WOLKENBRUCH

CINÉCULTURE 
zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!

Diese Daten sollten Sie sich vormerken.
Mi. 24. Okt. 2018 // 18.00 & Mo. 29. Okt. 2018 // 20.30 „Fahrenheit 11/9“, das neue Meisterwerk von Michael Moore.

So-Matinée 28. Okt. 2018 // 11.00 „WOLKENBRUCH“ – Die Filmsensation aus der Schweiz dieses Herbstes. Es ist der neue Film von Michael Steiner („Sännetuntschi“) nach dem Bestseller Roman von Thomas Meyer „Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse“; mit einem bezaubernden Joel Basman, mit der schönen Unterwalliserin aus Sitten Noémie Schmidt, mit einer umwerfenden Inge Maux. Ein absolutes MUSS! 
Dieser Film zeigt CinéCulture ab 31. Oktober täglich um 20.30.

Wir, Alex und Jean-Pierre, wünschen viel Vergnügen.

BlacKKKlansman

CINÉCULTURE 
„zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen“

Vorführdaten im O-Ton: Mo. – Mi. 3./4./5. September 2018, jeweils 20.30

„BlacKKKlansman“ – Der wichtigste Film des Jahres 2018
(R.:Spike Lee; USA 2018; 128 Min.; Darst.: John David Washington, Adam Driver)

Spike Lee hat nicht vielleicht – er hat d e n WICHTIGSTEN Film des Jahres gedreht. Wir können uns auf diesen Film sehr freuen, und zwar nicht nur, weil er ein brisantes Thema beinhaltet: Faschismus und sein Rattenschwanz wie Rassismus, Fremden- und Gutmenschfeindlichkeit, Trumpkritik und vieles andere mehr – sondern weil es richtiges, grosses, fantastisches und gekonntes Kino ist. Übrigens wurde der Film in Europa bereits mit zwei der wichtigsten Filmpreise ausgezeichnet. In Cannes mit dem grossen Jurypreis und in Locarno mit dem Publikumspreis.

Spike Lee’s Film spielt in den 1970er Jahren. Der junge Polizist Ron Stallworth (John David Washington) tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter in Colorado Springs Police Department an. Er nimmt sich die Aufgabe vor den Klu-Klux-Klan zu infiltrieren und blosszustellen. Stallworth gibt vor ein eingefleischter Extremist zu sein. Er nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf.
Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmermann (Adam Driver) Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Gemeinsam machen sich die zwei daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

Spike Lee’s Film „BlacKKKlansman“ erzählt eine Geschichte, die sich in den 1970er Jahren tatsächlich so zugetragen hat. Die Themen des Films haben in unserer heutigen nichts von der damaligen Aktualität eingebüsst. Die aktuellen, authentischen Bilder zum Schluss sind überhaupt nicht fehl am Platz, sondern erhalten durch das vorher geschilderte eine gewollt verstärkte Wucht. Nur ein Visionär wie Spike Lee kann dieses Thema so treffend modern und unterhaltsam auf die Leinwand bringen.

Fazit 1: kein besserer Film kann den Auftakt zur neuen CinéCulture Reihe eröffnen!
Fazit 2: ein witziger und spannender Streifen mit viel Groove und hervorragenden Darstellern. Das Ermittlerteam Washington/Driver/Buscemi ist schlichtweg grandios.
Fazit 3: “ BlacKKKlansman“ muss man gesehen haben!

Alex und Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

„3TAGE IN QUIBERON“

CinéCulture
Vorführungen: Di./Mi. 22./23. Mai 2018, jeweils um 18.00 Uhr

„3TAGE IN QUIBERON“
(R.: Emily Atef; D 2017; 116 Min.; Darst.: Marie Bäumer, Birgit Minichmayr, Charly Hübner)

