Cinéculture – Still Alice

CINÉCULTURE empfiehlt:

„STILL ALICE – Mein Leben ohne Gestern“

(R.: Richard Glatzer; USA, F 2014; 101 Min.; Darst.: Julianne Moore, Kristen Stewart, Alec Baldwin).
Vorführdaten: von Samstag, 14. März – Dienstag 17. März 2015, jeweils um 18.00 Uhr, Originalversion mit d/f Untertiteln, weitere Aufführungen auf synchronisiert Deutsch.

Oscar 2015 für Julianne Moore (Beste Schauspielerin)!

„Honig im Kopf“ von Till Schweiger war bis vor Kurzem im deutschsprachigen Europa und der Schweiz ein Riesenerfolg. Jetzt setzt Hollywood das gleiche Thema, Demenz und Alzheimer, fort. Auf ihre Weise: sehr emotional, berührend, nachvollziehbar (da diese Krankheit in den letzten Jahren allgegenwärtig wurde und beinahe alle Familien mit diesem Problem konfrontiert sind.)
„Still Alice“, bei uns wurde der Originaltitel mit dem Zusatz „Mein Leben ohne Gestern“ ergänzt, und sagt somit alles aus. „Still Alice“ besticht vor allem durch die schauspielerische Leistung, es ist eine solide und gekonnte Filmarbeit, wo alles am richtigen Ort platziert ist. Das Thema Alzheimer wird dabei wirklich gut, überzeugend, hautnah und echt umgesetzt. Fragen wie verarbeitet Alice und wie geht die Familie mit dieser Diagnose um, wie verarbeiten sie das, welche Lösungen werden gesucht, was für Veränderungen für alle entstehen dadurch – und natürlich kann es alle Schichten und Rassen treffen.
„Still Alice“ ist ein sehr gut gemachtes Filmdrama mit einer wunderbaren und hervorragenden und bestechenden und echten Julianne Moore, die den Oscar 2015 für die beste schauspielerische Leistung zu Recht erhalten hat.
Fazit: sehr sehenswert!

CINÉCULTURE demnächst: „CONDUCTA“ – die Kinoüberraschung aus Cuba!
(Sonntagsmatinee: 22. März 2015. 11.00 Uhr) – vor merken!

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Trailer

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PIERRE FAVRE: DRUMS IN MOTION – Tribut an Pierre Imhasly

KONZERTHINWEIS

Konzärtladu präsentiert:

PIERRE FAVRE: DRUMS IN MOTION – Tribut an Pierre Imhasly

Ort: Pfarreizentrum Brig
Zeit: 20.30 Uhr (Türöffnung 20.00 Uhr)
Datum: Sa. 17. Januar 2015
Eintritt: Fr. 30.–
Vorverkauf: Buchhandlung Wegenerplatz Brig (027/923.18.84)

Im Rahmen der 75. Jahrfeier von Pierre Imhasly tritt der Meister der Meisterschlagzeuger und -perkussionist Pierre Favre auf. Der Abend trägt ein ganz spezielles Motto: „Drums in Motion – Tribut an Pierre Imhasly“.
> Pierre Favre ist ein Ausnahmekünstler, seine Auftritte Ausnahmekonzerte. 62 Jahre lang sitzt er hinter dem Schlagzeug (!) und zeigt noch keine Müdungserscheinung. Das Schlagzeug/Perkussionsspiel hat er über die Jahre revolutioniert. Er war und ist noch immer ein unermüdlicher Finder von Klang- und Schlagvariationen; er ist ein Finde und kein Suchender! Pierre Favre ist ein Innovatorisch, ein Kreator, ein Inspirator, ein Klang- und Schlagkünstler der Sonderklasse. Ohne ihn hätte das Schlagzeug nicht den Stellenwert das es heute hat. Er hat es entwickelt und gezeigt wie melodiös, wie virtuos, wie schön, wie leise und laut es sein kann; er hat es von einem Begleit- zu einem Soloinstrument evolviert. Für ihn ist die Welt „Klang“, „Sound“, „Groove“. Pierre Favre gehört auch zu jener Generation, die sich das Jazzspiel autodidaktisch angeeignet haben, er lernte von sich Anhören von Jazzplatten. Und das Timing hat er in sich. Das Wichtigste für einen Schlagzeug. Seine Neugierde ist immense: so erkundete er auch asiatische und afrikanische Klangkulturen, und er fügte zu seinem Drumset ein Arsenal von Gongs, Hölzern, Glocken, Cymbals, Blechen. Sein Schlagzeug wuchs bis zu 150 verschieden Klangerzeugern an.
An diesem kommenden Samstag wird er ein Grossteil dieses Arsenals aufstellen, um einmal mehr seine „Integration von rhythmischer Kompetenz und klanglicher Meisterschaft“ uns vorzuführen. Pierre Favre wird zeigen, dass das Schlagzeug ein eigenständiges Soloinstrument ist, das es keiner weiteren Instrumente braucht und dabei kommt keinen Moment Langeweile auf.
Pierre Favre, heute 77jährig, beweist, dass, wenn er inmitten seines Arsenals sitzt, das Kultur, sei es Musik, Literatur, einfach Kultur kein Alter, keine Rasse, keine Farbe kennt.
Ein Konzert des Meisters aller Meister darf man sich nicht entgehen lassen. Ein Erlebnis, dass man nicht vergessen wird. Garantiert!
Viel Vergnügen! Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

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