiziellen Plakat, das von Christoph Heinen konzipiert wurde, gibt es einen Sonderdruck, der von einem namhaften Künstler kreiert wird. War es letztes Jahr Herbert Theler, wurde dieses Jahr von JAZZbrig Denise Eyer-Oggier angefragt und ohne zu zögern von ihrer Seite zugesagt.
Mit dem Sonderdruck soll das JAZZbrig Festival teilweise aus eigener Kraft finanziert werden. 111 Plakate werden gedruckt, die nummeriert und von der Malerin gegengezeichnet, mit einem Beglaubigungszertifikat bestätigt in den Verkauf kommen. Der Preis pro Plakat ist auf Fr. 100.- festgesetzt und der Erlös kommt dem JAZZbrig zu Gute. Erhältlich ist das Plakat an der Vernissage oder während der ganzen Woche von JAZZbrig und übers Jahr im Kino Capitol Brig.

Di. 25. 4. 2017
JAZZ & Poesie: JAZZbrig in Zusammenarbeit mit Literarischen Salon (19.30)
MANUEL POLLINGER & MANUEL MENGIS
Grünwaldsaal/Mediathek Brig
JAZZbrig und Literarischer Salon spannen für einen Abend zusammen. Jazz und Lyrik haben seid jeher zusammengepasst und sich ergänzt. Manuel Pollinger (Vorleser) und Manuel Mengis (Musik) haben sich den überaus gelungenen Roman von Urs Mannhart ” Bergsteigen im Flachland” vorgenommen. Während einer Stunde wird Manuel Pollinger Passagen (heraus)lesen und Manuel Mengis (Jazzmusiker und Bergsteiger) wird gekonnt diese Texte untermalen. Urs Mannhart zeichnet in diesem Roman (sein dritter und bester) eine europäische Geografie von Liebe und Tod im Jahre 1999.

Mi. 26. 4. 2017
JAZZ & Musiktaufe: IONISATION
Buchhandlung Wegenerplatz // 20.00
Hinter dem Namen IONISATION stehen folgende Musiker: Jonas Imhof (dr),
Rafael Schilt (ts) und Rodrigo Aravena (b). Wir von JAZZbrig wollen ihnen eine Plattform geben, damit sie ihre sehr interessanten Eigenkompositionen präsentieren können.
IONISATION hat zwei Bedeutungen: 1. wird der Name von Jonas abgeleitet und 2. ist Ionisation ein Vorgang, bei dem aus einem Kern Teilchen entladen werden. DIe freigesetzten Teilchen ionisieren bei genügender Energie ihrerseits weiter. Besser kann sich IONISATION nicht beschreiben und nicht besser ihre Zusammenarbeit definieren. Hier gilt: Kommen, hören und sehen und sich selber ein Bild machen.

Do. 27. 4. 2017
JAZZ meets ROCK: ALEX RÜEDI feat. DANIEL BLATTER
Pfarreizentrum Brig, 20.00
Dies ist ein ganz spezieller Abend. Er ist den einheimischen Musiker gewidmet, die sich der Herausforderung stellen Jazz mit Rock aufeinandertreffen zu lassen. Es soll Tradition werden, dass JAZZbrig an diesem Festival immer am Donnerstag in den kommenden Jahren Musiker aus der Lokalszene einlädt diese beiden Musikstile zu verbinden. Alex Rüedi hat sich auf Wunsch von JAZZbrig bereit erklärt sich auf dieses Experiment einzulassen. So wird er jedes Jahr dabei sein. Dieses Jahr hat JAZZbrig den Rockgitarristen/Komponisten DANIEL BLATTER gefragt. Ihnen wurden keine Auflagen gemacht, sie erhielten Card Blanche. Deshalb sind auch wir von JAZZbrig gespannt was aus dieser Begegnung geworden ist. Wir können selber das Ergebnis kaum erwarten.
Mit Alex Rüedi (Sax) und Daniel Blatter (Gitarre) stehen folgende Musiker auf der Bühne: Joel Schmidt Altosax, Stefan Ruppen Piano, Patrick Jean E-Bass, Amadeo Rüedi Drums

Fr. 28. 4. 2017
PHILIPP FANKHAUSER: Blues in the Evening and ACOUSTIC
Pfarreizentrum Brig, 20.00
Muss man Philipp Fankhauser wirklich noch vorstellen? Bestimmt nicht! Natürlich wissen wir, dass er der bekannteste Bluesmusiker der Schweiz ist, und dass er seit 2003 regelmässig im Oberwallis auftritt. Und überall wo er auftritt, hinterlässt er und seine Mitblueser ein begeistertes Publikum. Sie haben alles um diese Musik richtig zu interpretieren und zum Klingen zu bringen. Denn Blues ist eine Lebenseinstellung, die tief aus der Seele kommen muss und bei ihnen kommt.
Vielleicht doch noch etwas Aussergewöhnliches: Philipp Fankhauser tritt mit dieser fünfköpfigen Formation zum ersten Mal akustisch/unplugged im Oberwallis auf.
Kaum verstärkt und akustisch gespielt, erhält der bekannte Fankhauser-Sound ein neues Klangbild. Das musikalische Fundament ist von allererster Güte und wird von Marco Jencarelli (ak. Gitarre), Hendrix Ackle (Piano, Wurlitzer), Angus Thomas (ak. Bass) und Richard Spooner (dr) gelegt.
Was diese Formation bietet und wie leicht sie sich in dem reichhaltigen Repertoire bewegt, ist im wahrsten Sinne Weltklasse und macht das Konzert zum Genuss. Ohne Zweifel!

Sa. 29. 4. 2017
JAZZ & Blues in the Night
WALE LINIGER (20.00)
JONAS RUPPEN TRIO (22.00)
Pfarreizentrum Brig

WALE LINIGER: THE BLUES PROFESSOR
Wale Liniger ist ein Geheimtipp. Wer seine Konzerte besucht, wird reich belohnt. Wale Liniger ist vermutlich die reinste und authentischste Form des Blues, die in der Schweiz zur Zeit zu hören ist. Er tritt mit akustischer Gitarre, Bluesharmonika und einer wundervollen sonoren Bluesstimme auf. Vor über 15 Jahren im Kellertheater Brig ist er vor vollem Haus aufgetreten. Jetzt beehrt er das JAZZbrig mit seinem Können, Charme, Originalität und Qualität. Er ist ein (heute) US-amerikanischer-schweizerischer Bluesmusiker und Professor für Blues an der University of South Carolina. Liniger ist in Bern geboren und aufgewachsen. 1982 hängte er seinen Lehrerberuf an den Nagel und wanderte in die USA aus, um den Blues an der Wurzel zu packen und ihn zu erleben.
Er ist nicht nur ein Klass-Bluesmusiker und Kenner und Bluessänger. Er hat mittlerweile den Blues im Blut. Seine Konzerte würzt er mit kleinen Stories aus seinem reichen Bluesfundus auf. Die Geschichten, die Begegnungen und vieles mehr, die er zwischendurch erzählt, gehören fest zum Konzertkonzept und lassen den Zuhörer in eine andere Welt tauchen! Wer in verpasst, verpasst wirklich etwas!

JONAS RUPPEN TRIO
Er schliesst das diesjährige JAZZbrig ab. Sein Pianospiel hat eine Unzahl von einheimischen und nationalen Bands bereichert. Jetzt stellt er einmal mehr seine Eigenkompositionen vor. Seine Kompositionen zeichnet sich durch eine musikalische Dichte und dennoch leichtklingende Ausstrahlung aus. Das Trio hat sehr viel Respekt voreinander und erlaubt ihnen eine sanfte aber kraftvolle aufeinander abgestimmte Dynamik zum Erklingen zu bringen. Die Songs sind kompositorisch raffiniert und schalkhaft, ausgeklügelt, harmonisch und solistisch versiert. Diese Kombination zieht den Zuhörer in ihren musikalischen Bann. Wirklich ein würdiger Abschluss.

THE OTHER SIDE OF HOPE und HIDDEN FIGURES

CINÉCULTURE – Wo man nicht aus Langeweile hingeht!

Sonntagsmatinee 9. April 2017  //  11.00
EINZIGE VORSTELLUNG

AKI KAURISMÄKI’s letzter Film!
“THE OTHER SIDEOF HOPE”
(R.: Aki Kaurismäki; Finnland 2017; 98 Min.)
Hoffentlich ist es bloss eine Drohung und kein Versprechen, dass dieser Ausnahmeregisseur mit nur 61 Jahren nach diesem Film ans Aufhören denkt. Die Welt wäre um eine kulturelle Bereicherung und um einen Kulturkämpfer ärmer.
In seinen Filmen wird nie gelacht, dafür konnte der Zuschauer umso mehr lachen und schmunzeln. Die ernsten, versteinerten Gesichter sind ein Markenzeichen Akis. Und genau dies gibt den Filmen ausnahmslos Tiefe, Qualität, Nachhaltigkeit; sie verkörpern finnische Schwermut, Witz und Hoffnung auf bessere Zeiten. Aki Kaurismäki ist ein Vollbluttkünstler mit einer Authentizität, die keine Kompromisse an niemand zulässt.
Thema des Films: Flüchtlinge und dass man davor keine Angst haben muss, sondern Humanität und Empathie, Verständnis und Lösungen.
Hier ein paar Pressestimmen: “Voller Menschlichkeit und lakonischem Humor” (The Gardian), “Die Liebe zu seinen Figuren macht Kaurismäki noch immer keiner nach” (Tages-Anzeiger), “Ein Film für alle, die noch in wenig Hoffnung haben, dass trotz Trump & Co. die zwischenmenschliche Solidarität triumphiert”.
“The Other Side of Hope” ist ein überaus hervorragender Film, der nicht nur seine Liebhaber bestätigen, sondern und vor allem ein junges Publikum begeistern und überzeugen wird.

 

“HIDDEN FIGURES” – nach einer wahren Geschichte
(R.: Ted Melvi; USA 2017; 124 Min.)

Vorführdaten: So. 9. April 2017  //  20.30
                         Mo. 10. April 2017  //  20.30
                         Di. 11. April 2017  //  20.30
“Hidden Figures” erzählt die Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson, herausragende afro-amerikanische Frauen, die bei der NASA gearbeitet haben und in dieser Funktion als brillante Köpfe einer der grössten Unternehmungen in der Geschichte gelten. Dieses visionäre Trio überschritt jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen und inspirierte Generationen, an ihre Träume festzuhalten. Aber diese Rassen/Faschismus/Frauendiskriminierung-Fesseln machen die Arbeit dieser Rechengenies bei der NASA und im Alltag beinahe unmöglich.
Auf eine sehr unterhaltsame Weise  dokumentiert “Hidden Figures” die Schicksale, Kämpfe und die Geschicklichkeit dieser drei Frauen diese Hindernisse elegant zu umschiffen, deren Geschichte stillschweigend  vom weissen Amerika unter den Teppich gekehrt wurde. Der Film gibt auch Einblick in den US-Alltagsfaschismus von damals und heute. Kurz: ein Film den man gesehen haben muss!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Filmvergnügen an diesem kommenden CinéCulture-Sonntag!

 

MANCHESTER BY THE SEA

CinéCultur zeigt “nur Filme, die wir selber sehen wollen!”

MANCHESTER BY THE SEA

(R.: Kenneth Lonergan; USA 2016; 138 Min.; Darst.: Casey Affleck, Michelle Williams, Matthew Broderick)

So-Matinée 26. März 2017 // 11.00

(Weitere Vorführungen werden noch bekannt gegeben)

CinéCulture zeigt eine weitere Filmperle vom Meeresgrund. Da wir mit der Meinung von Tomy Ulrich (Kinomitbesitzer von 5 Sälen in Zug) übereinstimmen, übernehmen wir seinen Text zu

MANCHESTER BY THE SEA:

Nur schon die paar Sekunden mit dem wortlosen Casey Affleck während der Abdankung begründen einen Kinobesuch. Dieser Blick! Wuchtige Emotionen sind das. Oder dort wo er auf seine Ex-Frau mit Baby trifft: ein herzzerreissender Wahnsinn. Die Michelle Williams überzeugt so sehr, dass sie aus gutem Grund für nur wenige Minuten Leinwandpräsenz die Oscarnomination bekam.

Das könnte ein Ausschnitt, weil zeitlich sehr beschränkt und ohne klares Ende, aus einem Shakespeare-Drama sein, über welches der Meister bestimmt stolz wäre. Oder ein Ken Loach Film ohne die Politik – jedenfalls nicht vordergründig und mal abgesehen von der einen Erwähnung einer “minimum-wage”.

Nur eine Szene habe ich als unnötig empfunden (Stichwort “Tomatensauce”). Doch solche Dinge werden in so einem Streifen zur Nebensächlichkeit. Falls ein Film eine derartige Wirkung entfalten kann, wurde alles richtig gemacht.

Ein Film, welcher die volle Kraft des Kinos zu vermitteln vermag.

Ein Muss, ein Meisterwerk!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

KINO HIGHLIGHTS der Woche 23. 3. – 29. 3. 2017

“Die göttliche Ordnung”
Do. 23. 3. 2017, 20.30
Fr./Sa./So. 24., 25., 26. 3. 2017, 18.00

“Moonlight”
Mo./Di. 27., 28. März 2017, 18.00

“Miséricorde”
So. 26. März 2017, 20.30….Auftakt zum FilmFestival Saas-Fee
(FilmFestival Saas-Fee 28. 3. – 2. 4. 2017)

“Star”
Mi. 29. 3. 2017, 19.00
Nouvelles – Filme von Frauen

 

Cinéculture präsentiert den Oscar-Jahresgewinner

CINÉCULTURE
präsentiert den Oscar-Jahresgewinner MOONLIGHT.

MOONLIGHT

(R.: Barry Jenkins; USA 2016; 111Min.; Darst.: Mahershala Ali)
Vorführung: So-Matinée 19. März 2017 // 11.00
Weitere Vorstellungen sind geplant, wir melden uns.

Da wir nicht die Möglichkeit haben den Film bis kommenden Sonntag zu sehen, verlassen wir uns auf Tomy Ulrich’s (Kinobesitzer in Zug) Meinung. Tomys Meinung: “MOONLIGHT ist ein emotionaler kräftiger Film mit starken Bildern und erstklassig , fokussiert eingesetzter Musik. Das ist einer jener Filme, der es schafft,die Gefühlswelten der Figuren deutlich zu machen. Und dies ohne das alles noch mit Bildern illustriert wird. Es ist magisch, wenn das gelingt. Schlicht unglaublich, dass dieser Film keine zwei Millionen Dollar gekostet haben soll. der  ist nicht nur gut erzählt, er sieht auch mindestens zehn Mal so teuer aus.”
Also, lassen wir uns überraschen. Dieser Film ist ein Muss, allein weil er der beste des Jahres 2016 sein soll.

Hinweis 1):
CinéCulture hat in den letzten 2 1/2 Monaten ein tolles Filmprogramm präsentieren können. Wir setzen diese Erfolgsserie fort. Vorgesehen sind folgende Filme: nach Moonlight “Manchester by the Sea”, “Silence”, “Loving”, “Elle”, “The Salesman” – alles Filme, die Sie nicht kalt lassen werden. Wir von CinéCulture garantieren!

Hinweis 2):
Noch im Programm:
So. 19. 3. 2017 // 18.00 – Die göttliche Ordnung
Mo.20. 3. 2017 // 20.30 – Die göttliche Ordnung (Ein Pflichtfilm)
Di. 21. 3. 2017 //  18.00 – La Lumière de l’Espoire (CinéCulture sammelt fürs Rote Kreuz, alle Einnahmen werden gespendet)

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

 

Cinéculture – “LA LUMIÈRE DE L’ESPOIRE”

CINÉCULTURE SAMMELT FÜRS ROTE KREUZ

Di 21. März 2017 // 18.00

“LA LUMIÈRE DE L’ESPOIRE”
mit der Walliser Schauspielerin  NOÉMIE SCHNIDT
(R.: Silvia Quer; Spanien, CH 2016; 101 Min.; Darst.: Noémie Schmidt, Marie Fontannaz)

FILM-BENEFIZ
“La Lumiére de L’Espoire” ist eine Benefiz-Film-Veranstaltung fürs “Rote Kreuz” Wallis. André Martin, der Verleiher hatte diese Idee, alle Einnahmen die in den Walliser Kinos (Monthey, Martigny, Sion, Sierre und Brig) zusammen kommen, von seiner Seite dem Roten Kreuz zu überweisen. Die Kinos zogen mit und verlangen für ihre Arbeit und Lokalitäten auch nichts. Also der ganze Eintritterlös geht aufs Konto des Roten Kreuzes.
CinéCulture macht mit Freude mit und unterstütz diese schöne Idee voll und umfänglich.

NOÉMIE SCHNIDT
Das dieser Anlass an diesen fünf Standorten durchgeführt wird, hat damit zu tun, dass die Hauptdarstellerin eine gebürtige Walliserin aus Sion ist. Noémie Schmidt, 26 jährig, wird als grosse Schauspielerin gehandelt und kann bereits auf eine steile Karriere zurückblicken. Im letzten Jahr erhielt sie vom Staat Wallis den Förder-Kulturpreis und an den diesjährigen Solothurner Filmtagen wurde ihr  der TV-Preis überreicht. Ihre kurze Filmbiographie zeugt von grossen Können dieser talentierten Jungkünstlerin. Zu sehen war sie in folgenden Filmen: “L’Étudiante et Monsieur Henry” (2015), “. Versailles” (Fernsehserie, 10 Folgen, 2015), “For this is my Body” (2015) und “La Lumiére de L’Espoire” (2016).

LA LUMIÈRE DE L’ESPOIRE
Wieso die Einnahmen dieses Films ans Rote Kreuz gehen, hat einen zweiten Grund. Dieser Grund steht mit der Filmgeschichte in Verbindung: “Südfrankreich im Jahre 1942. Nach drei Jahren Einsatz, um Frauen, die den Internierungslagern entrissen werden konnten, die Würde zurückzugeben und das Leben ihrer Neugeborenen zu retten, scheint die Maternité d’ Ene durch die faschistische französische Vichy-Regierung zum Ende verurteilt. Die Direktorin Elisabeth Eidenbenz, ihre Mitarbeiterinnen und das Netzt von Müttern, denen sie geholfen hatte, unternehmen alles in ihrer Kraft Stehende , um die Schliessung dieses Hafens von Frieden und Glück inmitten des von Krieg und Verzweiflung gezeichneten Europas zu verhindern.”

Alex R.  Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen  dem Film-Benefiz viel Unterstützung.

CINÉCULTURE STELLT CINÉLITÉRAIRE VOR,

SO-Matinée 5. März 2017  //  11.00 und Di. 7. März, 18.00

“NERUDA”: Film & Lesung
(R.: Pablo Larraín; Chile 2016; 108 Min.; Darst.: Gael García Bernal, Luis Gnecco)
LESUNG: BEAT ALBRECHT LIEST PABLO NERUDA

Film und Literatur waren von Anbeginn des Films (1895) eng miteinander verbunden. Das Buch gab x-mal Vorlagen, Ideen, Inspirationen für ungewöhnliche Filme. Der ganz grosse Meister dieses Genre war Stanley Kubrick (1928-1999). Immer waren seine Filme besser als die Vorlage. Filmische Beweise: “Lolita” (Vladimir Nabokov) oder “A Clockwork Orange” ( Anthony Burgess)…
CinéCulture will nun Film & Literatur verbinden. Unter dem Titel CINÉLITÉRAIRE startet CinéCulture eine neues filmisches Erlebnis. 3-5 mal im Jahr heisst es dann CinéLiteraire
wobei immer der Schriftsteller und dessen Werk ebenfalls vorgestellt wird. Somit soll die schriftstellerische Eigenart auch zum Zuge kommen.
Als Vorleser konnte CinéCulture den hervorragenden Rezitator BEAT ALBRECHT einladen. Er wird während 20 Minuten Gedichte von Pablo Neruda rezitieren und dadurch einen kleinen Einblick in das wunderbare Werk von Pablo Neruda ermöglichen.
Den Auftakt zur neuen Serie macht der allerneueste Film von Pablo Larraín “Neruda”. Nebenbei bemerkt: Pablo Neruda (1904-1973), Chilene, ist der grösste Poet Südamerikas aller Zeiten – und wird es lange bleiben! Er ist LiteraturNobelpreisträger und hat vor allem mit seinem Opus Magnum “Canto General” Südamerika und sich selbst ein unvergessliches Denkmal gesetzt.
Pablo Larraín , der durch Antifilme  gegen das Scheusal und Faschisten-Diktator Pinochet (geschätzte Ermordungen 300’000) berühmt wurde, hat seinem Landsmann Neruda mit “Neruda” seine Reverenz bezeugt. Mit spitzeklasse Schauspieler wie Gael García Bernal und Luis Gnecco, (als Pablo Neruda) erzählt Pablo Larraín  spannend und packend eine Episode aus dem Leben Nerudas. Es ist effektiv “ein filmisches Feuerwerk” (El País) oder wie Variety urteilte “Das Drehbuch, die Bilder, die Schauspieler: Man weiss gar nicht, was man zuerst loben soll. Ein Werk voller Klugheit, Schönheit und Kraft!”
Auch wenn am Sonntag schönes Wetter ist, vergessen Sie nicht: Im Wallis gibt es noch mehr schöne Sonntage – BEAT ALBRECHT aber nur einmal .

Wir, Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’ Alpaos, wünschen viel Sehvergnügen!

 

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“Ma Vie de Courgette” & “Lady”

CINÉCULTURE
Präsentiert einheimisches Filmschaffen:

“Ma Vie de Courgette/Mein Leben als Zucchini”
(R.: Claude Barras; CH 2016; 70 Min.)
“Lady”
(R.: Jennifer Heinen; CH 2016; 17 Min.; Annelore Sarbach (Schauspiel), Erika Stucky (Musik)

Vorführungen:
Fr. 3. März, 18.00/ Sa. 4. März, 14.00 & 18.00/ So. 5. März, 14.00/Mo. 6. März 2017, 18.00.

Endlich kommt der weltweit gezeigte und bekannte Animationsfilm des Walliser Claude Barras ins Oberwallis. Er war sogar für einen Oscar 2017 nominiert. Auch wenn er keinen erhalten hat, hat er ihn für uns (CinéCulture) trotzdem einen bekommen, allein wegen der Tatsache, dass er es soweit brachte. Es ist eine berührende kleine Filmperle vom Meeresgrund. Natürlich eignet er sich nicht nur für Kinder ab sechs, sondern ist auch für Erwachsene gedacht, die offen für Experimente und Gefühle sind.

Im Vorprogramm zeigen wir den 17 Minütigen Film der Brigerin  Jennifer Heinen: “Lady”. Dieser Kurzfilm schaffte es sogar ins Programm der Solothurner Filmtage 2017.
“Lady” ist eine Adaptation von Shakespeare’s Lady Macbeth. Die Handlung spielt in den Walliser Alpen, gekonnt und überzeugend von der Schauspielerin Annelore Sarbach. Die Musik, die im Film zu hören ist, ist ebenfalls von einer Oberwalliserin komponiert: Erika Stucky.
Auf beide Produktionen kann man gespannt sein.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

LAST CALL FOR: “LA LA LAND” & “JACKIE”

CINÉCULTURE – extra
…heisst “Engagiertes Kino!”
LAST CALL FOR: “LA LA LAND” & “JACKIE”

“LA LA LAND”: nur noch am Di. 28. Feb. & 1. März 2017 / 20.30 (O-Ton)
Ein absolutes Muss! Damien Chazelle hat alles richtig gemacht. Oscar hin – Oscar her: dies hat nichts zu bedeuten. Damien Chazelle hat mit 32 Jahren bereits echtes Kino im Blut. Ganz grosses Kino.

“JACKIE”: nur eine Aufführung noch am 1. März 2017 / 18.00 (O-Ton)
Mittwoch ist CINÉCULTURE Abend. Gleich zwei grossartige Filme werden unter dem Label CinéCulture gezeigt!In “Jackie” sehen wir nicht nur eine wunderbare Natalie Portman, sondern auch noch einmal in seiner allerletzten Rolle, den hervorragenden englischen Charakterdarsteller John Hurt (1940-2017). Er: wie immer glanzvoll.

“MA VIE DE COURGETTE/Mein Leben als Zucchini” (deutsch)
Vorführungen: 3./4./5./6. März, jeweils um 18.00!
Claude Barras ist zur Zeit der beste Tourismusbotschafter des Wallis. Sein Animationsfilm hat bereits die ganze Welt gesehen (ausser das Oberwallis). Hoffentlich erleidet dieser sehr, sehr sehenswerte Film (nicht nur für Kinder) nicht jenes Schicksal nach dem Motto “Der Prophet im eigenen Lande…!!!
Als Filmförderung zeigt CinéCulture im Vorprogramm Jennifer Heinens 17minütigen Film “Lady”.

CINÉCULTURE stellt  CINÉ-LITÉRAIRE vor: Film mit Lesung (Beat Albrecht)

“NERUDA” – So-Matinée 5. März 2017 / 11.00 & Di. 7.März 2017 / 18.00
(R.:Pablo Larraín; Chile, F, USA 2017; 100 Min.; Darst.: Gael Garcia Bernal)
Der neue Film von Pablo Larraín (sein letzter war “Jackie”) handelt vom Leben des weltbekannten chilenischen Literatur-Nobelpreisträger Pablo Neruda.
NEU unter der Rubrik “CinéLiteraire” kombiniert CinéCulture (3-5 mal im Jahr) Film und Literatur. Der Auftakt zu dieser Serie macht “Neruda”.
Vor dem Film rezitiert Beat Albrecht 20 Minuten lang Gedichte von Pablo Neruda.

Viel Vergnügen wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

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Jackie

CINÉCULTURE zeigt nur…
“… Filme, die wir selber sehen wollen!”

“JACKIE”
(R.: Pablo Larraín; Chile, F, USA 2016; 100 Min.;Darst.: Natalie Portman, John Hurt)

Vorführungen: So- Matinée 19. Feb. 2017  //  11.00
                          Dienstag       21. Feb. 2017  //  18.00
                          Mittwoch       22. Feb. 2017  //  18.00

“Jackie” zeigen wir auch wegen John Hurt, der am 25. Jan. 2017, im Alter von 77 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs verstorben ist. Er gehört zu jenen stillen, leisen Charakterdarsteller, die man erst bemerkt, wenn der Film zu Ende ist. Seine Schauspielkunst bestand darin mit seiner Anwesenheit Kino zu kreieren. Unvergessen sind seine Darstellungen in “Midnight Express”, “Only Lovers Left Alive”, “The Elefant Man”, “Dead Man” usw. Grosse Regisseure haben nach ihm verlangt, wie David Lynch, Steven Spielberg, Jim Jarmusch, Ridley Scott usw.
Er durfte sich sogar Sir nennen: Sir John Vincent Hurt!
In “Jackie” ist er zum letzten Mal aufgetreten. Und deshalb widmet ihm CinéCulture gleich drei Vorführungen.

Und nun zu “Jackie”. Tomy Ulrich (Teilmitinhaber  von 5 Kinos in Zug) zu “Jackie”: “Ein künstlerisch grossartiges Paket: wunderbare Bilder und nach jener zu UNDER THE SKIN wieder eine sehr eindrückliche Tonspur von Mica Levi, begleiten eine Tour de Force von Natalie Portman innerhalb eines glücklich gewählten Ensembles. DerFilm wirkt so künstlich wie er künstlerisch ist. Eine subjektive Studie wie aus dem Labor, welche Jackie Kennedy nie glorifizieren möchte und inhaltlich konzentriert bleibt.
Sehr gut. Empfehlenswert für jene, die zwischendurch auch gerne wieder einmal etwas spezielles sehen wollen.”

LA LA LAND – weitere Aufführungen in O-Ton:
Sa.  18. Feb. 2017 // 17.00
Mo. 20. Feb. 2017 // 18.00
Dieser Film muss effektiv gesehen haben, auch wenn er nicht eine einzige Oscar-Nominierung erhalten hatte. Ohne falsche Bescheidenheit: ein Muss!

CINÉ-LITÉRAIRE
So-Matinée 5. März 2017: “NERUDA” – Beat Albrecht wird Gedichte dieses allergrössten Dichters Südamerikas vor dem Film interpretieren.

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Cinéculture – Fremdfötzelige Musikanten

CINÉCULTURE zeigt nur “Filme mit Nachhaltigkeit”

“FREMDFÖTZELIGE MUSIKANTEN”: von Wien in die Innerschweiz zur Jazzszene New Yorks
(R.: Roger Bürgler; CH 2016; 100 Min.; Mitwirkende: Christine Lauterburg, Max Lässer, Werner Aeschbacher etc.)

Vorführungen: So-Matinée 29. Jan. 2017, 11.00 / Di. 31. 1. 2017 und Mi. 1. 2. 2017, jeweils
um 18.00

Das Schwyzerörgeli kommt in diesem Dokumentarfilm von Roger Bürgler zu hohen und berechtigten Ehren. Und auch, wenn man diesem Ding ausserhalb der Insiderszene wenig Beachtung gezollt hatte, bis anhin, wird dieser Film dies gewaltig ändern. Fast stillschweigend hat dieses Instrument seinen Gang durch die Weltmusikgeschichte angetreten und ist wie noch nie so in. Es wird sehr vielfältig angewendet und gibt sogar dem Jazz eine besondere Note.
Roger Bürgler, der Regisseur, weiss ganz genau was er da gedreht hat, denn er ist nur wenige Meter von der Schwyzerörgelifabrik “Eichhorn” aufgewachsen, und er spielt es in der Freizeit selber. Anhand von wunderbaren und berührenden Filmaufnahmen hat er dem Schwyzerörgeli eine herrliche Liebeserklärung und ein würdiges Denkmal gesetzt.
Roger Bürgler hat mir ” Fremdfötzelige Musikanten” ein einzigartiges Zeitdokument geschaffen – und zwar, von der urchigen Stubete bis in drei New Yorker Jazzszene.

Der Extra-Hinweis: Mittwoch, 1. Februar 2017 ist CinéCulture Filmtag:
um 18.00: Fremdfötzelige Musikanten
um 20.30: La la Land (O-TON englisch mit deutschen Untertiteln)
der Golden Globe Abräumer (7 an der Zahl)
und er geht mit 14 Oscar-Nominierungen Ende Februar
2017 ins Rennen.

Und noch eine Eigenproduktion: Pierre Favre, vom Autodidakten zum Pionier, ein einstündiges Portrait, Produktion: Jonas Ruppen
Premiere: 11.2.2017 – 18:00 Uhr mit Anwesenheit des Regisseurs
14./15.2.2017 – 18:00 Uhr reguläre Aufführungen

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!001