THE CHILDREN ACT

CINÉCULTURE 
zeigt ein weiteres Kinohighlight:

THE CHILDREN ACT

Vorführungen:
Sa. 29. Sept. 2018 // 18.00
Mo.   1. Okt.   2018 // 20.30

(R.: Richard Eyre; GB 2018; 106 Min.; Darst. Emma Thompson, Stanley Tucci, Fionn Whitehead)

Der Film basiert auf dem Romanbestseller „Kindeswohl“ von Ian McEwan. Die Kritiker ins des Lobes voll: „Wunderbar sensibel UND glaubwürdig“, „Unglaublich intelligent“, „Ein Meisterwerk“, „Emma Thompson ist so bewegend wie noch nie“ – so klingt es aus dem weltweiten Zeitungspapierblätterwald.
Lassen Sie sich zu diesem Filmvergnügen überreden.

Sehen Sie wohl – wünschen Alex und Jean-Pierre

BLACKkKLANSMAN

CinéCulture zeigt immer noch „Filme die wir selber sehen wollen“

Der wichtigste Film dieses Jahres ist:
Spike Lee’s „BLACKkKLANSMAN“ 

CINÉCULTURE zeigt diesen Film noch bis Mittwoch jeden Abend um 20.30

BlacKKKlansman

CINÉCULTURE 
„zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen“

Vorführdaten im O-Ton: Mo. – Mi. 3./4./5. September 2018, jeweils 20.30

„BlacKKKlansman“ – Der wichtigste Film des Jahres 2018
(R.:Spike Lee; USA 2018; 128 Min.; Darst.: John David Washington, Adam Driver)

Spike Lee hat nicht vielleicht – er hat d e n WICHTIGSTEN Film des Jahres gedreht. Wir können uns auf diesen Film sehr freuen, und zwar nicht nur, weil er ein brisantes Thema beinhaltet: Faschismus und sein Rattenschwanz wie Rassismus, Fremden- und Gutmenschfeindlichkeit, Trumpkritik und vieles andere mehr – sondern weil es richtiges, grosses, fantastisches und gekonntes Kino ist. Übrigens wurde der Film in Europa bereits mit zwei der wichtigsten Filmpreise ausgezeichnet. In Cannes mit dem grossen Jurypreis und in Locarno mit dem Publikumspreis.

Spike Lee’s Film spielt in den 1970er Jahren. Der junge Polizist Ron Stallworth (John David Washington) tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter in Colorado Springs Police Department an. Er nimmt sich die Aufgabe vor den Klu-Klux-Klan zu infiltrieren und blosszustellen. Stallworth gibt vor ein eingefleischter Extremist zu sein. Er nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf.
Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmermann (Adam Driver) Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Gemeinsam machen sich die zwei daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

Spike Lee’s Film „BlacKKKlansman“ erzählt eine Geschichte, die sich in den 1970er Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Die Themen des Films haben in unserer heutigen nichts von der damaligen Aktualität eingebüsst. Die aktuellen, authentischen Bilder zum Schluss sind überhaupt nicht fehl am Platz, sondern erhalten durch das vorher geschilderte eine gewollt verstärkte Wucht. Nur ein Visionär wie Spike Lee kann dieses Thema so treffend modern und unterhaltsam auf die Leinwand bringen.

Fazit 1: kein besserer Film kann den Auftakt zur neuen CinéCulture Reihe eröffnen!
Fazit 2: ein witziger und spannender Streifen mit viel Groove und hervorragenden Darstellern. Das Ermittlerteam Washington/Driver/Buscemi ist schlichtweg grandios.
Fazit 3: “ BlacKKKlansman“ muss man gesehen haben!

Alex und Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

Pierre pour Pierre

Am 17. Juni 2018 jährt sich der Tod des grossen Walliser Schriftstellers Pierre Imhasly zum ersten Mal. Pierre Favre spielt in Erinnerung und zu Ehren seines Freundes Pierre Imhasly am 09. Juni 2018 ein Konzert in der Dreikönigskirche in Visp. Begleitet werden die poetischen Rhythmen und Töne Pierre Favres durch Ausschnitte aus Imhaslys Werk, gelesen von Philippe Imwinkelried.
Pierre Favre und Pierre Imhasly setzten zusammen während Jahren Akzente in der Verbindung von Klang und Literatur. Sie waren Pioniere darin, eine Brücke zwischen Poesie und freier Improvisation zu schlagen und sind damit ab den 1970er-Jahren u.a. in Berlin und Zürich aufgetreten.

Infos:
Datum/Zeit: 09. Juni 2018 / 19.15 Uhr
Ort: Dreikönigskirche Visp

Wer:
Pierre Favre / Percussion
Philippe Imwinkelried / Text

„3TAGE IN QUIBERON“

CinéCulture
Vorführungen: Di./Mi. 22./23. Mai 2018, jeweils um 18.00 Uhr

„3TAGE IN QUIBERON“
(R.: Emily Atef; D 2017; 116 Min.; Darst.: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner)

Die Rolle der „Sissi“ hat ihre Karriere zerstört. Dass sie eine überaus talentierte Schauspielerin, eine Schauspielerin mit Profil und Charakter war, bezeugen Filme wie „Die Bankiersfrau“, „La Piscine“ und…und…und… Fast 40 Jahre nach dem tragischen und viel zu frühem Tod von ROMY SCHNEIDER (1938-1982) ist nun in den Kinos und bei uns („CinéCulture“) ein sehr empfehlenswerter Film über Romy Schneider zu sehen.
Titel: „3Tage in Quiberon“. In wunderschönen, berührenden und packenden schwarz/weiss Bildern und mit einer Tiefe, Respekt, Ehrlichkeit, Ungeschminktheit verneigt sich Emily Atef vor Romy Schneider. Mit MARIE BÄUMER als Romy hat sie die Perfekteste Schauspielerin gefunden. Marie Bäumer IST Romy Schneider! Zusätzlich sind alle Rollen behutsam und bestens besetzt worden
„3Tage in Quiberon“ erzählt die Geschichte des legendären „Stern“-Interviews. Es sollte ihr letztes grosses Interview werden – ein Jahr später war sie tot. Emily Atefs Spielfilm fängt die besondere Atmosphäre jener Tage ein, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet.
Emily Atef: „Für mich hat das, was ich zeige, direkt mit unserer Gegenwart zu tun. Es geht um das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und Medien, die ihre eigene Wirklichkeit schaffen können. Und es geht um eine Frau, die versucht, alles unter einen Hut zu bringen: Beruf, Privatleben,Familie. Beides sehr heutige Themen.“

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

„LADY BIRD“

CINÉCULTURE zeigt
„nur Filme, die wir selber sehen wollen“

„LADY BIRD“
(R: Greta Gerwig; 2017 USA; 95 Min.; Darst.: Saoirse Ronan)

Mi./Do. 9./10. Mai 2018 // 18.00

Sagt Ihnen der Film „Brooklyn“ etwas? – Wenn ja, dann werden Sie in „Lady Bird“ im richtigen Film sitzen und sich auf die Hauptdarstellerin  Saoirse Ronan freuen; wenn nein: dann werden Sie den zukünftigen Filmsuperstar unter den Frauen kennenlernen! Sie ist eine irische Schauspielerin, die sehr früh in die Fussstapfen ihres Vaters Paul Ronan getreten ist. Sie hat bereits einige Kinder- und Jugendrollen und einige sehr überzeugende Nebenrollen in „Atonement“ (Abitte), „The Grand Budapest Hotel“, „Loving Vincent“ hinter sich. In „Brooklyn“ begeisterte sie in der Hauptrolle.

Jüngeren Leuten ist sie natürlich bestens bekannt als Partnerin in Ed Sheeran’s Musikvideo „Galway Girl“ (nur kennen diese Leute sie nicht als wunderbare Schauspielerin)!

