„VINCENT VAN GOGH – AT ETERNITY’S GATE“

CINÉCULTURE zeigt…

„VINCENT VAN GOGH – AT ETERNITY’S GATE“
(R.: Julian Schnabel; CH, IRL, GB, F, USA 2018; 111 Min.; Darst.: Willem Dafoe, Oscar Isaac, Rupert Friend)

Vorführungen: Fr. 10., Di 14., Mi 15. Mai 2019, jeweils um 18.00

Ein ganz neuer Blick auf Vincent:

Immer wieder weiss Vincent van Gogh zu begeistern. Natürlich wissen wir beinahe alles über  van Gogh. – Und das ist gut und wichtig so! Denn der „Vincent…“ von Julian Schnabel setzt genau dies voraus. Er verzichtet nämlich auf alle Klischees. Dadurch erwirkt er einen neuen und ganz anderen und eigenen Blick auf diese faszinierende Persönlichkeit. „Es ist ein Drama der Eindrücke, der Momente, der hingeworfenen Fragmente. ‚At Eternity’s Gate‘ zeigt van Gogh als verfolgte Seele im Kampf mit seinen geistigen Problemen, in Opposition zu seinen Mitmenschen, vor allem aber als leidenschaftlichen, asketischen Künstler, der nicht aufhören kann zu malen, der einfach malen muss.“ (Michael Ranze) 
Und Willem Dafoe als Vincent…einfach genial. Er spielt ihn mit bewundernswürdiger Intensität und Ausdrucksstärke. Dafoe hat für diesen Film nicht nur zu malen gelernt, sondern so zu malen, wie van Gogh es getan hat. Dafoe lässt vor unseren Augen die Farben auf der Leinwand leuchten, während seine brüchige, tiefe Stimme ihm einen verzweifelte Bestimmtheit verleiht.

Lassen Sie sich überreden und überzeugen und verpassen Sie diesen Ausnahmefilm nicht. Sie werden es nicht bereuen!

Alex & Jean-Pierre wünschen Ihnen viel Sehvergnügen.

In Bälde: „STAN & ÖLLIE“   
                (Besser bekannt als „Dick & Doof“)
                Ein Biopcicture das Sie berühren wird!

SHOPLIFTERS

CINÉCULTURE 
Hinweise:
So-Matinée 14. 4. 2019 – SHOPLIFTERS (11.00)
Montag 15. 4. 2019 – Green Book (20.30)
Mittwoch 17. 4. 2019 – The Old Man & The Gun (18.00)

SHOPLIFTERS – Ein Muss ohne Wenn & Aber
(R.: Hirokazu Kore-eda; 2018 Japan; 121 Min; Darst.: japanische Starbesetzung) 
VORSTELLUNG: So-Matinée 14. April 2019, 11.00

Möchten Sie Japan und Japaner kennenlernen? – Dann gehen Sie ja nicht in eine Reisebüro! Schauen Sie sich die Filme des japanischen Meisterregisseurs Hirokazu Kore-eda an. Er bringt Ihnen das echte Japanische Flair näher wie sonst niemand. Es ist japanische Filmkunst auf sehr hohem Niveau. Hier trifft zuerst Kunst auf Kunst untermalt mit Witz, Kritik, Augenzwinkern und vor allem auf wohltuende Ästhetik – und dann noch auf hohem Unterhaltungswert 
Übrigens wussten Sie, dass CINÉCULTURE seit 2010 alle seine Filme zeigte (wie „Like Father, like Son“, „Our Little Sister“ usw.)
Zwischenfazit: er hat noch nie einen schlechten oder schwachen Film gedreht! Letztes Jahr in Cannes hat er für „Shoplifters“ die Goldene Palme erhalten!!!
Kore-eda zeigt uns ein sehr spitzfindiges  und liebevolles, psychologisch tiefgründiges und hinterfragendes Japan, mit sorgfältig gecasteten Schauspieler*innen. Und trotzdem scheut ersichtlich nicht Japan den Spiegel vorzuhalten. Er ist das Gewissen, der Psychologe der japanischen Gesellschaft.
Mit „Shoplifters“ (sein Thema in all seinen Filmen ist die Familie; so auch hier) ist ihm ein weiterer filmischer Meilenstein gelungen. Wieder gibt es nichts auszusetzen; voller guter Ideen, überraschenden Wendungen. Es geht um Shoplifting (d.h. Ladendiebstahl), aber im Vordergrund steht die Bedeutung der Filme, sogar über die Blitsbande.
Es ist Kino der schlichtesten Eleganz, ohne Schnörkel; Kino der Ausnahmeklasse; ein Film den man vermisst ohne zu ahnen, dass man ihn vermisst….

