Cinéculture – „Woman in Gold“

CinéCulture zeigt “ nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

„Woman in Gold“

(Regie: Simon Curtis; GB/USA 2015; 107 Min.; Darst.: Hellen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl, Katie Holmes, Moritz Bleibtreu)

Aufführungen

Fr. 29. Mai 2015 / 18.00
Sa. 30. Mai 2015/18.00
Mo. 1. Juni 2015 / 20.30
Di.   2. Juni 2015 / 18.00
Mi.  3. Juni 2015 / 18.00

Datum zum Vormerken
CINÉCULTURE präsentiert VS-Vorpremiere von Samstag 20. Juni 2015/20.30:
„DAWN“ –
vom Briger Regisseur Romed Wyder ( wohnhaft in Genf)!

„WOMAN IN GOLD“
Wer die Art Filme wie „Phelomena“ mochte, wird bei „Woman in Gold“ voll auf seine Kosten kommen. „Woman in Gold“ ist ein packendes Drama um das Gemälde „Goldene Adele“ von Gustav Klimt; und um Gerechtigkeit, wem dieses Gemälde gehört, nachdem die vermaledeiten Hitlernazis es vor über 75 Jahren gestohlen hatten.
Der Film hat sein Drehbuch nach einer wahren Begebenheit geschrieben. Maria Altmann (Helen Mirren) macht sich Ende der 90er Jahre zusammen mit ihrem Anwalt Randy Schönberg (Ryan Reynolds) auf den Weg von Los Angeles nach Wien. Dort, im Schloss Belvedere, hängt ein Werk, das einst ihrer Familie gehörte: die „Goldene Adele“. Gustav Klimt hatte seinerzeit ihre Tante, die Salondame Adele Bloch-Bauer gemalt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde es als „Österreichische Mona Lisa“ berühmt. 1938 stahlen es die Nazis, was es mehr als offensichtlich, zum NS-Raubgut machte! Zusammen mit ihrem Anwalt will sie dieses und andere Werke der Kunstsammlung ihrer Familie zurück erlangen. Wir begleiten Maria Altmann auf diesem langen und emotionalem Kampf für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung.
„Woman in Gold“ brilliert durch eine grossartige Helen Mirren, die mit Leichtigkeit zu dieser schauspielerischen Höchstleistung auffährt. Auch alle anderen Rollen sind bestens besetzt und garantieren für ein dramatisches wunderbar gefilmtes Filmvergnügen.
Auch wer die geschichtlichen Hintergründe nicht kennt, ist „Woman in Gold“ ein äusserst sehenswerter Film. Und eine angenehme Nebenwirkung dabei ist : der Film bildet!

An vier Tagen erlaubt sich das Kino „Capitol“ und CinéCulture „Woman in Gold“ zu zeigen, der Helen Mirren nächstes Jahr den „Oscar“ als Beste Schauspielerin bescheren könnte.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen

 

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Literarischer Salon: ehrt Pierre Imhasly zu seinem 75. Geburtstag!

ANNAMARIA LIEST „Leni, Nomandin“ VON PIERRE IMHASLY
Ort: Grünwaldsaal, Mediathek Brig
Zeit: 19.30 Uhr
Vorleserin: AnnaMaria Tschopp
Musiker: Ephraim Salzmann & Martin Venetz ( Perkussion, Schlagzeug)
Eintritt: frei!

Im Rahmen des Pierre Imhasly 75 Jubiläumsjahr widmet sich der Literarische Salon ausschliesslich dem Werk dieses Ausnahme-Schriftstellers. Mit diesem Zyklus beweist der Lit. Salon einmal mehr wie verständlich seine Sprache ist.
AnnaMaria Tschopp liest mit der richtigen Hingabe; sie akzentuiert treffend seine Texte und bewirkt dadurch, dass die porträtierte Person vor einem ersteht. Pierre Imhasly hat dieser einfachen Frau aus dem Simplongebiet ein unvergessenes Denkmal gesetzt. Dabei bleibt diese Leni, Nomadin einfach in ihrer ungeheuren schlichten Grösse. Ein Porträt über eine Person, die es im Wallis kaum so niedergeschrieben wurde. Denn jedes Wort, jeder Beschrieb, jede Charakteristik ist tief empfunden, so gemeint. Untermalt und begleitet, wird diese (Vor-)Lesung von zwei wunderbaren Perkussionisten und Schlagzeuger Ephraim Salzmann und Martin Venetz. Sie sind dermassen einfühlsam, dass der Text um eine weitere Nuance nachhaltiger bleibt.
„Leni, Nomadin“ – ein Abend, der unvergesslich bleiben wird.