Die Rolle der „Sissi“ hat ihre Karriere zerstört. Dass sie eine überaus talentierte Schauspielerin, eine Schauspielerin mit Profil und Charakter war, bezeugen Filme wie „Die Bankiersfrau“, „La Piscine“ und…und…und… Fast 40 Jahre nach dem tragischen und viel zu frühem Tod von ROMY SCHNEIDER (1938-1982) ist nun in den Kinos und bei uns („CinéCulture“) ein sehr empfehlenswerter Film über Romy Schneider zu sehen.
Titel: „3Tage in Quiberon“. In wunderschönen, berührenden und packenden schwarz/weiss Bildern und mit einer Tiefe, Respekt, Ehrlichkeit, Ungeschminktheit verneigt sich Emily Atef vor Romy Schneider. Mit MARIE BÄUMER als Romy hat sie die Perfekteste Schauspielerin gefunden. Marie Bäumer IST Romy Schneider! Zusätzlich sind alle Rollen behutsam und bestens besetzt worden
„3Tage in Quiberon“ erzählt die Geschichte des legendären „Stern“-Interviews. Es sollte ihr letztes grosses Interview werden – ein Jahr später war sie tot. Emily Atefs Spielfilm fängt die besondere Atmosphäre jener Tage ein, in denen sich Romy Schneider bis zur Schmerzgrenze öffnet.
Emily Atef: „Für mich hat das, was ich zeige, direkt mit unserer Gegenwart zu tun. Es geht um das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit und Medien, die ihre eigene Wirklichkeit schaffen können. Und es geht um eine Frau, die versucht, alles unter einen Hut zu bringen: Beruf, Privatleben,Familie. Beides sehr heutige Themen.“

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen.

„LADY BIRD“

CINÉCULTURE zeigt
„nur Filme, die wir selber sehen wollen“

„LADY BIRD“
(R: Greta Gerwig; 2017 USA; 95 Min.; Darst.: Saoirse Ronan)

Mi./Do. 9./10. Mai 2018 // 18.00

Sagt Ihnen der Film „Brooklyn“ etwas? – Wenn ja, dann werden Sie in „Lady Bird“ im richtigen Film sitzen und sich auf die Hauptdarstellerin  Saoirse Ronan freuen; wenn nein: dann werden Sie den zukünftigen Filmsuperstar unter den Frauen kennenlernen! Sie ist eine irische Schauspielerin, die sehr früh in die Fussstapfen ihres Vaters Paul Ronan getreten ist. Sie hat bereits einige Kinder- und Jugendrollen und einige sehr überzeugende Nebenrollen in „Atonement“ (Abitte), „The Grand Budapest Hotel“, „Loving Vincent“ hinter sich. In „Brooklyn“ begeisterte sie in der Hauptrolle.

Jüngeren Leuten ist sie natürlich bestens bekannt als Partnerin in Ed Sheeran’s Musikvideo „Galway Girl“ (nur kennen diese Leute sie nicht als wunderbare Schauspielerin)!

In“Lady Bird“ hat sie den Golden Globe 2018 als beste Hauptdarstellerin erhalten. BERECHTIGT!

Greta Gerwig (Schauspielerin, Drehbuch Autorin, Filmproduzentin, Regisseurin) hat in „Lady Bird“ eine ganz persönliche Geschichte verarbeitet. Und mit Saoirse Ronan als Christine ‚Lady Bird‘ McPherson hat Greta diese Rolle nicht besser besetzen können. Kurz: es ist eine Coming-of-Age Story, die das Leben einer 17jährigen mit all ihren Nöten und Freuden und Probleme und sich selbst finden auf eine humoristisch ernste Weise zeigt. Saoirse alias Christine Lady Bird will flügge werden. Sie rebelliert mit Leidenschaft und Dickköpfigkeit gegen die Enge des Elternhauses und der langweiligen Erwachsenenwelt. Doch allzu leicht macht ihre Mütter dem eigenwillig-aufgeweckten Teenager die Abnabelung natürlich nicht. Diese Situation (Mutter-Tochter-Beziehung) ergibt jede Menge Potential für emotionale Konflikte, aber auch von Herzen kommende Komik.
Dieser Film ist sehr geeignet für Teenager und für Eltern die Jugendliche in diesem Alter haben. Aber auch für alle anderen, welche diese Phase bereits hinter sich haben. Ein Filmvergnügen der besonderen Art.

Hinweise auf kommende Filmereignisse:
*The Bluenote Story: Beyond the Notes
*3 Tage in Quiberon (Film über Romy Schneider)

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen 

„DER LETZTE WOLF“

CINÉCULTURE & Mediathek Brig zeigen 
Jean-Jacques Anaud’s Meisterwerk:

„DER LETZTE WOLF“
(R.: Jean-Jacques Anaud; 2015 F/China; 119 Min)

