„C A N A L E T T O“

CINÉCULTURE 
…zeigt nur Film, die wir selber sehen wollen!

CinéCulture Extra:
„W O L K E N B R U C H“
Sa. 8. Dez. 2018 // 18.00
Es ist er meistbesuchte Schweizerfilm des Jahres 2018. Michael Steiner (Regisseur) hat eine kleine Filmperle gedreht; mitgeholfen haben die wunderbaren Schauspieler*innen Noémie Schmitt, Joel Basman, Inge Maux u.a..Die beste Schweizer Komödie seit „Das gefrorene Herz“.

„B O H E M I A N   R H A P S O D Y“
Mo. 10. Dez. 2018 // 20.30
CinéCulture zeigt diesen Film nochmals und zwar über die neue SOUNDANLAGE.
Hörgenuss pur!

„C A N A L E T T O – und die Kunst von V E N E D I G“
(R.: David Bickerstaff; GB 2017; 87 Min.)

Ein weiterer Sehgenuss in unserer Reihe „Kunst im Kino“ ist der wunderbare und wunderschöne Film über „Canaletto“ und gleichzeitig über Venedig. Die Stadt trägt zu Recht den Beinamen La Serenissima, denn die Stadt ist selbst ein Gemälde. Überall wo die Filmkamera Bilder von ihr einfängt, sind es stimmungsvolle Momente.
Giovanni Antonio Canal (1697-1768), war ein bedeutender venezianischer Veduten und Landschaftsmaler. Seine photographisch scharfen und photografisch detaillierten Gemälde sind äusserst beeindruckend und erfreuen jeden Kunstliebhaber und alle anderen garantiert erst recht. Um diese Qualität und Präzision zu erreichen, benutze er als Hilfsmittel eine Camera Opscura. Regisseur David Bickerstaff hat die Kunst und Art von Canaletto authentisch und kongenial auf Digital-Film umgesetzt.

Wir wünschen viel Vergnügen. Alex & Jean-Pierre

CÉZANNE

CINÉCULTURE zeigt
„Kunst im Kino“
CÉZANNE – Portraits eines Lebens
(R.: Phil Grabsky; England 2017; 85 Min.)

Vorführung: So-Matinée 25. Nov. 2018 // 11.00 Uhr

CinéCulture zeigt in seiner Filmreihe „Kunst im Kino“ das filmische Meisterwerk über einen der grössten Künstler aller Zeiten: CÉZANNE – Portraits eines Lebens! Dieser Film gibt Auskunft über einen Künstler der das 20. Jahrhundert beeinflusste wie kaum einer. Mit Hilfe der Kuratoren aussen im Film gezeigten Museen, der Korrespondenz des Künstlers selbst und Gesprächen mit Urenkel Philippe Cézanne, nähert sich Phil Grapsky behutsam der Persönlichkeit des Künstler. Ein Film zum Geniessen.

Noch im Kino Capitol zu sehen:
        „Todos lo Saben“ (Everybody Knows) // Mo. 26. Nov. 2018 // 18.00
        Ein Film der Ihr Leben nachhaltig beeindrucken wird!

        „Wolkenbruch – oder seine wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“
        Di. 27. Nov. 2018 // 18.00 – letzte Vorstellung!
        Gehört zu den besten fünf Schweizerfilmen seit es Film gibt!

In Vorbereitung: „Girl

WOLKENBRUCH / KÖHLERNACHTE / BOHEMIAN RHAPSODY / FIRST MAN

CINÉCULTURE 
(Zeigt nur Filme die wir selber sehen wollen!)

„WOLKENBRUCH“
CinéCulture zeigt diesen fantastischen Film noch eine weitere Woche.
Jeweils um 18.00 vom 8. Nov. bis 14. Nov. 2018, ausser Freitag und Sonntag.
So-Matinée um 11.00 (11. 11. 2018)
Jeweils um 18.00 von Mo. – Mi. (12. – 14. Nov. 2018) mit französischen Untertiteln.

BERGbUCHbRIG & CINÉCULTURE zeigen
„KÖHLERNACHTE“
Sonntag, 11. Nov. 2018, 17.30 (Schlussveranstaltung von BergBuchBrig)

„BOHEMIAN RHAPSODY“
Am Mo. 12. Nov. 2018, 20.30. Natürlich in englischer Originalversion mit Untertitel!

„FIRST MAN“ (Aufbruch zum Mond)
Neuestes Meisterwerk von Damien Chazelle („Whiplash“, „La La  Land“
Der Film startet am 8. November 2018.
CINÉCULTURE zeigt ihn am Mittwoch 14. Nov. 2018 // 20.30 in Englisch mit d/f Untertitel. Wer am 21. Juli 1969 die Mondlandung live am Fernsehen miterlebt hat, ist dieser Film ein absolutes Muss – für die anderen sowieso!