Wer es wagt, die Mühe auf sich nimmt, sich diesen Film am kommenden Sonntag um 11.00 anzusehen – wird reich beschenkt. Garantiert!

Viel Filmvergnügen wünschen Alex&Jean-Pierre

THE OLD MAN AND THE GUN

CINÉCULTURE würdigt ROBERT REDFORD

„THE OLD MAN AND THE GUN“ – Abschied von Robert Redford.
(R.: David Lowery; 2018 USA; 94 Min.; Darst.: Robert Redford, Sissy Spacek, Tom Waits) 

So-Matinée 7. 4. 2019 // 11.00

Der Mann hat Stil und Eleganz! Er ist: Schauspieler-Ikone, Regisseur, Naturschützer, Filmförderer, Sundance Filmfestival Gründer! Unvergessen: seine Filme!, z.B.: The Sting, Out of Africa, The Great Gatsby, The Untouchables, Butch Cassidy & Sundance Kid, The Horse Whisperer, A River Rins through it…und…und…und…sein Name: Robert Redford, geb. 18. August 1936!
Mit „The Old Man And The Gun“ verabschiedet sich Robert Redford vor der Kamera. Deshalb zeigt CINÉCULTURE diesen Film ohne Wenn&Aber – einfach weil es Robert Redford ist. Basta! CINÉCULTURE zieht an diesem kommenden Sonntag vor diesem Ausnahmekünstler für all seine Tätigkeiten den Hut! „The OLD Man…“ zeigt uns noch einmal seine Schauspielkunst, seinen Charme, seinen Witz, seine Klasse, seine unkomplizierte Präsenz vor der Kamera at his Best. Der Film ermöglicht uns auch noch zusätzlich ein Wiedersehen mit der Grand Old Cinemalady Sissy Spacek und mit dem immer wieder überzeugenden Musiker als Schauspieler Tom Waits.

Zu dieser einmaligen Hommage für ROBERT REDFORD lädt CinéCulture ein. Denn CinéCulture ist kein Anlass wo man aus Langeweile hingeht.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vernügen.

Oscar-Special

CINÉCULTURE 
fährt mit seiner Serie „Oscar-Special“ weiter, und zwar mit

GREEN BOOK
(R.: Peter Farrelly; USA 2018; 130 Min.; Darst.: Viggo Mortensen, Mahershala Ali)

Vorführungen: Do 7. März, Fr. 8. März und Di. 12. März 2019, 20.30 in englisch mit d/f  Untertitel (Sa 9. & So 10. März 2019, 20.30 auf deutsch)

„Green Book“, ein beschämendes Roadmouvie für die weisse Rasse. Unglaublich was sich die USA seit jeher sich gegen die Schwarzen erlaubten. Mit vollem Namen müsste der Film heissen: „Negro Motorist GREEN BOOK“ und bedeutet, dass dieses Buch ein Reiseführer für die schwarze Bevölkerung der USA Gültigkeit hatte. Dieser rassistische Reiseführer listet Motels, Restaurants, Motels und andere Geschäfte auf, in und an denen Schwarze bedient wurden.
Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit. Ein farbiger Musiker (der dazu noch schwarze Musik „Jazz“ spielt) wird von einem weissen Chauffeur durch die US-Südstaaten gefahren. Der Film zeigt die Schwierigkeiten dieser Reise auf. Green Book spart nicht mit komödiantischen Einlagen, ansonsten diese Ungeheuerlichkeit nicht zu ertragen wäre.
Fazit: ein solid gemachter Film mit hervorragender schauspielerischer Leistung ungenügend Kritik am menschlichen Verhalten. Sehr sehenswert!

Oscar-Special:
„ROMA“
So-Matinée: 10. März 2019 // 11.00
Montag       : 11. März 2019 // 20.30

 

MACKIE MESSER

CINÉCULTURE 
zeigt
CINÉLITERAIRE 

MACKIE MESSER – Zuerst das Fressen, dann die Moral
mit Beat Albrecht als Leser
(R.: Joachim A.Lang; D, B 2018; 130 Min.; Darst.: Tobias Moretti, Lars Eidinger, Joacim Król, Robert Stadlober, Hannah Herzsprung)

Vorführung: Mi. 20. Feb. 2019 // 20.30

Unter dem Titel „CinéLiteraire“ bringt CinéCulture von Zeit zu Zeit Literaturen und Film auf die Leinwand. Hier bei Bertold Brecht’s Dreigroschenfilm „Mackie Messer“ schreit es so richtig nach dieser Kombination. BEAT ALBRECHT hat sich bereit erklärt, als Einleitung zum Film, uns einen anderen und ergänzenden Brecht zu präsentieren. In einer Kurzlesung zeigt er uns was für eine klare, direkte, präzise Sprache er hatte, die noch keine Patina angesetzt hat und total zeitgenössisch wirkt und ist. Diese Lesung ist ein weiteres Highlight an diesem Abend.

Mit „Mackie Messer“ ist Joachim A. Lang ein Meisterwerk an Inszenierung und Film gelungen. Alles stimmt: Kostüme, Licht, Dekor, Kamera, Schnitt, Story, Musik, natürlich die wunderbare und gekonnte Regie und hervorragende Schauspieler! Eine Star- und Traumbesetzung: Lars Eidinger, Tobias Moretti, Hannah Herzsprung, Joachim Król, Robert Stadlober und…und….und…! JOachim A. Lang gelingt es die drei Ebenen: Spielfilm-Musical-Theater, ineinander kunstvoll zu verweben, dass das Interesse des Zuschauers und die Spannung bis zum letzten Bild bestehen bleibt. Die Dreigroschenoper/“Mackie Messer“, dem Inhalt und Gehalt nach, hat noch heute bestand und von seiner Aktualität nichts, überhaupt nichts eingebüsst. Man übersieht durchaus nicht, wie die heutigen moralfreien Dealmaker aus Washington & Co. aus den Kulissen grinsen.
Zur Erinnerung: „Mackie Messer“ demaskiert, wie ein kapitalistisches Weltgerüst  von Bettlern und Banken, Ganoven und Polizisten im Gleichgewicht bleibt. Alles untermalt und ergänzt mit den treffenden Texten Brechts und unterstützt von unvergesslichen Songs und  wundervollen Melodien von Kurt Weill. Mit dem Satz „zuerst das Fressen und dann die Moral“ hat Brecht seine und unsere Zeit bestens charakterisiert (und wird wohl so bleiben). Der Film wirft auch die Frage auf nach der Funktion und nach den Mitteln engagierter Kunst!

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

Vice

So-Matinee 17. Feb. 2019 // 11.00

„VICE“ – umwerfend gut
(R.: Adam McKay; 2018 USA; 132 Min.; Darst.: Christian Bale, Amy Adams, Sam Rockwell, Steve Carell, Tyler Terry)

„VICE“ muss gezeigt werden! Die damaligen echten Protagonisten dachten, dass sich bald niemand an sie und ihre Taten erinnern würden. Andy McKay, der Regisseur von „Vice“, macht Ihnen einen Strich durch die Rechnung. McKay hat einen Film über einen moralisch korrupten und gefühllosen  Machtpolitiker der letzten 30 Jahren gedreht: DICK CHENEY. Der Film zeigt auf wie dieser skrupelloser Politiker still und leise, hämisch und bösartig zum einflussreichsten Politiker der USA und der Welt wurde. Ohne zu zögern und brutal rechnete er mit einer Million toter Iraker und 4-5000 toter junger US-Soldaten. Zu Cheney passt: „Leichen pflastern seinen Weg“.Dick Cheney wurde „Vice“-Präsident von George W. Bush. Acht Jahre  zog er die Fäden unter Bush und beeinflusste Regierungsentscheidungen massgeblich mit.
Christian Bale (Dick Cheney), Amy Adams (Lynne Cheney), Sam Rockwell (George W. Bush), Steve Carell (Donald Rumsfeld), Tyler Perry (Colin Powell) verkörpern diese Charaktere so authentisch, dass sich die ohnmächtige Wut des Zuschauers von den echten sogar auf die Schauspieler überträgt. Hätte McKay nicht hin und wieder komödiantische Szenen hineingestreut, wäre „Vice“ unerträglich. „Vice“ ist ein abschreckendes Beispiel wie Machtmenschen jede Bodenhaftung und Realität verlieren, wenn sie an der Macht sind. Adam McKay: „Je mehr ich mich einarbeitete, desto grösser war mein Erstaunen über die schockierenden Methoden, durch die er an die Macht kam.“ 
„Vice“ ist eine Stück Zeitgeschichte vor der wir die Augen nicht verschliessen sollten. Vielleicht ist „Vice“ der Beginn, um die Zeit nach dem 11. 9. 2001 kritisch aufzuarbeiten.

Alex & Jean-Pierre wünschen dennoch viel Vergnügen.

CINÉLITERAIRE: film & lyrik
Beat Albrecht liest Bertold Brecht
„Mackie Messer“ – Bertold Brecht Dreigroschenfilm umwerfend  von Joachim A. Lang filmisch umgesetzt.
Datum: Mittwoch 20. Feb. 2019 // 20.30 Uhr

THE FAVOURITE // BOHEMIAN RHAPSODY // COLD WAR

CINÉCULTURE 
„Filme, die man einfachgesehen haben muss!“

THE FAVOURITE – Ein Diamant als Film
So-Matinée 3. Feb. 2019 // 11.00
Mittwoch     6. Feb. 2019 // 18.00
Ein Powertrio: Emma Stone, Rachel Weisz, Olivia Colman – brillante Schauspielerinnen und brillantes Schauspiel! Wunderbares, malerisches, barockes Dekor! Spannend, aufregend, kurzweilig, atmosphärisch dicht! Unterhaltung auf hohem Niveau! And last but not least: nominiert für 10 Oscars 2019!

BOHEMIAN RHAPSODY – Der Musikfilm der Musikfilme
Sonntag 3. Feb. 2019 // 17.00
Letzte Gelegenheit um diesen fantastisch umgesetzten Film zu geniessen.  Wer Rockmusik mag, wird BOHEMIAN RHAPSODY lieben. Garantiert!

COLD WAR – Solche Filme gibt es nur alle 10 Jahre!
Montag 4. Feb. 2019 // 18.00 – Der Geheimtipp unter den Filmen 2018. Der Ausnahmefilm der Sonderklasse. Cannes hat ihn letztes Jahr mit der Goldenen Palme für Regie ausgezeichnet. Fazit: wer ihn nicht gesehen hat, macht sich selber arm!

GREEN BOOK

CINÉCULTURE 
„zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

Diese CINECULTURE Filme sind noch im Capitol zu sehen, am:
Mo. 7. 1. 2019 // 18.00: „Astrid“ (Schwedisch/df) – ein überaus stimmungsvoller Film über das Leben von Astrid Lindgren)
Di. 8. 1. 2019 // 18.00 : „Astrid“ (Schwedisch/df)
Sa. 5. 1. 2019 // 17.00 : „Bohemian Rhapsody“
Mo. 7. 1. 2019 // 20.30: „Blhemian Rhapsody“ – …keine Widerrede, MUSS man gesehen haben!

GREEN BOOK
( R.: Peter Farrelly; 2018 USA; 130 Min.; Darst.: Mahershala ALi, Viggo Mortensen)
VORPREMIERE: So. 6. 1. 2019 // 20.30

CINÉCULTURE startet seinen Filmzyklus mit einem ausserordentlichen Film: „Green Book“. Er zeigt die Banalität des Bösen im Faschismus und im Rassenhass, wobei in dieser Banalität kaum Grenzen gesetzt werden können. Denn „Green Book“ steht für „Negro Motorist Green Book“ und bedeutet, dass, wenn eine farbige Person sich durch die USA, vor allem in den Südstaaten, sich eines Reiseführers für Afro-Amerikanische Autofahrer bedienen muss. Denn in diesem „…Green Book“ stehen all die Orte, Hotels, Restaurants, Tankstellen die auch schwarze Kunden bedienen!
„Green Book“ basiert auf einer wahren Geschichte von Tony Lip, der 1962 den schwarzen Jazzpianisen Don Shirley von New York aus hinunter durch die Südstaaten fährt.Während ihres zweimonatigen Roadtrips ( Viggo Mortensen spielt den weissen Chauffeur Tony Lip,  Mahershala Ali den schwarzen Jazzmusiker Don Shirley) erleben sie gemeinsam Höhen und Tiefen und unglaubliches. 
„Green Book“ ist selbstredend ein wundervoller (schauspielerisch), kritischer Film, der uns einen Spiegel vorhält, der beweist, dass sich in den USA während den letzten 60 Jahren leider nichts verändert hat. Banale Alltagsbegebenheiten können dort zu enormen Schwierigkeiten ausarten. Die beiden Hauptdarsteller schauspielern mit Überzeugung, Humanität und Leichtigkeit. Der Zuschauer fiebert mit, empört sich…
Ein überaus mitreissender, nachdenklicher Film.

Kommende CinéCulture Filme:
Zwingli
The Shoplifters
Mackie Messer
Cold War

The Dawn Wall / Durch die Wand

Im Januar 2015 sorgen zwei Amerikaner für ein weltweites Medienspektakel: Kletterikone Tommy Caldwell und Seilpartner Kevin Jorgeson wollen das Unmögliche möglich machen und die Dawn Wall erklimmen – eine kilometerhohe Felswand im Yosemite Nationalpark in Kalifornien, die als unbezwingbar gilt. Von den Medien begleitet, leben die beiden Profi-Sportler knapp drei Wochen in einem Lager in der Wand – essen, schlafen und klettern über einem Hunderte Meter tiefen Abgrund.

Für Tommy Caldwell ist die Dawn Wall weit mehr als eine herausfordernde Kletterroute. Die Wand ist der Höhepunkt aller Hürden, die er in seinem Leben überwinden musste. Mit 22 Jahren wurde er bei einer Expedition in Zentralasien von Rebellen als Geisel genommen. Zurück in den USA, verliert er kurz darauf durch einen Unfall seinen Zeigefinger. Es heißt, er könne nie wieder klettern, Tommy jedoch trainiert noch mehr als jemals zuvor und beweist das Gegenteil. Als seine Ehe scheitert, bekämpft er den Schmerz mit dem außergewöhnlichen Vorhaben die Dawn Wall frei zu klettern.

In einer Gratwanderung zwischen Hingabe und Besessenheit, versucht er die Route gemeinsam mit Kletterpartner Yosemite zu klettern. Beim finalen Versuch, steht Tommy vor der entscheidenden Frage, weiterhin an seinem Traum festzuhalten oder den eigenen Erfolg aufs Spiel zu setzen, um die Freundschaft mit Kevin zu wahren.

Zum Trailer

Freitag 30. November 2018
20.30 Uhr
Kino Capitol, Brig

Todos lo Saben

CINÉCULTURE 
(„wir zeigen nur filme, die wir selber sehen wollen“)

Nach „Nadar en Simin“ und „Le Passé“ ein weiterer Meilenstein der Filmwelt von Asghar Farhadi.

„EVERYBODY KNOW’S“ (Todos lo Saben) – reiner Kinogenuss
(R.: Asghar Farhadi; Spanien 2018; 133Min.; Darst.: Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín)

Vorführung: So-Matinée 18. Nov. 2018 // 11.00

„Es ist ein Rätsel, weshalb ‚EVERYBODY Knows‘ (Todos lo Saben) in Cannes 2018 als Eröffnungsfilm nicht so gut angekommen ist. Natürlich sind die Erwartungen bei einem Farhadi mit diesem Cast hoch. Bornierte Filmkenner und Filmkritiker werfen ihm vor, dass er ruhig mal ein neues Erzählmuster als jenes der gezielten Informationsbrocken, welche die Sympathien und Verdächtigungen zu verschiedenen Figuren steuert, anwenden darf. ABer so lange er, derart raffinierte Dramen bzw. menschliche Abgründe schildert und sich dabei noch so toll entwickelt, zeugt dies von grossartiger Filmkunst. Dieser Film ist ein einziger Genuss. Das Setting ist fabelhaft und es gibt neben den zwei schon sehr gut aussehenden Männern so viele unendlich schöne Frauen, dass man zu träumen glaubt“ (Thomas Ulrich)

Vorschau: „Kunst im Kino“ zeigt CÉZANNE – Portraits eines Lebens
                   (So-Matinée 25. Nov. 2018 // 11.00)