Einzige Vorführung: Mo. 7. Mai 2018 // 20.30

CinéCulture ergänzt die zur Zeit laufende Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung“ des Alpinen Museums der Schweiz und der Universität Zürich-ISEK in der Mediathek Brig mit dem Film „Der letzte Wolf“.
Zur Info: Jean-Jacques Anaud heisst der französische Meisterregisseur, der mit folgenden Filmen „Der Name der Rose“, „Am Anfang war das Feuer“, „L‘ Ours“, „Sieben Jahre in Tibet“ Filmgeschichte schrieb. Mit „Der letzte Wolf“ ist ihm wieder ein bildgewaltiges Filmdokument gelungen. Der Film will auf spannende und kurzweilige Art zeigen, wie „aus dem Feind des Menschen ein enger Freund werden kann“ (National Geographic). „Der letzte Wolf“ ist eine überzeugende und gleichzeitig eine überwältigende Abenteuergeschichte, die dem Wolf in spektakulären Aufnahmen ein Denkmal setzt.
Kurz die Story: der Student Chen Zhen wird in die Innere Mongolei geschickt. Hier, im majestätisch sich erhebenden, grenzenlosen Grasland, soll er den Schäfern Lesen und Schreiben beibringen. Doch seine Leidenschaft gilt vom ersten Tag an der archaischen Wildnis und dem von den Nomaden am meisten gefürchteten und am meisten verehrten Tier: dem Wolf. Er rettet und freundet sich mit einem Jungtier an…doch das Wolfsrudel vergisst nicht, was ihm genommen wurde…

Übrigens die Ausstellung „Der Wolf ist da – Eine Menschenausstellung “ ist noch bis zum 30. Mai 2018 täglich in der Mediathek Brig zu besichtigen.

Alex & Jean-Pierre wünschen gute Unterhaltung

HINWEIS: 8./9. Mai „Lady Bird“ 

Eldorado

CINÉCULTURE zeigt nur „Filme die wir selber sehen wollen!“

Vorführungen:
So-Matinée: 15. April 2108 / 11.00
Montag       : 16. April 2018 / 20.30

„ELDORADO“
(R.: Markus Imhoof; 2018 Schweiz; 92 Min.)

Markus Imhoof’s Merkmal ist, dass er genau und präzise hinschaut. Seine Filme „More than Honey“ und „Das Boot ist voll“, zwei seiner herausragendsten Filme, bestätigen diese Aussage. Er ist ein unbequemer Regisseur, einer der uns den Tatsachenspiegel hinhält – zwar nie voyeuristisch, verleumderisch, erniedrigend,sondern er will zu Lösungen und Nachdenken veranlassen, Mut zur Zivilcourage, zur Humanität, zur Bekennung zum Gutmenschen fördern, er will aufklären!
Es ist vielleicht sein persönlichster Film. Kurz um: Er erzählt, wie Flüchtlinge und Migranten heute behandelt werden: auf dem Mittelmeer, im Libanon, in Europa. Seine Fragen zur Menschlichkeit und gesellschaftlicher Verantwortung in der heutigen Welt führen ihn zurück in seine Kindheit und zu seiner tiefen Verbundenheit mit dem italienischen Flüchtlingskind Giovanna.
70 Jahre später kommen wieder fremde Menschen zu uns. Nun geht Markus Imhoof an Bord eines Schiffes der italienischen Küstenwache, der Operation „Mare Nostrum“, in deren Verlauf mehr als 100’000 Menschen aus dem Mittelmeer gezogen werden.
Zitat Markus Imhoof: „Mein Erlebnis als Kind mit dem Flüchtlingskind Giovanna ist der Kern meines neuen Films Eldorado. Es geht um das Verhältnis des Einzelnen zu den Andern, allen Andern, dem Ganzen. Darum will ich jetztGesicht zeigen und das Gespräch eröffnen.“
Imhoof’s Film ist ein Zeichen dagegen, dass sich die Geschichte nicht wiederholt.
Ein mutiger Film, ein wichtiger Film, der das Publikum zum Mitgefühl führen will.

Sehen Sie wohl wünschen Alex & Jean-Pierre

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung

CinéCulture zeigt… „…nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

ELLE & JOHN – Das Leuchten der Erinnerung
(R.: Paolo Virzi; F/I 2017; 112 Min.; Darst.: Helen Mirren, Donald Sutherland)

Vorführungen:
So-Matinée, 8. 4. 2018, 11.00 Uhr
Montag, 9. 4. 2018, 20.30 Uhr

EIN FILM DER DAS LEBEN ZELEBRIERT!
Allein die beiden Schauspieler sollten die Besucher überzeugen in die Kinosäle zu strömen. Es ist wunderbaren diesen beiden Altmeister beim Schauspielern zu zusehen: brillant, gekonnt, a piece of cake, grosse und einsame Klasse, sie können es einfach… Wir sprechen von Helen Mirren und Donald Sutherland.
Schon seit Jahren sind sie glücklich verheiratet. Doch die Jahre sind da. Die beiden haben das Gefühl , dass ihnen nicht mehr viel Zeit bleibt. Also entschliessen sie sich in einem Oldtimer-Wohnmobil auf einen Roadtrip entlang der amerikanischen Ostküste, von Boston nach Florida, zu begeben. Die Ärzte und die Kinder sind recht skeptisch. Aber „Ella & John“ brechen dennoch auf auf diese abenteuerliche Reise. sie erleben dabei skurrile und amüsante Situationen und lassen dabei auch ihre Vergangenheit Revue passieren.
Ganz klar: der Film besticht durch die grossartige Leinwandpräsenz von Mirren/Sutherland. Es ist eine sehr menschliche, schöne Geschichte. Er birgt leisen, feinen Humor; vor allem bringt der Film auch eine Emotionalität mit sich, der man sich nicht entziehen kann. Zudem ist „Ella & John“ ein Film der das Leben zelebriert, der die Gemeinschaft hochhält und von guten und weniger guten Momenten erzählt. Hier stehen zwei Menschen im Mittelpunkt und am Ende ihres Weges. Wichtig ist auch, dass „Ella & John“ einen anregt über das Leben nachzudenken, über das Älterwerden, über das Sterben und überhaupt was man noch machen möchte. Auch das Ende des Films ist entsprechend konsequent…
Fazit: Als Zuschauer wird man zum Schluss auf jeden Fall mit einem guten Gefühl aus dem Kino entlassen.

Alex & Jean-Pierre wünschen viel Vergnügen!

„LICHT“ – Mademoiselle Paradis

SAAS-FEE FILMFEST & CINÉCULTURE zeigen

„LICHT“ – Mademoiselle Paradis
(R.: Barbara Albert; A,D 2017; 97 Min.; Darst.: Maria Dragus)
Vorführung: Di. 3. April 2018, 20.30, Kino „Capitol“ Brig

Das SAAS-FEE FILMFEST und CINÉCULTURE/Capitol zeigen in Zusammenarbeit und zum Auftakt des Filmfest am Dienstag 3. April 2018 um 20.30 den sehr sehenswerten Film „LICHT“ – Mademoiselle Paradis von Barbara Albert. Ihr gelingt das Kunststück ein Kostumfilm-Juwel gedreht zu haben, das den Zuschauer in die Zeit von Mozart und Casanova, in die Zeit der Aufklärung und in die extremen Zwänge der österreichischen High Society des 18.Jh katapultiert.

Wien, 1777: die wahre Geschichte des blinden 18jährigen Klavier- „Wunderkinds“ MARIA THERESIA PARADIS, die ihr Augenlicht über Nacht verliert, als sie drei Jahre alt ist und in der Folge ihr ausserordentliches musikalisches Talent entwickelt. Heilung wird mit allen Mitteln angestrebt, bevor sie den umstrittenen „Wunderdoktor“ Franz Anton Mesmef trifft. Verlockt von einer letzten Aussicht lässt sie sich auf das mesmersche Verfahren ein. Doch schnell wird klar, dass die Behandlung nicht ohne Kosten ist: je besser ihre Augen werden, desto mehr schwinden ihre musikalischen Fähigkeiten dahin.

Barbara Albert ist ein bemerkenswerter Film und eine sehr berührende Biografie filmisch gelungen. „LICHT“ hat ein wunderbares Drehbuch, hat wunderschöne Bilder, ist voller Spannung und besticht durch die tolle Schauspielerin Maria Dragus. Wer vor allem Kostümfilme mag, wird bei „LICHT“ auf seine Kosten kommen.
Übrigens, der Film ist auch am Freitag 6. April 2018, 21.00, im Kino Rex in Saas Fee am Filmfest zu sehen.

SAAS-FEE FILMFEST & CINÉCULTURE/Capitol wünschen viel Vergnügen

Cinéculture – „THE FLORIDA PROJECT“ & „THE SHAPE OF WATER“

Reminder:

CINÉCULTURE zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!

