AMY – The Girl Behind the Name

CINÉCULTURE: „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film!“ präsentiert:

AMY – The Girl Behind the Name
(Regie: Asif Kapadia; GB 2015; 127 Min.)

Vorführdaten:

Fr. 7. August 2015, 18.00 Uhr
Mo. 10. August 2015, 18.00 Uhr

DEMNÄCHST im August bei CINÉCULTURE: „Taxi – Teheran“ vom Iranischen Kultregisseur Jafar Panahi

Sie hatte alles, um die grösste lebende Sängerin der Welt zu werden: sie war jung, schön, frech, unberechenbar, humorvoll, vor allem äusserst talentiert und eine Stimme die die Welt braucht und die heute ohne alle Bescheidenheit vermisst wird. – AMY WINEHOUSE war unique, einmalig, konkurrenzlos, schlichtweg genial, grosse Eleganz.
Ihre, von ihr selbst hinterlassene Lücke, wird für lange Zeit nicht ersetzt werden. Sie war/ist bis jetzt die letzte Erneuerin der zeitgenössischen populär Musik. Und wird es garantiert lange bleiben!
Amy Winehouse hat uns ein sehr schmales Musikwerk hinterlassen: zu Lebzeiten bloss zwei CDs – „Frank“ ( ein wundervoller Rohdiamant, aufgenommen mit 19), „Back  to Black“ (ein überzeugendes, durchdachtes und gestyltes Juwel). Diese zwei Tonträger genügen bereits um zu beweisen, dass wir mit „AMY“ eine Ausnahmemusikerin und -Sängerin hatten.
Regisseur Asif Kapadia kombiniert bisher unveröffentlichtes privates Bildmaterial mit den Erzählungen von Amy Winehouses Jugend- und Musikerfreunden, von Familie und Managern. Damit gelingt ein sehr persönlicher Einblick in das bewegte Leben der mit sechs Grammy Awards ausgezeichneten Sängerin.
Amy Winehouse gehört jetzt zu den drei grössten Sängerinnen alles Zeiten!
Für Musikkenner ein absolutes und unbedingtes Muss! – und für alle die gerne gute Musik hören wollen – sowieso.

Alex R. Chanton und Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen und sehen Sie wohl!

amy_kitagartworkfinal.jpg__650x935_q70

Cinéculture – GIOVANNI SEGANTINI – Magie des Lichts

CINÉCULTURE – „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

Hommage an den Künstler

„GIOVANNI SEGANTINI – Magie des Lichts“

(Regie: Christian Labhart; CH 2015; 82 Min.; SprecherIn: Mona Petri und Bruno Ganz; Musik Paul Giger, Carmina Quartett).

Freitag 10. Juli 2015, 18.00
Montag 13. Juli 2015, 18.00
Dienstag 14. Juli 2015, 18.00

Giovanni Segantini (1858-1899) war ein begnadeter Maler. Er gilt heute als grosser Erneuerer der Alpenmalerei und als wichtiger Vertreter des Symbolismus.
Der Regisseur Christian Labhart hat nun einen einfühlsamen, atmosphärisch dichten tiefen Film gedreht. Er verbindet die malerische Eigenheit, die philosophischen und ethnischen Ansichten von Segantini zu einem Gesamtkunstwerk, wobei ein ganz, ganz wichtiges Element nicht vergessen werden kann: die Musik von Paul Giger und dem Carmina Quartett – die dem Film den letzten Schliff geben!
Giovanni Segantini (Kunstmaler, Anarchist, Aussteiger, Sans Papiers – schuf meist unter freiem Himmel monumentale Werke, in denen oft einfache Menschen, den Blick nach unten gerichtet, in der idealisierten Natur einer Hochgebirgslandschaft eingebettet sind. Im Laufe seines Lebens stieg er auf der Suche nach mehr Licht immer höher hinauf. 41-jährig starb er 1899 im Engadin an einer Blinddarmentzündung unter dramatischen Umständen in einer Alphütte auf 2700m.
Mona Petri, die uns als Iris von Roten in „Verliebte Feinde“, noch bestens in Erinnerung sein sollte, spricht mit dem grossen Bruno Ganz die Texte zum Film.
Alles zusammen: Film, Musik, Texte geben diesem Porträt eine schlichte Eleganz, die einem im Kopf haften bleibt. Ein Film nicht nur für Kenner und Kunstliebhaber, sondern für alle, die neugierig sind und die endlich wieder einmal einen sehr guten Dokumentarfilm sehen wollen.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen echtes Filmvergnügen!