Jean-Pierre L. D’Alpaos wünscht viel Vergnügen!

Newsletter Mai 2015

“Widerpart oder Fuga mit Orgelpunkt vom Schnee” Musikalische Inszenierung

30. Mai 2015 – 20.00 Uhr – Alter Werkhof, Brig
Barbara Heynen, Sprecherin
Manuel Mengis, Trompete / Speedy, Bass

Tickets sind im Ticketshop oder an der Abendkasse erhältlich.

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Stiller Has 31. Oktober 2015

Am 31. Oktober spielt Stiller Has anlässlich des 25 Jährigen Jubiläum im Pfarreizentrum Brig. Das Konzert beginnt um 20:30 Uhr

Die Tickets können auf unserer Website www.kultur-ladu.ch unter der Rubrik „Tickets“ gekauft und ausgedruckt werden. Andere Vorverkaufsstellen werden noch bekannt gegeben.

Weitere Infos zu diesem Event folgen.

Informationen zur Band: http://www.stillerhas.ch/
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Kultur-Ladu Ticket Shop

https://www.kultur-ladu.ch/tickets/

Es freut uns den Kultur-Ladu Ticket Shop vorstellen zu können. Ab sofort sind unsere kostenpflichtigen Veranstaltungen im Shop aufgelistet. Tickets können mit einer Kreditkarte ganz bequem von zu Hause aus gekauft werden. Zur sicheren Übertragung benutzen wir ein SSL Zertifikat, welches die Kommunikation zwischen Server und Kunden verschlüsselt, damit für unsere Kunden kein Sicherheitsrisiko entsteht. Zudem sind auf unseren Servern zahlreiche Sicherheitsmechanismen aktiv.

Bei Fragen können Sie unseren Support kontaktieren: ruppen.jonas@gmail.com

Die Serverinstallation und die Verwaltung wird durch Ruppen Productions gestellt.

Kultur-Ladu übernimmt auch Ticketverkauf für Dritte zu günstigen Konditionen – Kontaktieren Sie dafür den Support.

Stiller Has 31. Oktober 2015 in Brig

Stiller_Has2

Am 31. Oktober spielt Stiller Has im Pfarreizentrum Brig. Das Konzert beginnt um 20:30 Uhr

Die Tickets können auf unserer Website www.kultur-ladu.ch unter der Rubrik „Tickets“ gekauft und ausgedruckt werden. Andere Vorverkaufsstellen werden noch bekannt gegeben.

 

 

 

Cinéculture – Conducta

CINÉCULTURE zeigt wie immer „…nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

 

CINÉCULTURE ERINNERT 4x AN MATHIAS GNÄDINGER:

Usfahrt Örlike

CinéCulture trauert um den charismatischen grossen Schweizer Schauspieler MATHIAS GNÄDINGER, der letzten Samstag im Alter von 74 Jahren verstorben ist.

 

CINÉCULTURE gedenkt seiner an diesem Freitag, den 10. April 2015 um 18.00 Uhr, dann von Montag bis Mittwoch: 13./14./15. April jeweils um 18.00.

 

CONDUCTA : die grosse filmische Überraschung aus Cuba

(Regie: Ernesto Daranas; 2014 Cubs; 108 Min.)

 

Nur eine Vorstellung Sonntagsmatinee 12. April 2015 um 11.00 Uhr.

Immer wieder gibt es überraschend engagierte Filme aus Cuba. Mit „Conducta“ liegt wieder ein solcher Fall vor. Der Film besticht allein durch die magische Kulisse von Havanna. Und wer mal in Havanna war, kann dies bestätigen.

Im Zentrum von „Conducta“ (Verhalten, Erziehung) steht der elfjährige  Chala, der allein von seiner Mutter aufgezogen wird. der Spielfilm hat in Cuba alle Rekorde gebrochen und international zahlreiche Preise gewonnen. Er hat Millionen Menschen auf der Insel bewegt und eine Debatte über Themen ausgelöst, die der Staat verschweigt. Ein mutiger Film, der über die Schweiz nie hätte gedreht werden können!

Der elfjährige Chala hat es nicht leicht. Seine Mutter ist ein heil- und haltloser Junkie, die Identität seines Vaters ist nicht gesichert, unter den Lehrerinnen seiner Schule wird diskutiert, ob der vorwitzige Bengel nicht besser aufgehoben wäre in einem Erziehungsheim.