Diese zwei Filme lieben CinéCulture besonders am Herzen: „The Shape of Water“ und ganz speziell „The Florida Project“. Beides Filme die das Leben bereichern.

„THE FLORIDA PROJECT“
(R.: Sean Baker; USA 2017; 111Min.; Darst.: Willem Defoe, Brooklyn Prince; Bria Vonaite)

Vorführungen:
Mo. 26. 3. 2018, 20.30

Di. 27. 3. 2018, 18.00

Fazit: wer diesen Film verpasst, verpasst wirklich etwas. Denn der Film ist eine echte Perle vom Meeresgrund; ein Film der sehr tief und niemanden unberührt lässt (ausgenommen Roboter); überzeugt zusätzlich durch die hervorragende schauspielerische Leistung.
.Willem Defoe ist der einzige Vollprofi, er spielt die Laien nie an die Wand – ganz grosse Kunst.
.Brooklyn Prince (6jährig!!!), angehende Schauspielerin, stellt eine Leichtigkeit und Natürlichkeit dar, die den Zuschauer vom ersten Moment um den Finger wickelt.
.Bria Vinaite stand noch nie vor der Filmkamera, sie wurde von Sean Baker über Instagram rekrutiert, zwei Schauspiellehrer gaben ihr vor jeder Szene Schauspielunterricht, brillant!!! (Es beweist einmal mehr was ein guter Regisseur ausmacht…).
Ein Film voller Überraschungen, sozialkritisch – er hält unserer derzeitigen Gesellschaft einen erschreckenden Spiegel vor…

„THE SHAPE OF WATER“
(R.: Guillermo Delfín Toro; Kanada, USA 2017; 123 Min.; Darst.: SALLY HAWKINS)
Vorführung: Di. 27. 3. 2018, 20.30 (letzte Gelegenheit)

Ein Film der polarisiert: trotzdem oder wegen dem muss man ihn gesehen haben; geniales solides Handwerk; eine Hommage ans Kino; eine überaus hervorragende Sally Hawkins; einer der schönsten Filmliebesgeschichte überhaupt…

 

THE FLORIDA PROJECT

Cinéculture Matinée So 18.März 11.00h

THE FLORIDA PROJECT

Am Rande der Glitzerwelt von Disneyland leben die Vergessenen der amerikanischen Gesellschaft in armseligen Motelanlagen. Sean Baker hat ihnen einen so erschütternden wie rührenden Spielfilm gewidmet, der eine solidarische Parallelwelt zeigt.

Kunterbunte Souvenirshops und schäbige Motels mit vielversprechenden Namen reihen sich in einem Vorort des vielleicht glücklichsten Ortes der Welt, des Disneyworld in Orlando, Florida, aneinander. Hier, im „Magic Castle Inn“, ist Mooney zu Hause. Das aufgeweckte, sechsjährige Mädchen zieht mit seinen Freund­Innen Scootey und Jancey um die Häuser, schnorrt Eiscreme und führt auch sonst den lieben langen Tag viel Unsinn im Schilde. Dass ihre Mutter Halley vor kurzem ihren Job als Stripperin verloren hat und nun kaum mehr weiss, wie sie die wöchentlichen 35 Dollar Zimmermiete bezahlen soll, bekommt die Kleine nur am Rande mit. Schliesslich könnten sie und ihre Mom im Notfall immer noch auf die Unterstützung des genauso strengen wie gutherzigen Motelbesitzers Bobby hoffen … Einmal mehr versteht es Regisseur Sean Baker, eine amerikanische Subkultur mit Feingefühl und unglaublicher Lebendigkeit festzuhalten. Ohne Zweifel einer der stärksten Filme des Jahres.

Sean Baker schuf mit seinem feinfühligen, tragisch-komischen Film ein Sozialdrama der Spitzenklasse. Mit einer grossartigen Besetzung….er setzte dem 63 jährigen Topschauspieler Willem Dafoe die 7 jährige hochgelobte Brooklynn Prince aus Orlando und das litauische 24 jährige Instagram – Girl
Bria Vinaite in ihrer ersten Filmrolle, zur Seite….

Wir freuen uns auf sie…….Alex & Jean-Pierre

Weiterhin im Programm: DER KLANG DER STIMME, Mo/Di (19./20.03.) um 18.00h

Der Oscar – Gewinner : THE SHAPE OF WATER, Montag 19.03. 20.30h

Mi 21.März um 19.30h : NOUVELLES: STAR von Anna Melikian,