CINÉCULTURE -Hinweis: „AMY“ (Winehouse) – im August 2015. (wir werden noch informieren)

 

Giovanni Segantini – Magie des Lichts

Cinéculture – Dawn

CINÉCULTURE – „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“.

DAWN

(Regie: Romed Wyder; CH, D, UK, IL 2014; 95 Min.; Darst.: Sarah Adler, Joel Basman, Jason Isaacs)
Vorführdaten: Do. 25./ Fr. 26./ Mo. 29./ Di. 30. Juni 2015, jeweils um 18.00 Uhr (eventuell plant CinéCulture am Sonntag, 5. Juli 2015 noch eine Matinée, aber wir werden informieren).

„Dawn“ ist eindeutig KEINE Hollywood Produktion. Und das ist gut so! Am letzten Samstag hatte der Film bei uns deutschschweizerische Premiere. Es waren 65 Personen anwesend die den Weg , trotz Polo Hofer auf dem Briger Stadtplatz, ins Kino auf sich nahmen. Romed Wyder, der Regisseur, war auch anwesend und gab Auskunft über sein Anliegen, wieso er diesen Film gedreht hat.
„Dawn“ ist ein äusserst spannender und von den Schauspielern getragener Film. Es ist ein subtiles Kammerspiel, das an den Existentialismus von Sartre, de Beauvoir, Camus, Moravia und an das Sartre Theaterstück „Geschlossenen Gesellschaft“ erinnert. „Dawn“: fünf Personen warten in einem Raum auf eine Entscheidung über Leben und Tod. Als Zuschauer erlebt mit dieses Warten, das von den Schauspielern sehr überzeugend übertragen wird, fast in Echtzeit mit.
„Dawn“ ist ein Film, der noch Tage nachwirkt und zeigt, dass die Gewaltspirale nicht unterbrochen werden kann (das das Anliegen von Romed Wyder) auch wenn es möglich scheint.
Die treffenden Gespräche, die fünf Profile der Schauspieler, die wenigen Szenen ausserhalb des Zimmers und die hervorragende Kamera machen aus „Dawn“ einen atmosphärisch dichten Film.

Basierend auf dem Roman des Friedensnobelpreis-Trägers Ellie Wiesel, wirft „Dawn“ ein neues Licht auf einen Schlüsselmoment der Geschichte, welches erlaubt, die aktuellen politischen Auseinandersetzungen neu zu positionieren.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

Dawn_1 cineculture-logo-pixel

Dawn

Bei CINÉCULTURE sitzen Sie immer im richtigen Film!

Deutschweizerirsche Vorpremiere von

„DAWN“

(Regie: Romed Wyder; CH,GB,DE,IL 2014; 95 Min.; Darst. Jason Isaacs, Joel Basman, Sarah Adler)

CINÉCULTURE stellt am kommenden Samstag, den 20. Juni, um 20.30 als deutschschweizerische Vorpremiere den neuen vierten Spielfilm vom Briger Regisseur Romed Wyder vor.
Der aus Brig stammende Regisseur Romed Wyder gehört schon längst zu den besten Schweizer und gleichzeitig zu den ersten namhaften Filmemacher aus dem Oberwalliser. Vorweggenommen: alle seine Filme zeugen von grosser Professionalität und Qualität. Er drehte Kurz-, Dokumentar- und Spielfilme ( mehr über ihn und sein Werk am kommenden Samstag in einem Gespräch), immer mit grossem Engagement und Nachhaltigkeit.
Mit „Dawn“ ist ihm ein berührender, kritischer Film gelungen. Er macht schlicht und einfach grosses Kino. Denn: ihm gelingt es die Literaturvorlage von Elie Wiesel überzeugend umzusetzen, die Schauspieler sehr liebevoll zu führen und die Kameraarbeit ist optimal eingesetzt. Ein Film der alles hat, um erfolgreich zu sein!
Inhalt: Die Geschichte spielt in Palästina 1947, zur Zeit des Britischen Mandats. die Zionisten kämpfen für die Errichtung eines jüdischen Staates. Ein Mitglied des bewaffneten jüdischen Untergrunds wurde von den britischen Behörden zum Tode verurteilt. Im Gegenzug kidnappte der Widerstand einen britischen Offizier, den sie versuchen gegen ihren Freund einzutauschen. Eine Nacht lang warten die Rebellen auf den Ausgang der Verhandlungen. Wenn die Briten ihren Freund im Morgengrauen hängen? Wird einer von ihnen den gefangenen britischen Offizier, den sie als Geisel halten erschiessen?
„Dawn“ ist ein psychologisches Kammerspiel von vier Kampfgenossen. Er wirft ein neues Licht auf einen Schlüsselmoment der Geschichte, welches erlaubt die aktuellen politischen Auseinandersetzungen neu zu positionieren.

CINÉCULTURE verabschiedet sich mit Romed Wyder‘ s Film in die Sommerpause. Wir begrüssen Sie wieder Ende September zu neuen Autorenfilmen.
Bis dahin sehen Sie wohl!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen und einen schönen Sommer.

Dawn

Cinéculture – Dawn – schweizerische Vorpremiere

CINÉCULTURE

Bevor CINÉCULTURE in die Sommerpause geht, verabschieden wir uns mit einem speziellen und würdigen Anlass. Wir zeigen

Wir zeigen als deutschschweizerische Vorpremiere

„DAWN“

des Briger Regisseurs Romed Wyder

Ort : Kino „Capitol“ Brig
Dat.: Sa. 20. Juni 2015
Zeit: 20.30 Uhr

Der Regisseur ROMED WYDER wird selber anwesend sein und für Fragen, Interview, Podiumsgespräch zur Verfügung stehen, anschliessend Apèro!

CINÉCULTURE, Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos, wünschen viel Vergnügen!

Dawn

 

Cinéculture – „Woman in Gold“

CinéCulture zeigt “ nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

„Woman in Gold“

(Regie: Simon Curtis; GB/USA 2015; 107 Min.; Darst.: Hellen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl, Katie Holmes, Moritz Bleibtreu)

Aufführungen

Fr. 29. Mai 2015 / 18.00
Sa. 30. Mai 2015/18.00
Mo. 1. Juni 2015 / 20.30
Di.   2. Juni 2015 / 18.00
Mi.  3. Juni 2015 / 18.00

Datum zum Vormerken
CINÉCULTURE präsentiert VS-Vorpremiere von Samstag 20. Juni 2015/20.30:
„DAWN“ –
vom Briger Regisseur Romed Wyder ( wohnhaft in Genf)!

„WOMAN IN GOLD“
Wer die Art Filme wie „Phelomena“ mochte, wird bei „Woman in Gold“ voll auf seine Kosten kommen. „Woman in Gold“ ist ein packendes Drama um das Gemälde „Goldene Adele“ von Gustav Klimt; und um Gerechtigkeit, wem dieses Gemälde gehört, nachdem die vermaledeiten Hitlernazis es vor über 75 Jahren gestohlen hatten.
Der Film hat sein Drehbuch nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Maria Altmann (Helen Mirren) macht sich Ende der 90er Jahre zusammen mit ihrem Anwalt Randy Schönberg (Ryan Reynolds) auf den Weg von Los Angeles nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte: die „Goldene Adele“. Gustav Klimt hatte seinerzeit ihre Tante, die Salondame Adele Bloch-Bauer gemalt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es als „Österreichische Mona Lisa“ berühmt. 1938 stahlen es die Nazis, was es mehr als offensichtlich, zum NS-Raubgut machte! Zusammen mit ihrem Anwalt will sie dieses und andere Werke der Kunstsammlung ihrer Familie zurück erlangen. Wir begleiten Maria Altmann auf diesem langen und emotionalem Kampf für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
„Woman in Gold“ brilliert durch eine grossartige Helen Mirren, die mit Leichtigkeit zu dieser schauspielerischen Höchstleistung auffährt. Auch alle anderen Rollen sind bestens besetzt und garantieren für ein dramatisches wunderbar gefilmtes Filmvergnügen.
Auch wer die geschichtlichen Hintergründe nicht kennt, ist „Woman in Gold“ ein äusserst sehenswerter Film. Und eine angenehme Nebenwirkung dabei ist : der Film bildet!

An vier Tagen erlaubt sich das Kino „Capitol“ und CinéCulture „Woman in Gold“ zu zeigen, der Helen Mirren nächstes Jahr den „Oscar“ als Beste Schauspielerin bescheren könnte.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen

 

woman-in-gold

Cinéculture – Conducta

CINÉCULTURE zeigt wie immer „…nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

 

CINÉCULTURE ERINNERT 4x AN MATHIAS GNÄDINGER:

Usfahrt Örlike

CinéCulture trauert um den charismatischen grossen Schweizer Schauspieler MATHIAS GNÄDINGER, der letzten Samstag im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

 

CINÉCULTURE gedenkt seiner an diesem Freitag, den 10. April 2015 um 18.00 Uhr, dann von Montag bis Mittwoch: 13./14./15. April jeweils um 18.00.

 

CONDUCTA : die grosse filmische Überraschung aus Cuba

(Regie: Ernesto Daranas; 2014 Cubs; 108 Min.)

 

Nur eine Vorstellung Sonntagsmatinee 12. April 2015 um 11.00 Uhr.

Immer wieder gibt es überraschend engagierte Filme aus Cuba. Mit „Conducta“ liegt wieder ein solcher Fall vor. Der Film besticht allein durch die magische Kulisse von Havanna. Und wer mal in Havanna war, kann dies bestätigen.

Im Zentrum von „Conducta“ (Verhalten, Erziehung) steht der elfjährige  Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird. der Spielfilm hat in Cuba alle Rekorde gebrochen und international zahlreiche Preise gewonnen. Er hat Millionen Menschen auf der Insel bewegt und eine Debatte über Themen ausgelöst, die der Staat verschweigt. Ein mutiger Film, der über die Schweiz nie hätte gedreht werden können!

Der elfjährige Chala hat es nicht leicht. Seine Mutter ist ein heil- und haltloser Junkie, die Identität seines Vaters ist nicht gesichert, unter den Lehrerinnen seiner Schule wird diskutiert, ob der vorwitzige Bengel nicht besser aufgehoben wäre in einem Erziehungsheim.

Doch der Film ist von der ersten Sekunde an vollkommen anders. Denn Chala ist durch seine Lebensumstände zwar gewieft und hart im nehmen geworden, doch alles andere als verhärtet oder verhärmt. Er bewegt sich in den lärmig bunten Strassen Havannas wie ein Fisch im Wasser. Er hat einen entwaffnenden Witz und Charme.“Conducta“ eignet sich sehr für Lehrerinnen und Lehrer. Vor allem sie könnten noch etwas Lernen.

Seit den Zeiten von „Fresa y Chocolate“ und „La Vida es Silbar“ hat kein Film aus Cuba Wahrhaftigkeit, Humor und Zärtlichkeit so bestrickend vereint wie diese Geschichte über die Freundschaft zwischen einem schwierigen Schulbuben aus Havanna und seiner lebensklugen alten Lehrerin.

 

Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

 

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=yS9H8zC-clo

 

fondonegro

Cinéculture – Inherent Vice

Sonntagsmatinee 8. März 2015, 11.00 Uhr, Kino „Capitol“.

 

„INHERENT VICE“ : Achtung – nur eine einzige Vorstellung!

(Regie: Paul Thomas Anderson; USA 2014; 148 Min.)

 

Wer das Schauspieler Line-Up von „Inherent Vice“ nicht überzeugt, macht sich definitiv selber arm: Joaquín Phoenix, Katherine Waterston, Josh Brolin,Joanna Newson, Benicio del Torro,Owen Wilson, Reese Witherspoon.

Paul Thomas Anderson (*1970), Beruf: Regisseur, macht nur Kinofilme und hat diesen Anspruch seit Beginn seiner Regiearbeiten nie unterbrochen. Sein schmales Filmwerk gehört ohne falsche Bescheidenheit  bereits jetzt zur Filmgeschichte, inklusive „Inherent Vice“! Beweise? Hier ein paar Filmtitel: „Magnolia“, „There Will Be Blood“, „The Master“. Obwohl wir, von CinéCulture wissen, dass seine Filme keine Kassenmagnete sind, halten wir ihm die Treue ganz nach unserem Motto „…wir zeigen nur Filme, die wir selber sehen wollen!“.

Fazit: „Inherent Vice“ brilliert durch die schauspielerische Höchstleistung aller Beteiligten. Das nennen wir: ganz grosses Kino!

 

Und wer diesen Film nicht sehen mag, läuft derzeit im Kino „Capitol“ noch „American Sniper“, „Honig im Kopf“, „50 Shades of Grey“ und „Filme von Frauen“ (jeden Mittwoch Abend im März).

 

Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

 

Nicht verpassen:

„Whiplash“ zeigt CinéCulture nächste Woche noch an zwei Abenden, und zwar am

Mo./Di. 9./10. März 2015, jeweils um 18.00 Uhr.

 

Cinéculture – Birdman

„UNSER OSCAR FAVORIT 2015!“

SONNTAGSMATINÉE 22.Februar 2015; 11.00h BIRDMAN

Mittwoch 25.Februar 18.00h WILD (letzte Vorstellung)

„BIRDMAN“

(DIE UNVERHOFFTE MACHT DER AHNUNGSLOSIGKEIT)

Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu, Darst.Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton,

Naomi Watts… USA 2014,Komödie,Drama 114 Min

 Cinéasten aufgepasst….wir zeigen Euch unseren persönlichen Oscarfavoriten 2015

schon ein paar Stunden vor der Verleihung in Los Angeles…..

Hier die Story in Kurzform: In alten Zeiten konnte sich Riggan Thomson (gespielt vom

einstigen Batman Darsteller Michael Keaton…welch eine Ironie!) nach seiner Rolle

als Superheld Birdman im Ruhm sonnen.. er war eine Berühmtheit!

Heute ist er allerdings in Vergessenheit geraten, er kämpft mit finanziellen Krisen persönlichen

Tiefs…..back to the real Life eben…..Als er unerwartet ein Angebot für eine Broadway Produktion

erhält….packt er die letzte Chance für seine Karriere beim Schopf…..Damit beginnt der

Plot…….er bekommt Ärger mit dem Hauptdarsteller der Projekts und zurselben Zeit häufen

sich die Konflikte mit seiner Tochter…..Eben alles im falschen Moment, wie im „richtigen

Leben“…..

Was dann folgt ist ein cineastisches Feuerwerk! Kino pur….wer den Trailer zum Film

gesehen hat, weiss wovon wir sprechen…..Zwischen Tragödie, Künstlerdrama, beißender Satire

und schwarzer Komödie pendelt der Film grandios hin­ und her….gleichzeitig eine Milieustudie

von Theater und Film sowie dass psychologische überzeichnete Profil eines Künsters….

Lassen Sie sich in den Bann von BIRDMAN (DIE UNVERHOFFTE MACHT DER AHNUNGS-
LOSIGKEIT ZIEHEN) Sie werden diesen „schrägen Vogel“ nicht so schnell vergessen!

Der Film ist übrigens nominiert als BESTER FILM, BESTE REGIE, BESTER HAUPTDAR-
STELLER,BESTER MÄNNLICHER NEBENDARSTELLER, BESTES DREHBUCH,

BESTE KAMERA, BESTER TON…..usw. Zu Recht…..wie wir meinen…….

Kommende Cinéculture Filme: INHERENT VICE, WHIPLASH,

Sehen Sie sich satt! Jean­Pierre D’Alpaos & Alex Chanton wünschen wie immer viel Vergnügen!

Trailer

Cinéculture – Wild

CINÉCULTURE zeigt „nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

SONNTAGSMATINEE 8. Februar 2015; 11.00 Uhr
Mittwoch                   11. Februar. 2015; 20.30 Uhr

„WILD“
(Regie: Jean-Marc Vallée; USA 2014; 116 Min.; Darst.: Reese Witherspoon)

Wir von CinéCulture zeigen den Film „Wild“ auch aus folgendem Grund: um festzustellen wie sich der kanadische Regisseur Jean-Marc Vallée seit „Dalles Buyers Club“ entwickelt hat.
Wie bekannt hat dieser Film die beiden Hauptdarsteller zu Oscar-Trägern gemacht!
Auch in „Wild“ hat er vor allem eine Person herausgegriffen, die um sich selbst kämpft.
„Wild“, mit der hervorragenden Reese Witherspoon, ist kein Film der vom Überlebenskampf handelt, kein Film um eine Aussteigerin, sondern um Selbstfindung und die Konfrontation mit sich selbst.
„Wild“ beginnt auch mit einer Extremsituation, um dadurch immer wieder in Rückblenden aufzuzeigen wie es dazu kam. Dabei, und das ist das Besondere an „Wild“, dass diese Person eine innere und eine äußere Reise durchlebt. Natürlich haben wir ähnliche Filme mit ähnlichen Inhalt gesehen,doch selten wurde  dies so sinnfällig und doch anders in eine filmische Form gebracht wie hier. „Wild“ wird dadurch zu einem wundervollem Erzählkino, wo der Zuschauer sich berührt zeigen darf und auch in seinem eigenen Alltag nach ähnlichen ups and downs sich identifizieren kann.
Jean-Marc Vallée gelingt es diese wahre Geschichte von Cheryl Strayed authentisch, echt und glaubwürdig umzusetzen. Er wagt es auch seine Protagonistin mit vielen Ecken und Kanten, ihren Schwächen und im Gegenzug auch mit tiefen Gefühlen auszustatten. Nicht zu vergessen, sind die extrem schönen Landschaftsaufnahmen, die beruhigend auf diese zerrissene Persönlichkeit wirken und gleichzeitig auch auf den Zuschauer.
„Wild“ schafft es bei einem solchen bekannten Muster immer wieder diese aufzubrechen und den Kinobesucher immer von neuem in seinen Bann zu ziehen.

Sehen Sie wohl – und – Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

wild_2_witherspoon