CINÉCULTURE – Kunst im Kino

zeigt am…
16. Feb. 2020, Sonntagsmatinee // 11.00
17. & 19. Feb. 2020, Mo & Mi jeweils um 18.00

Kunst im Kino

REMBRANDT – Der Mann hinter seinen Bildern
( R.: Kate Mansour; GB 2018; 96 Min.)

Er war ein Zeitgenosse von unserem Kaspar von Stockalper. Vermutlich sind sie sich nie begegnet. Mit vollem Namen heisst er REMBRANDT HARMENSZOON VAN RIJN und lebte vom 15. Juli 1606 bis zum 4. Oktober 1669, geboren in Leiden – gestorben in Amsterdam. Letztes Jahr wurde an seinen 500. Todestag erinnert.
Er gilt als einer der bedeutendsten und bekanntesten niederländischen Künstler des Barocks. Ihn näher vorzustellen und ein wenig tiefer in seine Meisterwerke einzudringen…, deshalb zeigt CinéCulture diesen äusserst informativen Film. „Exhibition On Screen“ ist zudem ein Garant dafür, dass diese 96 Minuten zu einem Ereignis werden. Der Film zeigt auf eindrückliche Weise den Mann hinter diesen Meisterwerken. Warum Rembrandt immer noch nach 500 Jahren so verehrt, bestaunt, bewundert wird, ist es erforderlich, sich die Details seiner Bilder ganz genau anzuschauen. „REMBRANDT“ basiert auf den beiden Ausstellungshäuser The London National Gallery und dem Amsterdamer Rijksmuseum. Mit exklusiven Einblicken in die Ausstellungsvorbereitungen beider Häuser, verwoben mit der Lebensgeschichte des Malers, zeigt er den grossen Künstler und gleichsam den Mann hinter seinem Ruf.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen!

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INSIDE AFGHANISTAN

CINÉCULTURE

Vorführungen: So-Matinée 9. Febr. 2020 //  11.00
                          Mittwoch    12. Febr. 2020 //  18.00

INSIDE AFGHANISTAN – Eine Reise mitten ins Herz
Der Film zeigt ein anderes Gesicht Afghanistans,  als uns aus den Medien bekannt ist. Ein einzigartiger Einblick in eine uns fremde Kultur, in eine ferne Welt voller Zerstörung (zuerst die Russen in den 1980er/dann die USA in den 00er Jahren) und Hoffnung, Leid, Glück und tiefen Freundschaften. Die Erfahrungen welche die Protagonisten in dieser Kultur erleben, werden mit eindrücklichen, emotionalen Bildern untermalt  und erklärt. Den Machern von „Inside Afghanistan“ gelingt es, uns ein neues und überaus positives Bild über das Leben der Afghanen zu vermitteln ohne die Schattenseiten zu verheimlichen.
Dieser Film, eine Mischung aus einem spannenden Reisebericht und einer dokumentarischen Reportage , nimmt uns mit auf eine Reise ins Unbekannte Afghanistan. Gleichzeitig finden wir Antworten, welche in früheren Reisen in den Orient unbeantwortet blieben und wieso die Hippies Ende der 1960er Jahre so gern nach Afghanistan pilgerten. Der Film nimmt uns auf eine Reise mit voller atemberauben-
den Landschaften, lachenden Gesichtern und berührenden Geschichten und Emotionen

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen

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CINÉCULTURE  zeigt

„DAS GEHEIMNIS DER BÄUME“
(R.: Jörg Adolph, Jan Haft; D 2020; 101 Min)

Garantiert werden Sie nach diesem Film die Bäume anders wahrnehmen als bisher. Wir von CinéCulture finden diesen Film sehr wichtig, so, dass wir ihn gleich 4x zeigen Peter Wolleben, Bestsellerautor, hat hier einen Dokumentarfilm inspiriert, der einen nachdenklich stimmt, aber auch Freude hinterlässt. Denn Bäume sind echte Wunderpflanzen.
Der Förster/Schriftsteller Peter Wolleben erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. Dazu zieht er wissenschaftliche Erkenntnisse ebenso heran wie seinen grossen Erfahrungsschatz. Er ermöglicht uns eine neue Begegnung mit Bäumen, die dringend notwendig ist. Denn was wir heute Wald nennen, ist längst nur noch eine grüne Kulisse der Holzwirtschaft…