So-Matinée 18. Nov. 2018 // 11.00

„EVERYBODY KNOWS“
Der iranische Regisseur Asghar Farhadi hat eine Traumbesetzung für diesen Film engagiert. Drei der besten Schauspieler*in weltweit: Penélope Cruz, Javier Bardem, Ricardo Darín.

Wir garantieren grosses Filmvergnügen. Alex & Jean-Pierre

WOLKENBRUCH

CINÉCULTURE 
zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!

Diese Daten sollten Sie sich vormerken.
Mi. 24. Okt. 2018 // 18.00 & Mo. 29. Okt. 2018 // 20.30 „Fahrenheit 11/9“, das neue Meisterwerk von Michael Moore.

So-Matinée 28. Okt. 2018 // 11.00 „WOLKENBRUCH“ – Die Filmsensation aus der Schweiz dieses Herbstes. Es ist der neue Film von Michael Steiner („Sännetuntschi“) nach dem Bestseller Roman von Thomas Meyer „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“; mit einem bezaubernden Joel Basman, mit der schönen Unterwalliserin aus Sitten Noémie Schmidt, mit einer umwerfenden Inge Maux. Ein absolutes MUSS! 
Dieser Film zeigt CinéCulture ab 31. Oktober täglich um 20.30.

Wir, Alex und Jean-Pierre, wünschen viel Vergnügen.

BlacKKKlansman

CINÉCULTURE 
„zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen“

Vorführdaten im O-Ton: Mo. – Mi. 3./4./5. September 2018, jeweils 20.30

„BlacKKKlansman“ – Der wichtigste Film des Jahres 2018
(R.:Spike Lee; USA 2018; 128 Min.; Darst.: John David Washington, Adam Driver)

Spike Lee hat nicht vielleicht – er hat d e n WICHTIGSTEN Film des Jahres gedreht. Wir können uns auf diesen Film sehr freuen, und zwar nicht nur, weil er ein brisantes Thema beinhaltet: Faschismus und sein Rattenschwanz wie Rassismus, Fremden- und Gutmenschfeindlichkeit, Trumpkritik und vieles andere mehr – sondern weil es richtiges, grosses, fantastisches und gekonntes Kino ist. Übrigens wurde der Film in Europa bereits mit zwei der wichtigsten Filmpreise ausgezeichnet. In Cannes mit dem grossen Jurypreis und in Locarno mit dem Publikumspreis.

Spike Lee’s Film spielt in den 1970er Jahren. Der junge Polizist Ron Stallworth (John David Washington) tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter in Colorado Springs Police Department an. Er nimmt sich die Aufgabe vor den Klu-Klux-Klan zu infiltrieren und blosszustellen. Stallworth gibt vor ein eingefleischter Extremist zu sein. Er nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf.
Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmermann (Adam Driver) Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Gemeinsam machen sich die zwei daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

Spike Lee’s Film „BlacKKKlansman“ erzählt eine Geschichte, die sich in den 1970er Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Die Themen des Films haben in unserer heutigen nichts von der damaligen Aktualität eingebüsst. Die aktuellen, authentischen Bilder zum Schluss sind überhaupt nicht fehl am Platz, sondern erhalten durch das vorher geschilderte eine gewollt verstärkte Wucht. Nur ein Visionär wie Spike Lee kann dieses Thema so treffend modern und unterhaltsam auf die Leinwand bringen.

Fazit 1: kein besserer Film kann den Auftakt zur neuen CinéCulture Reihe eröffnen!
Fazit 2: ein witziger und spannender Streifen mit viel Groove und hervorragenden Darstellern. Das Ermittlerteam Washington/Driver/Buscemi ist schlichtweg grandios.
Fazit 3: “ BlacKKKlansman“ muss man gesehen haben!

Alex und Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

„3TAGE IN QUIBERON“

CinéCulture
Vorführungen: Di./Mi. 22./23. Mai 2018, jeweils um 18.00 Uhr

„3TAGE IN QUIBERON“
(R.: Emily Atef; D 2017; 116 Min.; Darst.: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner)