In“Lady Bird“ hat sie den Golden Globe 2018 als beste Hauptdarstellerin erhalten. BERECHTIGT!

Greta Gerwig (Schauspielerin, Drehbuch Autorin, Filmproduzentin, Regisseurin) hat in „Lady Bird“ eine ganz persönliche Geschichte verarbeitet. Und mit Saoirse Ronan als Christine ‚Lady Bird‘ McPherson hat Greta diese Rolle nicht besser besetzen können. Kurz: es ist eine Coming-of-Age Story, die das Leben einer 17jährigen mit all ihren Nöten und Freuden und Probleme und sich selbst finden auf eine humoristisch ernste Weise zeigt. Saoirse alias Christine Lady Bird will flügge werden. Sie rebelliert mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge des Elternhauses und der langweiligen Erwachsenenwelt. Doch allzu leicht macht ihre Mütter dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht. Diese Situation (Mutter-Tochter-Beziehung) ergibt jede Menge Potential für emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik.
Dieser Film ist sehr geeignet für Teenager und für Eltern die Jugendliche in diesem Alter haben. Aber auch für alle anderen, welche diese Phase bereits hinter sich haben. Ein Filmvergnügen der besonderen Art.

Hinweise auf kommende Filmereignisse:
*The Bluenote Story: Beyond the Notes
*3 Tage in Quiberon (Film über Romy Schneider)

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen 

„DER LETZTE WOLF“

CINÉCULTURE & Mediathek Brig zeigen 
Jean-Jacques Anaud’s Meisterwerk:

„DER LETZTE WOLF“
(R.: Jean-Jacques Anaud; 2015 F/China; 119 Min)

Einzige Vorführung: Mo. 7. Mai 2018 // 20.30

CinéCulture ergänzt die zur Zeit laufende Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung“ des Alpinen Museums der Schweiz und der Universität Zürich-ISEK in der Mediathek Brig mit dem Film „Der letzte Wolf“.
Zur Info: Jean-Jacques Anaud heisst der französische Meisterregisseur, der mit folgenden Filmen „Der Name der Rose“, „Am Anfang war das Feuer“, „L‘ Ours“, „Sieben Jahre in Tibet“ Filmgeschichte schrieb. Mit „Der letzte Wolf“ ist ihm wieder ein bildgewaltiges Filmdokument gelungen. Der Film will auf spannende und kurzweilige Art zeigen, wie „aus dem Feind des Menschen ein enger Freund werden kann“ (National Geographic). „Der letzte Wolf“ ist eine überzeugende und gleichzeitig eine überwältigende Abenteuergeschichte, die dem Wolf in spektakulären Aufnahmen ein Denkmal setzt.
Kurz die Story: der Student Chen Zhen wird in die Innere Mongolei geschickt. Hier, im majestätisch sich erhebenden, grenzenlosen Grasland, soll er den Schäfern Lesen und Schreiben beibringen. Doch seine Leidenschaft gilt vom ersten Tag an der archaischen Wildnis und dem von den Nomaden am meisten gefürchteten und am meisten verehrten Tier: dem Wolf. Er rettet und freundet sich mit einem Jungtier an…doch das Wolfsrudel vergisst nicht, was ihm genommen wurde…

Übrigens die Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung “ ist noch bis zum 30. Mai 2018 täglich in der Mediathek Brig zu besichtigen.

Alex & Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

HINWEIS: 8./9. Mai „Lady Bird“ 

JAZZbrig 2018

JAZZbrig – 2018 ohne live-Musik!
(ein fenster für den JAZZ)
Datum: Mo. 23. April – Do. 26. April 2018

JAZZbrig geht in ganz andere Form ins 3. Jahr. Vorweg genommen: da wir kein Geld haben, fielen das Jazz-Kunstplakat (das auf 111 Exemplare limitiert war), die Jazz-Fotoausstellung, und von sechs auf vier Tage gekürzt werden und die live-Musik zum Opfer! Wir können die Musiker nicht bezahlen. Aber da wir im Untertitel den Slogan „ein fenster für den JAZZ!“ führen, gibt es trotzdem Jazz. Jene Themen und Veranstaltungen, die wir in den letzten zwei Jahren durchführten, bleiben. Wir wissen, dass Jazz in der Provinz nie ein Publikum hatte. Jazz ist urban, städtisch – auch das wissen wir. – Und trotzdem wollen wir etwas für den JAZZ tun; trotzdem wollen wir für ihn ein Fenster öffnen!
Hier das Programm JAZZbrig 2018: 
                                  MO. 23. APRIL 2018: JAZZ&FILM
                                  „FRANK ZAPPA: EAT THAT QUESTION“
                                  (ORT: KINO „CAPITOL“ BRIG / 20.30)

                                  Di. 24. April 2018: JAZZ&Lyrik
                                  „Der Verfolger“ von Julio Cortazàr 
                                  Vorleser: Engelbert Reul
                                  Musik:     ALex Rüedi
                                  (Ort: Grünwaldsaal/Mediathek Brig / 19.30)

                                  Mi. 25. April 2018: JAZZ Today
                                  JAZZbrig stellt vier neue Jazzmusiker in Ton und Bild vor:
                                  Avishai Cohen / Butcher Brown / Christian Scott / Elena 
                                  Pinderhughes
                                  (Ort: Buchhandlung Wegenerplatz, Alte Simplonstr. Brig / 20.00)

                                  Do. 26. April 2018: vom JAZZ zum Barock
                                  Musikvortrag von Jonas Ruppen
                                  (Ort: Buchhandlung Wegenerplatz, Alte Simplonstr.Brig / 20.00)

JAZZ&FILM
Mo. 23. April 2018 / 20.30
DokuBioFilm
Kino „Capitol“ Brig

FRANK ZAPPA – EAT THAT QUESTION – Das einzige Genie der Rockmusik!
– Zappa wie man ihn noch nie gesehen hat –
(R.: Thorsten Schütte; D 2017; 89 Min.)

Sie kennen FRANK ZAPPA (1940-1993, Vollblutmusiker, Komponist, Bandleader, USA-Kritiker, Antipopulist, Antifaschist, Genie) nicht? – Dann wird es höchste Zeit!!!
JAZZbrig und CinéCulture zeigen am kommenden Montag die beste Dokumentation über den Ausnahmemusiker und Ausnahmemensch: FRANK ZAPPA (F.Z.). 
F.Z. verstarb vor 25 Jahren an inoperablem Prostatakrebs mit 53 Jahren. Die Lücke, die er, das einzige Genie in der Rockmusik, hinterliess, wird nie mehr besetzt werden.
Der Regisseur Thorsten Schütte hat ein überaus feinfühliges, äusserst informatives Portät gedreht. So hat man Zappa noch nie gesehen!
Er war das einzige Genie der Rockmusik. Er revolutionierte die Rockmusik, indem er Jazz und Rock, Folk und Klassik symbiotisierte und einen eigenen Zappa Sound entwickelte. F.Z. war ein brillanter Entertainer und eine der berühmtesten Figuren der amerikanischen GEGENKULTUR. F.Z. – Eat that Question  ist eine intime Begegnung mit dem revolutionären Komponisten und Musiker. Der Film, eine subtile, kunstvolle Montage allein aus historischen Aufnahmen, ist eine energiereiche Feier dieses unverblümten Maestros: unvergessene Interviews und Auftritte beweisen seine Genialität; seltenes Archivmaterial belegt das provokante Genie von F.Z. dessen Weltsicht bis zum heutigen Tag erfrischend nachwirkt.
Noch nie hat dieser Satz: „Wer ‚Frank Zappa – Eat That Question“ verpasst, macht sich selber arm“ besser gepasst…

Jonas Ruppen & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Hör- und Sehvergnügen

Eldorado

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme die wir selber sehen wollen!“

Vorführungen:
So-Matinée: 15. April 2108 / 11.00
Montag       : 16. April 2018 / 20.30

„ELDORADO“
(R.: Markus Imhoof; 2018 Schweiz; 92 Min.)