So-Matinée: 2. Februar 2020 // 11.00
Mo – Mi, 3. – 5. Februar 2020 // jeweils um 18.00

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

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The Epic of Everest

Der cinematographische Himalaya in den Walliser Alpen
Sa. 18. Januar 2020 ab 20:30 Uhr, WORLD NATURE FORUM in Naters

Der im Jahr 2013 restaurierte Stummfilm „The Epic of Everest“ zeigt den dritten Versuch des Briten George Mallory im Jahr 1924 den Mount Everest zu besteigen. Die bildgewaltige Verfilmung dieses verhängnisvollen Abenteuers wird vom Trio ELGAR mit Hans Koch an Bassklarinette und Sopransaxophon, Flo Stoffner an der Gitarre und Lionel Friedli am Schlagzeug live vertont.

Der Film — The Epic of Everest
Film von John Baptist Lucius Noel, UK, 1924, 86 min / Restaurierte Fassung vom British Film Archiv, 2013

Den legendären dritten Versuch des Briten George Mallory, im Jahre 1924 den Mount Everest zu besteigen, überlebten weder er noch sein Partner Andrew «Sandy» Irvine. Das letzte Mal gesehen wurden die beiden knapp 250 Höhenmeter unter dem Gipfel. Ob sie es vor ihrem Tod bis ganz nach oben geschafft haben oder nicht, darüber wird bis heute noch spekuliert, also 20 Jahre nach dem Fund der beiden Leichen. Unbestritten ist, dass der epische Versuch nicht zuletzt dank der atemberaubend-atmosphärischen Aufnahmen von Captain John Noel der Nachwelt im Gedächtnis geblieben ist. Mit einer Handkamera bewaffnet, folgte er der Expedition bis auf 7000 Höhenmeter und filmte von dort aus mit speziell angefertigten Teleskop-Linsen das Geschehen weiter oben.

Die Musik — ELGAR (Koch-Stoffner-Friedli)
Das Trio Hans Koch (Bassklarinette und Sopransaxophon), Flo Stoffner (Gitarre) und Lionel Friedli (Schlagzeug) fühlt sich am wohlsten inmitten eines Widerspruchs, in der „Twilight Zone“ zwischen brachialer Energie und zerbrechlichen Klanggebilden, zwischen hochverdichteten Sounds und transparenten Linien, zwischen pulsierenden Beats und freier Improvisation. Nie versiegt die Neugier und die Lust auf neue Klänge; jedes Konzert ist eine neue Recherche am Rande des Möglichen, des Schönen und manchmal auch Erträglichen.

Hans Koch — Bassklarinette und Sopransaxophon
Nach dem Ausstieg aus einer klassischen Karriere als Orchestermusiker, hat sich Hans Koch einen Namen gemacht als einer der innovativsten improvisierenden Holzbläser Europas. Seit den achtziger Jahren hat er mit vielen Grössen wie z.B. Cecil Taylor oder Fred Frith gearbeitet. Als Komponist prägte er von Anfang an den eigenständigen Sound von dem international bekannten Trio„Koch-Schütz-Studer“ und komponierte Musik für Hörspiele und Filme. Mit Elektronik, Samplings und Computer, erweiterte er seit den neunziger Jahren die Klänge seiner Instrumente. Als Holzbläser entwickelte er einen sehr eigenständigen Stil, welchen ihn zu einem der originellsten Bläser der aktuellen Szene gemacht hat.

Flo Stoffner — Gitarre
Stoffner sammelte erste Erfahrungen bei Auftritten mit Harald Haerter und Erik Truffaz, mit denen er in den frühen 1990er-Jahren auf dem Lugano Festival auftrat. Ab den 2000er-Jahren arbeitete er mit Musikern wie Marius Peyer (Unsung Songs, 2000), Gitta Kahle, Christian Weber, Lionel Friedli, Hans-Peter Pfammatter, Manuel Mengis (Into the Barn, 2004), Christoph Grab, Hilaria Kramer und in den Formationen Fat Son, Lauschangriff, Lila und Science Fiction Theater. 2012 legte er sein Soloalbum … and Sorry (Veto Records) vor. Mit Paul Lovens und Rudi Mahall nahm er das Trioalbum Mein Freund der Baum (Wide Ear, 2017) auf. Im Bereich des Jazz war er zwischen 1990 und 2011 an 15 Aufnahmesessions beteiligt

Lionel Friedli — Schlagzeug
Friedli wuchs in Biel auf, hatte Unterricht am Konservatorium Biel und studierte an der Musikhochschule Luzern bei Norbert Pfammatter (Abschluss 2005). Er arbeitete ab 1998 u. a. mit seinem Studienfreund Lucien Dubois, mit dem in Lausanne erste Aufnahmen entstanden (Sumo, 2000), Manuel Mengis (Into the Barn, Hatology, 2004), Nicolas Masson, Vera Kappeler, Christoph Stiefel, ab 2013 mit Sarah Buechi. Ferner spielte er mit Heiri Känzig, Marc Ribot, Colin Vallon und Luzia von Wyl. Gegenwärtig arbeitet er u. a. mit Christy Doran’s New Bag, in der Formation Elgar (mit Hans Koch und Flo Stoffner), im Max Frankl Quartett, OZMO (mit Vincent Membrez und Pedro Lenz), Merz feat. Sartorius Drum Ensemble und Whisperings (mit Fred Frith). Im Bereich des Jazz war er zwischen 2000 und 2015 an 14 Aufnahmesessions beteiligt. 2015 erhielt er den Jazzpreis der Fondation Suisa.

Sa. 18. Januar 2020 ab 20:30 Uhr, WORLD NATURE FORUM in Naters
Eintritt Fr. 30.– / Stud. & Lehr. Fr. 20.–
Abendkasse und Restaurant Jungfrau-Aletsch sind ab 19:30 Uhr offen.

BUT BEAUTIFUL

präsentiert von gä&nä und CinéCulture

Der neue Film (2019) von Erwin Wagenhofer.

Eine Dokumentation, die verschiedene Perspektiven für ein gelungenes und glückliches Leben aufzeigt.

Liebe gä&nä Interessierte
Wie bereits angekündigt, möchten wir neben den monatlichen gä&nä Sitzungen auch regelmässig Spezialevents organisieren, bei denen man sich treffen, informieren und austauschen kann. Wir freuen uns sehr, euch im Zug dessen im Januar zu einem besonderen Anlass einladen zu dürfen: Gemeinsam mit CinéCulture zeigen wir im Kino Capitol in Brig den Film But Beautiful.

Erwin Wagenhofer stellt sich in seinem neuen Dokumentarfilm But Beautiful die Frage, wie man die Welt zu einem besseren Ort machen kann. Dafür hat er Menschen aufgesucht, die neue Wege gehen und alternative Lebenskonzepte verfolgen. Er begegnet einem Förster in den verschneiten Wäldern im Salzburger Land, einem Schweizer Ehepaar, das auf La Palma ein Ödland in ein Paradies verwandeln will und der Schwester des Dalai Lamas. Aber alle glauben an ihre Kraft, die Welt ein Stück besser machen zu können.

Der Film wird zweimal gezeigt:
Sonntag, 19. Januar 2020 um 11 Uhr
Mittwoch, 22. Januar 2020 um 18 Uhr

Wir freuen uns auf euer Kommen und sind gespannt auf die Inspirationen und Anregungen, die der Film uns vielleicht gibt.

Bis dann und herzliche Grüsse

Die Gruppe gä&nä

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PLATZSPITZBABY

V O R P R E M I E R E
„PLATZSPITZBABY“
(R.: Pierre Monnard; CH 2020; 98 Min.; Darst.: Sarah Spale, Luna Mwezi)

Vorführungen: So-Matinée 12. Jan. 2020 // 11.00
                          Mittwoch      15. Jan. 2020 // 20.30
                          Weitere Vorführungen sind vorgesehen!

„PLATZSPITZBABY“ war das schweizerische Bahnhof Zoo Berlin; Drogenumtausch, Drogenkonsumplatz, Drogenbeschaffungsplatz, Drogensumpf…Jetzt kommt der Film „PLATZSPITZBABY“ in die Schweizer Kinos. CinéCulture findet dieser Film sehr wichtig, dass es sich darum bemühte die Vorpremiere zu sichern: So-Morgen 12. Kan. 2020 um 11.00.
„PLATZSPITZBABY“ erzählt die berührende Geschichte der 11jährigen Mia und ihrer drogenabhängigen Mutter. Es ist die Geschichte der vergessenen Kinder; vergessen von den eigenen drogensüchtigen Eltern und vergessen  von überforderten Behörde.
Inspiriert durch das gleichnamige Buch von Michelle Halbheer und Franziska K. Müller entstand ein sehr sehenswerter Schweizer Film. Deshalb sehenswert, zeigt er doch ein Thema – das uns die letzten 55 Jahre immer beschwert und beschäftigt hat. Vor allem zeigt er was Drogen anrichten, wie die Sucht  zerstörerisch wirkt und was es braucht um Hoffnung, Spass und Freude wieder ins Leben zu bringen.

Für den Besuch mit Jugendlichen en famille oder als Schülervorstellung oder einfach so, ist „PLATZSPITZBABY“ sehr empfehlenswert!

Besondere Hinweise:

KNIVES OUT – zwei Tage in O-Ton mit d/f Untertitel
Allerbeste Krimiunterhaltung dank einem ziemlich raffinierten Aufbau und hervorragenden Schauspieleraufgebot: Daniel Craig, Ana de Armas, Jamie Lee Curtis, Don Johnson u.a.
Die die ihn bereits gesehen haben, waren begeistert und, wenn er in Englisch mit d/f Untertiteln zu sehen ist, kommt das Britische endgültig ‚rüber. Sehr geeignet für Englisch-Sprachkurs- oder für Englisch-Lesezirkel-Teilnehmer…
KNIVES OUT könnte sich zu einem Geheimtipp mausern. Nicht verpassen!

Mo/Di 13./14. Jan 2020 jeweils um 20.30 Uhr

BUT BEAUTIFUL – Fazit: lohnenswert
Ein Dokumentarfilm der Sonderklasse, er gibt Hoffnung, dass die Welt gerettet werden kann.
Zu sehen am So-Morgen 19. Jan. 2020 // 11.00 Uhr
und am  Mittwoch 22. Jan. 2020 // 18.00 Uhr

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen

A Rainy Day in New York & The Irishman

CINÉCULTURE
Präsentiert zwei Altmeister: WOODY ALLEN & MARTIN SCORSESE

Vorführungen:
„A Rainy Day in New York“ von WOODY ALLEN
So – Matinée 15. 12. 2019 / 11.00
Dienstag        17. 12. 2019 / 20.30

„The Irishman“ von MARTIN SCORSESE
So – Abend 15. 12. 2019 / 20.00
Mo. 16. 12. 2019 / 20.00

A RAINY DAY IN NEW YORK – 83 ist Woody Allen und noch keine Patina angesetzt
(R.: Woody Allen; 2019 USA; 92 Min.; Darst.: Timothée Chalamet, Elle Fanning)

Seine Filme fangen sehr alltäglich an, nehmen Fahrt auf, niemand (ausser Woody Allen) weiss wo’s lang geht, die Verwirrung nimmt zu, die Spannunt steigt — die Wendung tritt unvermutet und überraschend ein – und die Auflösung geht über in Erlösung… –
Einfach fantastisch wie es Woody Allen immer gelingt den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen…Fazit: 10 Punkte von 10!

THE IRISHMAN – 3 1/2 Stunden und keine Sekunde zu lang
(R.: Martin Scorsese; 2019 USA; 210 Min.; Starbesetzung: Robert de Niro, Al Pacino, Joe Pesci, Harvey Keitel)

Gibt es 5blätterige Kleeblätter? – Ja, es gibt sie! – Noch nie eins gesehen? Dann sehen Sie sich „The Irishman“ vom Altmeister Martin Scorsese an. Das 5blätterige Kleeblatt besteht aus:

Martin Scorsese
Robert de Niro
Al Pacino
Joe Pesci
Harvey Keitel

zusammen KUNST auf hohem Niveau.
Alle fünf können’s; ihnen braucht man keine Anweisungen zu geben! Wie Scorsese inszeniert und Regie führt und zudem wie die FabFour agieren, schauspielern: unique, einmalig! Das nennt man „Kino der aller seltensten Art“. Eine gewagte Prognose: Filme in dieser rundherum vollendeten Form wird es kaum mehr geben…(die Zukunft wird es zeigen). Und die 3 1/2 Stunden hat Scorsese bestens genutzt, keine Durchhänger, keine überflüssigen Szenen – kürzer konnte er dieses Epos über den Gewerkschaftler Jimmi Hoffa und die Mafia nicht drehen! Toll!
Schön, dass wir ein solches filmisches Phänomen erleben können.

Viel Vergnügen wünschen Alex & Jean-Pierre

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GAUGUIN

CINECULTURE
KUNST IM KINO
Vorführungen: So-Matinée 8. Dez. 2019 // 11.00
                          Montag        9. Dez. 2019 // 20.30

„GAUGUIN“
(Tate Galery London; GB 2019; 60 Min)

Eugène Henri Paul Gauguin (1848 – 1903) ist ein französischer Maler, der die Kunstmalerei weltweit nachhaltig, bedeutend, wegweisend und stilbildend für das 20. Jahrhundert  beeinflusst hat. Vor allem ist er durch seine Gemälde aus der Südsee bekannt geworden. CinéCulture zeigt diesen Film über Leben und Werk insbesondere mit dem Schwerpunkt „Portraits“. (Und übrigens, es geht ein Gerücht um, dass Paul Gauguin dem Vincent van Gogh das Ohr abgeschnitten hat….)

Vorführungen: Dienstag 10. Dezember 2019 // 20.30
                          Mittwoch 11. Dezember 2019 // 20.30

„DIE RÜCKKEHR DER WÖLFE“
(R.: Thomas Horat; CH 2019; 90 Min.)
CinéCulture bietet an zwei Abenden nochmals die Gelegenheit diesen aufklärerischen und objektiven Film über die Rückkehr der Wölfe von Thomas Horat zu sehen. …weil wir in einem Gebiet Lebewohl der Wolf seine Heimat ausgewählt hat, ist dieser Film ohne WENN und ABER ein MUSS.

NUR EIN EINZIGES MAL!!,
Vorführung: Montag 16. Dezember 2019 // 20.00

„THE IRISHMAN“ – keine Sekunde zu lang!
(R.: Martin Scorsese; USA 2019; 3 1/2 Stunden; StarBesetzung: Robert de Niro, Joe Peschi, Harvey Keitel; Al Pacino)

CinéCulture ist sehr stolz darauf Ihnen den bravourösen Ausnahmefilm des Regie-Altmeisters Martin Scorsese „The Irishman“ ein einziges Mal anzukündigen: Montag, 16. Dezember 2019. Weil er 210 (3 1/2 Stunden) dauert, BEGINNT der Film bereits um 20.00

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

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DIE RÜCKKEHR DER WÖLFE

anschliessend im Gespräch mit Brigitte Wolf.
(R.: Thomas Horat; CH 2019; 91 Min.)

Vorführungen: So-Matinée 17. Nov. 2019 // 11.00
                        Dienstag        19. Nov. 2019 //  18.00

Thomas Horat zeigt in seinem Film ein sehr nahes, beeindruckendes, aufklärerischste Porträt über den Wolf. Wer über das Thema „Wolf“ mitreden will, muss diesen Film gesehen haben. Anschliessend an den Film findet ein Gespräch mit der sehr engagierten und Kennerin in Sachen „Wolf“.
150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa gewaltsam ausgerottet wurde. Erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Er fasziniert und polarisiert, bringt Unordnung in unser System. Der Film versucht folgende Fragen zu beantworten: Wer ist der Wolf, wie und wo lebt er? Welche Aufgabe hat er in unserem Ökosystem? Woher stammt die Angst vor dem Wolf? Hat der Mensch das Recht zu bestimmen, welche Tiere bei uns leben dürfen und welche nicht?
Ausgehend von der Rückkehr der Wölfe in die Schweiz begibt sich der Film auf Spurensuche, um dieses intelligente und soziale Raubtier näher kennen zu lernen. Die filmische Reise führt von der Schweiz (ES WURDE AUCH IM WALLIS GEDREHT) nach Österreich, nach Polen, Bulgarien und Minnesota, wo frei lebende Wolfsrudel keine Seltenheit sind. Wolfsexperten, Naturforscher uns Schafhirten zeigen auf, ob und wie sie es für möglich halten, mit dem Wolf zusammen zu leben.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen!

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CINÉCULTURE
(Kultur mit Geschmack)

PORTRAIT DE LA JEUNE FILLE EN FEU“
(R.: Céline Sciamma; F 2019; 119 Min.; Darst.: Noémie Merlant, Adéle Haenei)

Vorführungen: So-Matinée 3. Nov. 2019 // 11.00
                         Montag        4. Nov. 2019 // 20.30

Schaut frau/man sich diesen Film im Kino an (wo sonst?), denkt man unwillkürlich: “ Wow, grandios!“. „Portrait…“ – ein Film ungeuheuerlicher Schönheit, ohne Schnörkel aber mit einnehmender Eleganz. Übrigens hat die Regisseurin Céline Sciamma das Drehbuch zu „Ma Vie de Courchette“ geschrieben. Zusätzlich hat sie mindestens drei aufsehenerregende Coming-of-Age Filme („Tomboy“, „Bande de Filles“; „Quand on a 17 Ans“ gedreht.
Jetzt mit „Portrait…“ ist ihr ein überaus reifer Film, ein MUSS Film gelungen, ein Melodrama über eine zu kurze Liebe und ein Manifest für eine weibliche Kunst.
Der Film spielt im 18. Jh. (im Zeitalter der Aufklärung). Eine junge Malerin kommt auf eine Insel, um im Verborgenem das Porträt einer jungen Frau zu malen, die verheiratet werden soll. Die junge Malerin soll als Gesellschafterin die versprochene, sich in jeder Weise weigernde Braut auf ihren Spaziergängen begleiten, um dann aus dem Gedächtnis sie nachzuporträtieren. Das hin- und wieder wegschauen gerät zu einer fesselnden  Choreografie der Blicke. Was dann im Verlauf des Films sich entwickelt, soll hier nicht verraten werden – das muss man sehen, denn erzählen oder beschreiben genügt nicht!
„Portrait…“ ist ein Film der Sonderklasse, effektiv eine Perle vom Meeresgrund. Das haben auch die JurorenInnen des Film Festival in Cannes festgestellt. Sie haben diesen Film von Céline Sciamma gleich mit zwei Preisen belohnt: „Queer Palm“ und „Palme d’Or“ für das beste Drehbuch.

Viel Vergnügen wünschen Alex & Jean-Pierre