„YULI“ – Hommage an den Tanz

CINÉCULTURE

„YULI“ – Hommage an den Tanz
(R.: Icíar Bollaín; 2018 Spanien; 115 Min.; Darst.: Carlos Acosta )

Vorführungen: Mo/Di 18./19. Juni, jeweils um 18.00

CINÉCULTURE lädt zu einem aussergewöhnlich schönen und berührenden Film, dessen Haupthandlung dem Tanz und Havanna gewidmet ist. „YULI“ heisst dieser spezielle Film. Es ist ein biographischer Spielfilm der spanischen Regisseurin Icíar Bollaín über das Leben des kubanischen Balletstars Carlos Acosta. Yuli, so nennt ihn sein Vater, ein LKW Fahrer, erkennt das aussergewöhnliche Talent seines kleinen Sohnes. Denn, alle die Yuli tanzen sehen, sind einheitlich der Ansicht: Hier tanzt ein zukünftiger Star. „YULI“ zeigt in spannenden Bildern den Aufstieg dieses begnadeten Tänzers, und zwar von den Strassen Havannas zum Star des renommierten Ballet in London. Übrigens ist Acosta der erste Schwarze, der in Shakespeare‘ s „Romeo & Juliet“ den Romeo in der Geschichte des Londoner „Royal Ballet“ darstellt. Das Schöne an „YULI“ ist, dass die Story auf wahren Begebenheiten beruht und Acosta selber Auftritt und dadurch einige feine Kostproben zeigt. Noch ein Übrigens: Yuli ist der Name eines afrikanischen Kriegsgottes. Und kämpfen musste er. Der Name ist also Pflicht.
„YULI“ ist eine echte Perle vom Meeresgrund. Wieder einmal mehr ein Film wo alles richtig gemacht wurde. „YULI“ ist gleichzeitig eine Hommage an den Tanz, auf Havanna, aufs Leben und auf die Kunst – und dass nur die Kultur/Kunst es schafft den Menschen zu veredeln.
„YULI“ – ein grossartiger Sommerfilm!
Viel Vergnügen wünschen Alex & Jean-Pierre

Nicht verpassen
Mo. 17. Juni 2019/20.30 „Rocketman“

Vormerken
„Dolor y Gloria“ von Meisterregisseur Pedro Almodóvar (in Kürze)
„Once Upon a Time in Hollywood“ vom Kultregisseur Quentin Tarantino (ab 15. August 2019)