Markus Imhoof’s Merkmal ist, dass er genau und präzise hinschaut. Seine Filme „More than Honey“ und „Das Boot ist voll“, zwei seiner herausragendsten Filme, bestätigen diese Aussage. Er ist ein unbequemer Regisseur, einer der uns den Tatsachenspiegel hinhält – zwar nie voyeuristisch, verleumderisch, erniedrigend,sondern er will zu Lösungen und Nachdenken veranlassen, Mut zur Zivilcourage, zur Humanität, zur Bekennung zum Gutmenschen fördern, er will aufklären!
Es ist vielleicht sein persönlichster Film. Kurz um: Er erzählt, wie Flüchtlinge und Migranten heute behandelt werden: auf dem Mittelmeer, im Libanon, in Europa. Seine Fragen zur Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück in seine Kindheit und zu seiner tiefen Verbundenheit mit dem italienischen Flüchtlingskind Giovanna.
70 Jahre später kommen wieder fremde Menschen zu uns. Nun geht Markus Imhoof an Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache, der Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100’000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden.
Zitat Markus Imhoof: „Mein Erlebnis als Kind mit dem Flüchtlingskind Giovanna ist der Kern meines neuen Films Eldorado. Es geht um das Verhältnis des Einzelnen zu den Andern, allen Andern, dem Ganzen. Darum will ich jetztGesicht zeigen und das Gespräch eröffnen.“
Imhoof’s Film ist ein Zeichen dagegen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
Ein mutiger Film, ein wichtiger Film, der das Publikum zum Mitgefühl führen will.

Sehen Sie wohl wünschen Alex & Jean-Pierre

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung

CinéCulture zeigt… „…nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung
(R.: Paolo Virzi; F/I 2017; 112 Min.; Darst.: Helen Mirren, Donald Sutherland)

Vorführungen:
So-Matinée, 8. 4. 2018, 11.00 Uhr
Montag, 9. 4. 2018, 20.30 Uhr

EIN FILM DER DAS LEBEN ZELEBRIERT!
Allein die beiden Schauspieler sollten die Besucher überzeugen in die Kinosäle zu strömen. Es ist wunderbaren diesen beiden Altmeister beim Schauspielern zu zusehen: brillant, gekonnt, a piece of cake, grosse und einsame Klasse, sie können es einfach… Wir sprechen von Helen Mirren und Donald Sutherland.
Schon seit Jahren sind sie glücklich verheiratet. Doch die Jahre sind da. Die beiden haben das Gefühl , dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Also entschliessen sie sich in einem Oldtimer-Wohnmobil auf einen Roadtrip entlang der amerikanischen Ostküste, von Boston nach Florida, zu begeben. Die Ärzte und die Kinder sind recht skeptisch. Aber „Ella & John“ brechen dennoch auf auf diese abenteuerliche Reise. sie erleben dabei skurrile und amüsante Situationen und lassen dabei auch ihre Vergangenheit Revue passieren.
Ganz klar: der Film besticht durch die grossartige Leinwandpräsenz von Mirren/Sutherland. Es ist eine sehr menschliche, schöne Geschichte. Er birgt leisen, feinen Humor; vor allem bringt der Film auch eine Emotionalität mit sich, der man sich nicht entziehen kann. Zudem ist „Ella & John“ ein Film der das Leben zelebriert, der die Gemeinschaft hochhält und von guten und weniger guten Momenten erzählt. Hier stehen zwei Menschen im Mittelpunkt und am Ende ihres Weges. Wichtig ist auch, dass „Ella & John“ einen anregt über das Leben nachzudenken, über das Älterwerden, über das Sterben und überhaupt was man noch machen möchte. Auch das Ende des Films ist entsprechend konsequent…
Fazit: Als Zuschauer wird man zum Schluss auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus dem Kino entlassen.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen!