PIERRE FAVRE – DRUMSIGHT

JAZZbrig lädt ein
(10. Juni 2016, 20.30, Pfarreizentrum Brig)

PIERRE FAVRE DRUMSIGHTS: 79 und noch kein bisschen leise!

Schlagzeug ist nicht gleich Schlagzeug, ebenfalls ist Percussion nicht gleich Percussion. Und beim PIERRE FAVRE DRUMSIGHTS Quartett schon gar nicht. Wer es noch nicht weiss: hier haben wir es mit Weltklasse Qualität zu tun. Vier Ausnahme-Schlagzeuger, vier hochkarätige Musiker, die danach streben ihre Schlagfertigkeit unter Beweis zu stellen, wie melodiös, wie leise, einfühlend und wie berührend ein eigentlich so lautes Instrument sein kann.
Am 2. Juni 2016 wird Pierre Favre 79jährig. Er hat alles erreicht was ein Musiker erreichen kann: Tourneen durch die ganze Welt, mit den wichtigsten Jazzmusiker zusammen gearbeitet, unzählige LP und CD Aufnahmen, das Schlagzeugspiel revolutioniert, ebenfalls jenes der Percussion; er war ein begnadeter und beliebter Lehrer an diversen Jazzschulen, ein hervorragender Pädagoge, wurde mit 74 nochmals Vater eines wunderbaren Mädchens und vieles mehr. Was aber die letzten 60 Jahre nie nachgelassen hat, ist seine Spielfreude, seine Neugierde und seine „Jugendlichkeit“ und der Austausch mit anderen Musikern. Setzt sich Pierre Favre hinter seine Schlaginstrumente dann ist er auf einen Schlag 25jährig. Nur, dass sich nun zu seiner jugendlichen Frische und Kraft ein Feeling und Erfahrung hinzugesellt, das den Zuschauer verblüffen wird.

Jetzt am 10. Juni 2016 tritt er mit drei seiner ex-Schüler im Pfarreizentrum auf. Längst sind Valeria Zangger, Cris Jaeger und Markus Lauterburg flügge geworden. Aber mit dem Altmeister, Lehrer und Freund aufzutreten, ist für alle (ihn, sie und den Zuschauern) ungeheuer erfrischend, bereichernd, lernreich. Ein Konzert der Superlative und ein unvergessliches Ereignis.

Diese Zusammensetzung muss als einmalig gewertet werden und gehört in die Kategorie: Unterhaltung und Lebensbereicherung auf hohem Niveau.

Jonas Ruppen & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen nicht nur viel Vergnügen, sondern auch ein unvergesslicher Moment.

Kommende JAZZbrig Events: GÜNTER „Baby“ SOMMER – Jazz & Geschichte
(24. September 2016, Pfarreizentrum Brig)

JAZZbrig 2017 – Gitarristen
(24. – 29. April 2017, Pfarreizentum Brig)

 

Pierre-Favre-Drumsights

„Im Profil DANIEL BLATTER“

Kulturraum Wegenerplatz:

„Im Profil DANIEL BLATTER“

Ort: Buchhandlung Wegernerplatz Brig
Dat.: Fr. 27. Mai 2016
Zeit: 18.30

„Im Profil…“ ist eine Talkrunde, die den Gast auf „Herz und Nieren“ befragt wird. Die eingeladenen Personen sind manchmal sehr bekannt (wie Alex Rüedi), dann wieder Unbekannte, die uns aber aufgefallen sind und uns spannend erscheinen. Übrigens wird diese Serie im Herbst fortgesetzt.

Daniel Blatter, begnadeter Gitarrist (er zählt zu den besten in der Schweiz, weil er Profil hat), Komponist, Arrangeur, Texter, Poet stellt sich den Fragen von Jonas Ruppen, Daniel Kämpfen und Jean-Pierre L. D’Alpaos. Natürlich ist er als Musiker bei uns pas mal bekannt. Aber wir befragen ihn auch nach seiner „Dark Side of the Moon“, nach seinen weniger beleuchteten Seiten. Denn DB ist nicht nur als Musiker interessant, sondern und vor allem als Mensch, als Citoyen, als Alternativer.
Bei den Vorgesprächen haben wir bei ihm Nischen entdeckt, die unbedingt an die Öffentlichkeit kommen müssen. Wir befragen ihn nach seinen philosophischen und politischen, nach seinen sozialen und soziologischen, nach seinen Kunst und kulturellen und nach seinen kritischen Lebenseinstellungen und Ansichten.
Natürlich wird er seine Gitarre dabeisein haben. Ob er sie spielt, lassen wir offen.Sie werden sich wundern, was wir aus DB herauslocken.

Wir freuen uns auf das Treffen mit DB. Und den Besucher wünschen wir viel Vergnügen.

 

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LIT. SALON: UNMÖGLICHE BÜCHER: „Horcynus Orca“

Barbara Terpoorten-Maurer liest Stefano D’Arrigo
Pascal Reichler ( Flamenco Gitarrist) musikalische Begleitung

Ort: Grünwaldsaal/Mediathek Brig
Dat.: Di. 24. 5. 2016
Zeit: 19.30 h
Ohne Eintitt!

Bevor wir in die Sommerpause gehen noch ein wenig Literatur. Wer weiss, vielleicht wird genau dieses Buch ihre Sommerlektüre (1492 Seiten).

BARBARA TERPOORTEN-MAURER (Schauspielerin, Regisseurin, Vorleserin) kennen wir natürlich aus der TV-Serie „Der Bestatter“. In Visp geboren, in Brig aufgewachsen, entschloss sie sich nach der Matura die Schauspielerinlaufbahn einzuschlagen .
Seit 2009 liest regelmässig  im Lit. Salon vor.

PASCAL REICHLER ist Professor für klassische Gitarre und Flamenco. Er gibt Unterricht an der AMO, an der OMS; er spielte mit unzähligen Musikern und Komponisten zusammen und kann zusätzlich unzählige Auftritte auch als Solo-Flamenco-Gitarrist vorweisen. Auch Pascal Reichler gehört seit Jahren zum Lit. Salon „Inventar“.

STEFANO D’ARRIGO (1919-1992) war ein Italienischer Lyriker, Romancier und Journalist. Sein Werk ist sehr schmal: 2 (zwei) Romane. An „Horcynus Orca“ schrieb er 25 Jahre lang. Es wurde 1975 (auf deutsch 2015) veröffentlicht und gilt seither (nach Dante’s „Göttliche Kommödie“) als Opus Magnus er italienischen Literatur.

HORCYNUS ORCA: D’Arrigo erzählt auf 1492 Seiten die letzten acht Tage im Leben eines Kriegsheimkehrers aus dem 2. Weltkrieg auf dem Heimweg in sein Heimatdorf auf Sizilien und streift gleichzeitig die Geschichte Italiens.

Der LITERARISCHE SALON hat Stefano D’Arrigo und sein Buch „Horcynus Orca“ deswegen ausgewählt, weil es zu entdecken ist, weil es bestens die Italianità beschreibt, weil es eine moderne Odyssee ist, weil es eine unvergleichliche Sprache hat, weil es einfach ein atemberaubendes Meisterwerk ist.

Nach dem Sommer liest Regula Imboden und Daniel Blatter (Musik) am 13. 9. 2016 aus dem ungarischen Werk von Peter Esterhazy „Harmonia Caelestis“ vor

Melanie Sarbach & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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JAZZbrig „All that Jazz“

Ort: Kulturraum Wegenerplatz, Birgschaft Brig
Zeit: 20.00 h (ab 19.30 Türöffnung)
Dat.: heute Abend, 27. 4. 2016
MUSIQURIUM 
Unter diesem Zeichen stellen Jonas Ruppen und Jean-Pierre L. D’Alpaos immer wieder Musikperlen vor. Musik , wo das Wort seine volle Berechtigung hat. Heute Abend um 20.00, im Kulturraum Wegenerplatz in der Buchhandlung Wegenerplatz in der Briger Burgschaft, präsentieren  Jonas und Jean-Pierre ihre Lieblingsjazz-CDs. Sie werden staunen was wir Ihnen zum Hören geben; wie vielfältig Jazz(Blues)ist; wie hörbar er ist; wie groovig, stimmungsvoll und vor allem wie abwechslungsreich und wie schön Jazz ist. Und auch wir improvisieren, so wie es sich zum Jazz(Blues) gehört, denn wir haben uns extra nicht abgestimmt, damit die Spannung ein wenig zusätzlich steigt.
Also lassen Sie sich überzeugen und kommen sie zu einem Glas Wein oder Café oder ein Bierchen vorbei. Sie werden es bereuen, wenn Sie nicht kommen.
Hören Sie wohl, wünschen Jonas Ruppen und Jean-Pierre L. D’Alpaos
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Unter folgendem Link findet Ihr das Pogramm von JAZZbrig
https://jazzbrig.ch/programm-2016/

Barbara Heynen und Manuel Mengis

Lit. Salon präsentiert in Zusammenarbeit mit JAZZbrig:

BARBARA HEYNEN (Vorleserin) und MANUEL MENGIS (Musik)

Sie liest „Unendlicher Spass“ von David Foster Wallace, Manuel Mengis sorgt sich um die Musik.
Dat.: Dienstag, 26. 4. 2016
Ort: Grünwaldsaal/Mediathek Brig
Zeit: 19.30 h
Eintritt: frei
In der Reihe „Unmögliche Bücher“ hat der Lit. Salon das fantastische Buch von David Foster Wallace „Unendlicher Spass“ (1996) ausgewählt. David Foster Wallace (1962-2008) gilt als einer der wichtigsten Vertreter der amerikanischen Literatur. Er schrieb gegen den American Way of Life an und hielt nicht nur der US-Gesellschaft einen Spiegel vor. Oberflächlichkeit, Kurzlebigkeit und Klamauk waren ihm ein Greuel. Mit einer ungeheuren Sprachvirtuosität brachte er seine Kritik auf den Punkt, war witzig und seine Zuspitzungen waren immer wahr und echt und berechtigt. Leider kämpfte David Foster Wallace zeitlebens mit Depressionen und suchte nach Bildern, um auch diese Krankheit zu beschreiben, die ihn quälte. Aber seine präzisen Beobachtungen, die gewaltige Sprache, seine Ausdruckweise lassen nie Zweifel offen, seine Seitenhiebe auf unsere Gesellschaft sind lehrreich und regen natürlich zum Nach- und Überdenken an.
10 Jahre brauchte Ulrich Blumenbach um „Unendlicher Spass“ zu übersetzen, das jetzt dadurch in deutscher Sprache ebenfalls zu einem Hochgenuss geworden ist. Sein Werk zählt bereits heute schon zu den Klassikern der Weltliteratur.
Mit Barbara Heynen (Schauspielerin) und Manuel Mengis  ( Trompete) hat der Lit. Salon zwei Profis engagieren können, die überzeugend, leicht, tiefsinnig und mit Betonung das Werk von David Foster Wallace vermitteln. Auch dies ein hoher Genuss und und Unterhaltung auf hohem Niveau.
Der Lit. Salon und JAZZbrig wünschen ein ungestörtes Hörvergnügen!

Cinéulture – Brooklyn

CINÉCULTURE: zeigt „Filme, die das Leben bereichern.“

So-Matinée: 17. 4. 2016 // 11.00h
Montag       : 18. 4. 2016 // 20.30h

„BROOKLYN“ – Eine Liebe zwischen zwei Welten
(R.: John Crowley; 2015 Irland, GB, Kanada; 113 Min.; Darst.: Saoirse Ronan, Domhall Gleesen)

Prädikat: sehr sehenswert!
Wieso nicht einmal eine Liebesgeschichte? Wieso nicht einmal an einem Liebesdrama Mitempfinden? Wieso bei einem Film nicht einmal relaxen – im Gegensatz zu der hektischen, brutalen und harten Alltagswelt? „Brooklyn“ ist so ein Film.
Und was das schöne an „Brooklyn“ ist, dass es noch den echten, warmherzigen Liebesfilm gibt. Hier wird noch echtes Liebesempfinden übermittelt. Die schauspielerische Leistung ist dermassen echt, das man davon beeindruckt ist, da man ja weiss, dass sie geschauspielert ist. Die Hauptdarstellerin Saoirse Ronan trägt den Film mit einer bewundernswerter Leichtigkeit. Sie zieht den Zuschauer in ihren Bann und -man leidet mit ihr.
Zusätzlich hat der Regisseur John Crowley ein Faible für das Dekor der 1950er Jahre. Man fühlt sich recht geborgen in dieser Welt ohne Handies, Computer und allgegenwärtiger Erreichbarkeit.
Passend zu unserem Status Quo ist „Brooklyn“ neben ein Liebes- auch ein Emigrantendrama. John Crowley hat die gleichnamige Romanvorlage von Colm Tóibins sehr feinfühlig auf die Leinwand umgesetzt. Es ist kraftvolles Kino. Obwohl man das Gefühl hat, solche Filme seien in unserer globalisierten Welt antiquiert, liegt falsch. Sie gehören immer mehr in unsere gefühlsarme Welt. Überzeugen Sie sich selbst.

Sehen Sie wohl, wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

Emory Cohen as "Tony" and Saoirse Ronan as "Eilis" in BROOKLYN. Photo courtesy of Fox Searchlight Pictures. © 2015 Twentieth Century Fox Film Corporation All Rights Reserved

JAZZbrig Übersicht

wichtige kommende Ereignisse:
Sa. 9. 4. 2016: JAZZbrig lädt ein – zur Fotovernissage „All that Jazz“
Fotografin: Weina Venetz-Zhang
Ort: Restaurant Commerce Brig
Zeit: 11.00 h
Parallel und am gleichen Ort, gleiche Zeit stellt
JAZZbrig das „Sonderdruck-Plakat“ zum JAZZbrig
vom Kunstmaler Herbert Theler vor.

Sa. 9. 4. 2016: EYOT (Jazz/Fusion aus Serbien) (Veranstalter: www.zeughauskultur.ch)
Ort:Zeughaus Kultur Brig
Zeit: 20.00 h
Eintritt frei!

Sa. 9. 4. 2016: CINÉCULTURE zeigt um 18.00 „Die Weisse Arche“
So. 9. 4. 2016: CINÉCULTURE zeigt um 18.00 „Die Weisse Arche“

Mo. 10. 4. 2016: CINÉCULTURE zeigt um 20.30 „HAIL CAESAR“
Regie: Ethan & Joel Cohen, eine Filmkomödie  auf
hohem Unterhaltungsniveau mit einer aussergewöhnlichen
Starbesetzung.

Fr. 15.  4. 2016: Kulturraum Wegenerplatz „urbi & obschi“
„IM PROFIL: Alex Rüedi“
Ort: Buchhandlung Wegenerplatz Brig
Zeit: 18.30 h
(Alex Rüedi im Gespräch mit Jean-Pierre L. D’Alpaos)

Mo. 25.-30. 4. 2016:“JAZZbrig – Ein Fenster für den Jazz“
Brig eine Woche lang im Jazzfieber.
Infos: www.jazzbrig.ch

Mi. 29. 6. 2016: Internationales Literaturfestival Leukerbad
Zum Auftakt tritt PEDRO LENZ auf
Ort: Grünwaldsaal/Mediathek Brig
Zeit: 20.00 h
Eintritt: Fr. 15.-
Musikalische Begleitung: Brunner Duo

 

Weitere Informationen unter: www.jazzbrig.ch

Conéculture – Our Little Sister

CINÉCULTURE zeigt nur Filme, die man nicht verpassen sollte!

In den nächsten Wochen zeigt CinéCulture NUR engagiertes Kino! Hier eine Programmübersicht: Sa. 2. April 2016 / 18.00 h  Die weisse Arche
                                     Di. 5. April 2016  / 18.00 h  Die weisse Arche
                                     Mi. 6. April 2016  / 18.00 h  Die weisse Arche

                                     So. 3. April 2016 / 11.00 h  Our Little Sister
                                     Mo. 4. April 2016 / 20.30 h  Our Little Sister

In Vorbereitung       : Brooklyn // Son of Saul  //  Hail Caeser

SONNTAGSMATINEE 3.April 2016 / 11.00 h :

OUR LITTLE SISTER
Montag 4. April 2016 / 20.30 h
(R.: Hirokazu Kore-Eda; Japan 2015; 128 Min.)
Kann sich noch jemand an seinen Film „Like Father Like Son“ erinnern? Nein? Schade, denn dies war noch echtes Kino. Anderseits macht es auch nichts, da wir an diesem kommenden Sonntag und Montag in den Genuss eines ebenso echten und Grossen Kino kommen. Natürlich, wer „Like Father, Like Son“ gesehen hat, wird sich auf diesen Film freuen und weiss was auf sie/ihn zukommt.
„Our Little Sister“ erzählt die Geschichte einer Familie, in der die Beziehungslinien Brüche aufweisen. Die drei Schwestern Sachi, Yoshino und Chika leben zusammen in Kamakura.  Sie reisen ans Begräbnis ihres Vaters, der die Familie vor 15 Jahren verlassen hatte, und lernen ihre 13-jährige Halbschwester Suzu kennen. Mit viel Feingefühl für jede der Schwestern betrachtet Kore-eda familiäre Banden.
„Our Little Sister“ ist GanzGrossesAsiatisches Kino mit Seltenheitswert.
Fazit von CinéCulture: wer sich diesen Film entgehen lässt, macht sich selber arm!

DIE WEISSE ARCHE – Am Übergang in eine andere Welt
(R.: Edwin Beeler; Schweiz 2016; 90 Minuten)

„Die weisse Arche“ spricht ein Them an, dass die Basis unseres Lebens berührt. Edwin Beeler zeigt anhand von berührenden Gesprächen und einfühlsamen Bildern wie man dieses Thema ohne Kitsch und falsche Heuchelei, nüchtern und direkt angehen kann. Ein Film, der an die Grenzen der menschlichen Erkenntnisfähigkeit geht, der die Atmosphäre  schafft, um über das Leben, das Sterben und den Tod zu sprechen. Es kommen zu Wort: eine Pflegefrau, die ein Nah-Toderlebnis hatte, ein Kapuziner (Sterbebegleiter), ein Rinderhirt, Sam Hess (früher Forstwart, nun Heiler und Mystiker), ein Benediktinermönch, ein anderer Benediktinermönch der Kunstmaler ist. Mehr als eine interessante Koalition, finden wir von CinéCulture.

Sehen Sie wohl, wünschen Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’AlpaosOur Little Sister_UmimachiDiary_Still-0-2000-0-1125-crop

Chris Wiesendanger im Rittersaal

Solo Piano

Origin: Zurich
Stil: Jazz
Datum: 1.4.2016
Zeit/Ort: 20:00 Rittersaal Stockalperschloss Brig
Eintritt: 25.-/20.-

Ticket kaufen

Gerry Hemingway drums, Frank Möbius git., Chris wiesendanger piano
Gerry Hemingway drums, Frank Möbius git., Chris wiesendanger piano

Chris Wiesendanger

Pianist und Komponist. Geboren in Zürich, lebt und arbeitet dort.

In seinen zahlreichen Projekten entwickelt er Formen an den Grenzen von Komposition und Improvisation. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf den Themenfeldern Stille und Aktion, Gesten, Bewegung, Präsenz, Energie, Haltung und Konzentration.
Seine Werke entstehen aus der Auseinandersetzung mit der Jazztradition, Neuer Musik, Rockmusik, Elektronischer Musik und Musique Concrète, und klassisch japanischer Musik.

Nationale und Internationale Konzerttätigkeit.

Chris Wiesendanger leitet mehrere Gruppen.
Zu seinen Working Bands gehört ein neues Ensemble in Tokyo mit den japanischen Musikern Taiichi Kamimura (Saxophon) und Tetsu Saito (Kontrabass), und erweitert durch traditionelle, japanische Instrumente. Seit 2012 das Trio mit dem Gitarristen Frank Möbus und dem Schlagzeuger Gerry Hemingway.

Im Jahr 2015 nahm er im Trio mit den beiden amerikanischen Musikern Ben Street (Kontrabass) und Jeff Ballard (Drums) eine CD auf. Das neue Album „Au clair soleil, je chante à pleine voix“ erscheint im Sommer 2016.

Chris Wiesendanger spielt auch seit längerer Zeit Solokonzerte. Erschienen ist im Jahr 2015 die CD „Acoustic Solo Piano Works Vol.1“.

In der Musik von Chris Wiesendanger stehen Konzentration und Präsenz im Zentrum. Aus diesem ruhenden Zentrum heraus entfaltet sich Polyphones und Polyrhythmisches. Vielschichtige Klanggewebe und Ueberlagerungen von Bewegungsabläufen stehen im Gegensatz zu Leere und offenem Raum. Die Musik breitet sich aus, erzeugt Resonanz, bringt Veränderung hervor, und kehrt ins Verstummen zurück.

Als Komponist im Bereich Neue Musik schreibt er Werke für Kammerbesetzungen, Soloinstrumente und Lieder. Im Jahr 2012 UA des Liederzyklus „Wie ein Band aufrollen und ins Feuer werfen“ (basierend auf mittelalterlichen japanischen Tanka und Haiku Texten) zusammen mit dem Ensemble für Neue Musik Zürich, der Sängerin Sonoe Kato und dem Kontrabassisten Christian Weber.

Chris Wiesendanger ist Dozent an den Musikhochschulen ZHDK Zürich und HSLU Luzern. Die langjährige Lehrtätigkeit ist für sein musikalisches Schaffen von grosser Wichtigkeit. Fragestellungen zur Vermittlung von Improvisation und zum Thema Ueben haben einen unmittelbaren Einfluss auf sein Schaffen.

Cinéculture – SUFFRAGETTE

CINÉCULTURE : „Kino, ein Ort, wo man nicht aus Langeweile hingeht!“

SUFFRAGETTE: Achtung – nur zwei Vorstellungen!
(R.: Sarah Gavron; 2014 UK; 107 Min.; Darst.: Carey Mulligan, Meryl Streep, Helena Bonham Carter).

VORFÜHRUNGEN: 20. März 2016, Sonntagsmatinee 11.00
21. März 2016, Montag. 20.30

John Lennon hat die grosse Ungerechtigkeit gegenüber den Frauen in seinem fantastischen Song „Woman is the Nigger of the World“ auf den Punkt gebracht.
Der Film „Suffragette“ (=Die Wahlrechtlerinnen) zeigt bestens auf wie englischen Frauen 1910 ihre Wahlberechtigung und Gleichstellung von Mann und Frau, wenigstens politisch, in einer Gewaltanstrengung durchsetzten. Der Film ist natürlich nicht nur und vor allem für junge Frauen gedacht, sondern und vor allem für junge Männer, die hier etwas Lernen und Erfahren könnten, dass der Westen wie heute noch der Osten die Frauen, etwas mehr als die Hälfte der Menschheit, nicht immer gleich behandelten. Und das die Gleichstellung von Mann und Frau noch lange nicht in allen und vor allem wichtigen Bereichen gewährleistet ist.
Der Film spielt kurz vor dem 1. Weltkrieg und zeichnet sich durch eine grosse Detailliebe zu dieser Zeit aus.
Kurzes Fazit: langer Rede – kurzer Sinn, man muss ihn Frau wie Feind ihn gesehen haben. Ob das Leben ärmer, wenn man ihn nicht gesehen hat? Nicht unbedingt. Aber bereichert ungemein das Wissen!
Viel Vergnügen und Diskussionsstoff wünschen Alex R. Chanton und Jean-Pierre L. D’Alpaos.

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