Doch der Film ist von der ersten Sekunde an vollkommen anders. Denn Chala ist durch seine Lebensumstände zwar gewieft und hart im nehmen geworden, doch alles andere als verhärtet oder verhärmt. Er bewegt sich in den lärmig bunten Strassen Havannas wie ein Fisch im Wasser. Er hat einen entwaffnenden Witz und Charme.“Conducta“ eignet sich sehr für Lehrerinnen und Lehrer. Vor allem sie könnten noch etwas Lernen.

Seit den Zeiten von „Fresa y Chocolate“ und „La Vida es Silbar“ hat kein Film aus Cuba Wahrhaftigkeit, Humor und Zärtlichkeit so bestrickend vereint wie diese Geschichte über die Freundschaft zwischen einem schwierigen Schulbuben aus Havanna und seiner lebensklugen alten Lehrerin.

 

Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

 

Trailer:

https://www.youtube.com/watch?v=yS9H8zC-clo

 

fondonegro

Cinéculture – Still Alice

CINÉCULTURE empfiehlt:

„STILL ALICE – Mein Leben ohne Gestern“

(R.: Richard Glatzer; USA, F 2014; 101 Min.; Darst.: Julianne Moore, Kristen Stewart, Alec Baldwin).
Vorführdaten: von Samstag, 14. März – Dienstag 17. März 2015, jeweils um 18.00 Uhr, Originalversion mit d/f Untertiteln, weitere Aufführungen auf synchronisiert Deutsch.

Oscar 2015 für Julianne Moore (Beste Schauspielerin)!

„Honig im Kopf“ von Till Schweiger war bis vor Kurzem im deutschsprachigen Europa und der Schweiz ein Riesenerfolg. Jetzt setzt Hollywood das gleiche Thema, Demenz und Alzheimer, fort. Auf ihre Weise: sehr emotional, berührend, nachvollziehbar (da diese Krankheit in den letzten Jahren allgegenwärtig wurde und beinahe alle Familien mit diesem Problem konfrontiert sind.)
„Still Alice“, bei uns wurde der Originaltitel mit dem Zusatz „Mein Leben ohne Gestern“ ergänzt, und sagt somit alles aus. „Still Alice“ besticht vor allem durch die schauspielerische Leistung, es ist eine solide und gekonnte Filmarbeit, wo alles am richtigen Ort platziert ist. Das Thema Alzheimer wird dabei wirklich gut, überzeugend, hautnah und echt umgesetzt. Fragen wie verarbeitet Alice und wie geht die Familie mit dieser Diagnose um, wie verarbeiten sie das, welche Lösungen werden gesucht, was für Veränderungen für alle entstehen dadurch – und natürlich kann es alle Schichten und Rassen treffen.
„Still Alice“ ist ein sehr gut gemachtes Filmdrama mit einer wunderbaren und hervorragenden und bestechenden und echten Julianne Moore, die den Oscar 2015 für die beste schauspielerische Leistung zu Recht erhalten hat.
Fazit: sehr sehenswert!

CINÉCULTURE demnächst: „CONDUCTA“ – die Kinoüberraschung aus Cuba!
(Sonntagsmatinee: 22. März 2015. 11.00 Uhr) – vor merken!

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Trailer

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Cinéculture – Inherent Vice

Sonntagsmatinee 8. März 2015, 11.00 Uhr, Kino „Capitol“.

 

„INHERENT VICE“ : Achtung – nur eine einzige Vorstellung!

(Regie: Paul Thomas Anderson; USA 2014; 148 Min.)

 

Wer das Schauspieler Line-Up von „Inherent Vice“ nicht überzeugt, macht sich definitiv selber arm: Joaquín Phoenix, Katherine Waterston, Josh Brolin,Joanna Newson, Benicio del Torro,Owen Wilson, Reese Witherspoon.

Paul Thomas Anderson (*1970), Beruf: Regisseur, macht nur Kinofilme und hat diesen Anspruch seit Beginn seiner Regiearbeiten nie unterbrochen. Sein schmales Filmwerk gehört ohne falsche Bescheidenheit  bereits jetzt zur Filmgeschichte, inklusive „Inherent Vice“! Beweise? Hier ein paar Filmtitel: „Magnolia“, „There Will Be Blood“, „The Master“. Obwohl wir, von CinéCulture wissen, dass seine Filme keine Kassenmagnete sind, halten wir ihm die Treue ganz nach unserem Motto „…wir zeigen nur Filme, die wir selber sehen wollen!“.

Fazit: „Inherent Vice“ brilliert durch die schauspielerische Höchstleistung aller Beteiligten. Das nennen wir: ganz grosses Kino!

 

Und wer diesen Film nicht sehen mag, läuft derzeit im Kino „Capitol“ noch „American Sniper“, „Honig im Kopf“, „50 Shades of Grey“ und „Filme von Frauen“ (jeden Mittwoch Abend im März).

 

Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

 

Nicht verpassen:

„Whiplash“ zeigt CinéCulture nächste Woche noch an zwei Abenden, und zwar am

Mo./Di. 9./10. März 2015, jeweils um 18.00 Uhr.

 

Cinéculture – Birdman

„UNSER OSCAR FAVORIT 2015!“

SONNTAGSMATINÉE 22.Februar 2015; 11.00h BIRDMAN

Mittwoch 25.Februar 18.00h WILD (letzte Vorstellung)

„BIRDMAN“

(DIE UNVERHOFFTE MACHT DER AHNUNGSLOSIGKEIT)

Regie: Alejandro Gonzalez Inarritu, Darst.Michael Keaton, Emma Stone, Edward Norton,

Naomi Watts… USA 2014,Komödie,Drama 114 Min

 Cinéasten aufgepasst….wir zeigen Euch unseren persönlichen Oscarfavoriten 2015

schon ein paar Stunden vor der Verleihung in Los Angeles…..

Hier die Story in Kurzform: In alten Zeiten konnte sich Riggan Thomson (gespielt vom

einstigen Batman Darsteller Michael Keaton…welch eine Ironie!) nach seiner Rolle

als Superheld Birdman im Ruhm sonnen.. er war eine Berühmtheit!

Heute ist er allerdings in Vergessenheit geraten, er kämpft mit finanziellen Krisen persönlichen

Tiefs…..back to the real Life eben…..Als er unerwartet ein Angebot für eine Broadway Produktion

erhält….packt er die letzte Chance für seine Karriere beim Schopf…..Damit beginnt der

Plot…….er bekommt Ärger mit dem Hauptdarsteller der Projekts und zurselben Zeit häufen

sich die Konflikte mit seiner Tochter…..Eben alles im falschen Moment, wie im „richtigen

Leben“…..

Was dann folgt ist ein cineastisches Feuerwerk! Kino pur….wer den Trailer zum Film

gesehen hat, weiss wovon wir sprechen…..Zwischen Tragödie, Künstlerdrama, beißender Satire

und schwarzer Komödie pendelt der Film grandios hin­ und her….gleichzeitig eine Milieustudie

von Theater und Film sowie dass psychologische überzeichnete Profil eines Künsters….

Lassen Sie sich in den Bann von BIRDMAN (DIE UNVERHOFFTE MACHT DER AHNUNGS-
LOSIGKEIT ZIEHEN) Sie werden diesen „schrägen Vogel“ nicht so schnell vergessen!

Der Film ist übrigens nominiert als BESTER FILM, BESTE REGIE, BESTER HAUPTDAR-
STELLER,BESTER MÄNNLICHER NEBENDARSTELLER, BESTES DREHBUCH,

BESTE KAMERA, BESTER TON…..usw. Zu Recht…..wie wir meinen…….

Kommende Cinéculture Filme: INHERENT VICE, WHIPLASH,

Sehen Sie sich satt! Jean­Pierre D’Alpaos & Alex Chanton wünschen wie immer viel Vergnügen!

Trailer

Cinéculture – Wild

CINÉCULTURE zeigt „nur Filme, die wir selber sehen wollen!“

SONNTAGSMATINEE 8. Februar 2015; 11.00 Uhr
Mittwoch                   11. Februar. 2015; 20.30 Uhr

„WILD“
(Regie: Jean-Marc Vallée; USA 2014; 116 Min.; Darst.: Reese Witherspoon)

Wir von CinéCulture zeigen den Film „Wild“ auch aus folgendem Grund: um festzustellen wie sich der kanadische Regisseur Jean-Marc Vallée seit „Dalles Buyers Club“ entwickelt hat.
Wie bekannt hat dieser Film die beiden Hauptdarsteller zu Oscar-Trägern gemacht!
Auch in „Wild“ hat er vor allem eine Person herausgegriffen, die um sich selbst kämpft.
„Wild“, mit der hervorragenden Reese Witherspoon, ist kein Film der vom Überlebenskampf handelt, kein Film um eine Aussteigerin, sondern um Selbstfindung und die Konfrontation mit sich selbst.
„Wild“ beginnt auch mit einer Extremsituation, um dadurch immer wieder in Rückblenden aufzuzeigen wie es dazu kam. Dabei, und das ist das Besondere an „Wild“, dass diese Person eine innere und eine äußere Reise durchlebt. Natürlich haben wir ähnliche Filme mit ähnlichen Inhalt gesehen,doch selten wurde  dies so sinnfällig und doch anders in eine filmische Form gebracht wie hier. „Wild“ wird dadurch zu einem wundervollem Erzählkino, wo der Zuschauer sich berührt zeigen darf und auch in seinem eigenen Alltag nach ähnlichen ups and downs sich identifizieren kann.
Jean-Marc Vallée gelingt es diese wahre Geschichte von Cheryl Strayed authentisch, echt und glaubwürdig umzusetzen. Er wagt es auch seine Protagonistin mit vielen Ecken und Kanten, ihren Schwächen und im Gegenzug auch mit tiefen Gefühlen auszustatten. Nicht zu vergessen, sind die extrem schönen Landschaftsaufnahmen, die beruhigend auf diese zerrissene Persönlichkeit wirken und gleichzeitig auch auf den Zuschauer.
„Wild“ schafft es bei einem solchen bekannten Muster immer wieder diese aufzubrechen und den Kinobesucher immer von neuem in seinen Bann zu ziehen.

Sehen Sie wohl – und – Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

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Cinéculture – A most wanted man

CINÉCULTURE erinnert an einen ganz tollen Schauspieler: PHILIP SEYMOUR HOFFMAN

 

„A MOST WANTED MAN“: Hommage zum 1. Todestag von Philip Seymour Hoffman

(Regie: Anton Corbijn; D, GB 2012; 123 Min.; Darst.: eine Starbesetzung; Musik Herbert Grönemeyer)

Vorführdaten: Sonntagsmatinee 1. Februar 2015, 11.00 Uhr
Mittwoch 4. Februar 2015, 20.30 Uhr

Vergesst das schöne Wetter am Sonntag und springen Sie über ihren eigene Schatten und sagen Sie alle Abmachungen ab und nehmen Sie sich die zwei Stunde Zeit, um diesen außergewöhnlichen Film sich anzusehen. Die zwei Stunden Filmzeit sind bestens investiert!

„A Most Wanted Man“ hat alles was ein Film braucht, um äußerst erfolgreich zu sein! Nichts fehlt: brillante Schauspieler, die Kamera fing nur Bilder für die Grossleinwand ein, also nichts fürs Fernsehen; ein ausgezeichnetes Drehbuch (es basiert auf der Romanvorlage von John Le Carré „Marionetten“); eine perfekte Story, No Cheap Thrills, viele überraschende Wendungen, ein unerwarteter Schluss und…und…und…Fazit: ein äußerst spannender, fantastischer Spionage-Thriller voller überwältigender Szenen!
Und deshalb unerklärlich: „A Most Wanted Man“ findet beim großen Publikum kaum Interessierte. Deshalb ist es die Aufgabe von CinéCulture diese Perle vom Meeresgrund nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen. Dieser Film eignet sich auch für zartbesaitete Besucher, da er ohne Tote und Schießereien hervorragend auskommt. Und trotzdem oder wegen dem verspricht er Spannung pur, hat keinen Moment einen Durchhänger und fesselt den Zuschauer bis zur letzten Sekunde. Ein Ausnahmefilm ohne Schnörkel aber mit viel Eleganz, Logik und Wirklichkeitsnah.
Hervorzuheben ist Philip Seymour Hoffman, der die Seele des Films ist. CinéCulture ehrt ihn mit zwei Vorstellungen, der genau vor einem Jahr, am 2. 2. 2014, erst 46jährig in New York an einer Überdosis Drogendreck verstorben ist. In „Auf Most Wanted Man“ zeigt er zum aller letzten Mal was für eine Größe, was für ein Können er an den Tag legen konnte. Allein, wenn er im Bild erscheint, ist es Kino. Natürlich ist er hier von einer Schauspielerelite-Elite umgeben wie: Willem Dafoe, Nina Hoss, Robin Wright, Daniel Brühl, Rachel McAdams, Homayoun Ershadi und Grigoriy Dobrygin.
Muss man da noch die Story des Films erzählen? Nein! – Im Film ist sie wichtig, aber um jemanden zum Besuch des Films zu überzeugen? – Nein! „A Most Wanted Man“ ist ein kluger Agententhriller, der die Geheimdienstarbeit entmystifiziert und die Methoden des ‚Kriegs gegen den Terror‘ und moralische Grundsätze ausbalanciert.
Übrigens: Wer sich Cineast nennen will, muss Philip Seymour Hoffman am kommenden Sonntag die Ehre erweisen.

Wir von CinéCulture, Alex Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos, garantieren bei diesem Film 100% Filmvergnügen.

In Vorbereitung: Birdman und Wild.