Die Rolle der „Sissi“ hat ihre Karriere zerstört. Dass sie eine überaus talentierte Schauspielerin, eine Schauspielerin mit Profil und Charakter war, bezeugen Filme wie „Die Bankiersfrau“, „La Piscine“ und…und…und… Fast 40 Jahre nach dem tragischen und viel zu frühem Tod von ROMY SCHNEIDER (1938-1982) ist nun in den Kinos und bei uns („CinéCulture“) ein sehr empfehlenswerter Film über Romy Schneider zu sehen.
Titel: „3Tage in Quiberon“. In wunderschönen, berührenden und packenden schwarz/weiss Bildern und mit einer Tiefe, Respekt, Ehrlichkeit, Ungeschminktheit verneigt sich Emily Atef vor Romy Schneider. Mit MARIE BÄUMER als Romy hat sie die Perfekteste Schauspielerin gefunden. Marie Bäumer IST Romy Schneider! Zusätzlich sind alle Rollen behutsam und bestens besetzt worden
„3Tage in Quiberon“ erzählt die Geschichte des legendären „Stern“-Interviews. Es sollte ihr letztes grosses Interview werden – ein Jahr später war sie tot. Emily Atefs Spielfilm fängt die besondere Atmosphäre jener Tage ein, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet.
Emily Atef: „Für mich hat das, was ich zeige, direkt mit unserer Gegenwart zu tun. Es geht um das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und Medien, die ihre eigene Wirklichkeit schaffen können. Und es geht um eine Frau, die versucht, alles unter einen Hut zu bringen: Beruf, Privatleben,Familie. Beides sehr heutige Themen.“

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

„LADY BIRD“

CINÉCULTURE zeigt
„nur Filme, die wir selber sehen wollen“

„LADY BIRD“
(R: Greta Gerwig; 2017 USA; 95 Min.; Darst.: Saoirse Ronan)

Mi./Do. 9./10. Mai 2018 // 18.00

Sagt Ihnen der Film „Brooklyn“ etwas? – Wenn ja, dann werden Sie in „Lady Bird“ im richtigen Film sitzen und sich auf die Hauptdarstellerin  Saoirse Ronan freuen; wenn nein: dann werden Sie den zukünftigen Filmsuperstar unter den Frauen kennenlernen! Sie ist eine irische Schauspielerin, die sehr früh in die Fussstapfen ihres Vaters Paul Ronan getreten ist. Sie hat bereits einige Kinder- und Jugendrollen und einige sehr überzeugende Nebenrollen in „Atonement“ (Abitte), „The Grand Budapest Hotel“, „Loving Vincent“ hinter sich. In „Brooklyn“ begeisterte sie in der Hauptrolle.

Jüngeren Leuten ist sie natürlich bestens bekannt als Partnerin in Ed Sheeran’s Musikvideo „Galway Girl“ (nur kennen diese Leute sie nicht als wunderbare Schauspielerin)!

In“Lady Bird“ hat sie den Golden Globe 2018 als beste Hauptdarstellerin erhalten. BERECHTIGT!

Greta Gerwig (Schauspielerin, Drehbuch Autorin, Filmproduzentin, Regisseurin) hat in „Lady Bird“ eine ganz persönliche Geschichte verarbeitet. Und mit Saoirse Ronan als Christine ‚Lady Bird‘ McPherson hat Greta diese Rolle nicht besser besetzen können. Kurz: es ist eine Coming-of-Age Story, die das Leben einer 17jährigen mit all ihren Nöten und Freuden und Probleme und sich selbst finden auf eine humoristisch ernste Weise zeigt. Saoirse alias Christine Lady Bird will flügge werden. Sie rebelliert mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge des Elternhauses und der langweiligen Erwachsenenwelt. Doch allzu leicht macht ihre Mütter dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht. Diese Situation (Mutter-Tochter-Beziehung) ergibt jede Menge Potential für emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik.
Dieser Film ist sehr geeignet für Teenager und für Eltern die Jugendliche in diesem Alter haben. Aber auch für alle anderen, welche diese Phase bereits hinter sich haben. Ein Filmvergnügen der besonderen Art.

Hinweise auf kommende Filmereignisse:
*The Bluenote Story: Beyond the Notes
*3 Tage in Quiberon (Film über Romy Schneider)

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen 

„DER LETZTE WOLF“

CINÉCULTURE & Mediathek Brig zeigen 
Jean-Jacques Anaud’s Meisterwerk:

„DER LETZTE WOLF“
(R.: Jean-Jacques Anaud; 2015 F/China; 119 Min)

Einzige Vorführung: Mo. 7. Mai 2018 // 20.30

CinéCulture ergänzt die zur Zeit laufende Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung“ des Alpinen Museums der Schweiz und der Universität Zürich-ISEK in der Mediathek Brig mit dem Film „Der letzte Wolf“.
Zur Info: Jean-Jacques Anaud heisst der französische Meisterregisseur, der mit folgenden Filmen „Der Name der Rose“, „Am Anfang war das Feuer“, „L‘ Ours“, „Sieben Jahre in Tibet“ Filmgeschichte schrieb. Mit „Der letzte Wolf“ ist ihm wieder ein bildgewaltiges Filmdokument gelungen. Der Film will auf spannende und kurzweilige Art zeigen, wie „aus dem Feind des Menschen ein enger Freund werden kann“ (National Geographic). „Der letzte Wolf“ ist eine überzeugende und gleichzeitig eine überwältigende Abenteuergeschichte, die dem Wolf in spektakulären Aufnahmen ein Denkmal setzt.
Kurz die Story: der Student Chen Zhen wird in die Innere Mongolei geschickt. Hier, im majestätisch sich erhebenden, grenzenlosen Grasland, soll er den Schäfern Lesen und Schreiben beibringen. Doch seine Leidenschaft gilt vom ersten Tag an der archaischen Wildnis und dem von den Nomaden am meisten gefürchteten und am meisten verehrten Tier: dem Wolf. Er rettet und freundet sich mit einem Jungtier an…doch das Wolfsrudel vergisst nicht, was ihm genommen wurde…

Übrigens die Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung “ ist noch bis zum 30. Mai 2018 täglich in der Mediathek Brig zu besichtigen.

Alex & Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

HINWEIS: 8./9. Mai „Lady Bird“ 

Eldorado

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme die wir selber sehen wollen!“

Vorführungen:
So-Matinée: 15. April 2108 / 11.00
Montag       : 16. April 2018 / 20.30

„ELDORADO“
(R.: Markus Imhoof; 2018 Schweiz; 92 Min.)

Markus Imhoof’s Merkmal ist, dass er genau und präzise hinschaut. Seine Filme „More than Honey“ und „Das Boot ist voll“, zwei seiner herausragendsten Filme, bestätigen diese Aussage. Er ist ein unbequemer Regisseur, einer der uns den Tatsachenspiegel hinhält – zwar nie voyeuristisch, verleumderisch, erniedrigend,sondern er will zu Lösungen und Nachdenken veranlassen, Mut zur Zivilcourage, zur Humanität, zur Bekennung zum Gutmenschen fördern, er will aufklären!
Es ist vielleicht sein persönlichster Film. Kurz um: Er erzählt, wie Flüchtlinge und Migranten heute behandelt werden: auf dem Mittelmeer, im Libanon, in Europa. Seine Fragen zur Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück in seine Kindheit und zu seiner tiefen Verbundenheit mit dem italienischen Flüchtlingskind Giovanna.
70 Jahre später kommen wieder fremde Menschen zu uns. Nun geht Markus Imhoof an Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache, der Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100’000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden.
Zitat Markus Imhoof: „Mein Erlebnis als Kind mit dem Flüchtlingskind Giovanna ist der Kern meines neuen Films Eldorado. Es geht um das Verhältnis des Einzelnen zu den Andern, allen Andern, dem Ganzen. Darum will ich jetztGesicht zeigen und das Gespräch eröffnen.“
Imhoof’s Film ist ein Zeichen dagegen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
Ein mutiger Film, ein wichtiger Film, der das Publikum zum Mitgefühl führen will.

Sehen Sie wohl wünschen Alex & Jean-Pierre

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung

CinéCulture zeigt… „…nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung
(R.: Paolo Virzi; F/I 2017; 112 Min.; Darst.: Helen Mirren, Donald Sutherland)

Vorführungen:
So-Matinée, 8. 4. 2018, 11.00 Uhr
Montag, 9. 4. 2018, 20.30 Uhr

EIN FILM DER DAS LEBEN ZELEBRIERT!
Allein die beiden Schauspieler sollten die Besucher überzeugen in die Kinosäle zu strömen. Es ist wunderbaren diesen beiden Altmeister beim Schauspielern zu zusehen: brillant, gekonnt, a piece of cake, grosse und einsame Klasse, sie können es einfach… Wir sprechen von Helen Mirren und Donald Sutherland.
Schon seit Jahren sind sie glücklich verheiratet. Doch die Jahre sind da. Die beiden haben das Gefühl , dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Also entschliessen sie sich in einem Oldtimer-Wohnmobil auf einen Roadtrip entlang der amerikanischen Ostküste, von Boston nach Florida, zu begeben. Die Ärzte und die Kinder sind recht skeptisch. Aber „Ella & John“ brechen dennoch auf auf diese abenteuerliche Reise. sie erleben dabei skurrile und amüsante Situationen und lassen dabei auch ihre Vergangenheit Revue passieren.
Ganz klar: der Film besticht durch die grossartige Leinwandpräsenz von Mirren/Sutherland. Es ist eine sehr menschliche, schöne Geschichte. Er birgt leisen, feinen Humor; vor allem bringt der Film auch eine Emotionalität mit sich, der man sich nicht entziehen kann. Zudem ist „Ella & John“ ein Film der das Leben zelebriert, der die Gemeinschaft hochhält und von guten und weniger guten Momenten erzählt. Hier stehen zwei Menschen im Mittelpunkt und am Ende ihres Weges. Wichtig ist auch, dass „Ella & John“ einen anregt über das Leben nachzudenken, über das Älterwerden, über das Sterben und überhaupt was man noch machen möchte. Auch das Ende des Films ist entsprechend konsequent…
Fazit: Als Zuschauer wird man zum Schluss auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus dem Kino entlassen.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen!