VICTORIA & ABDUL

CINÉCULTURE (zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen)

Vorführdaten:
So-Matinée: 5.Nov. 2017// 11.00
Montag: 6. Nov. 2017 // 20.30
Di./Mi.: 7./8. Nov. 2017 // jeweils 18.00

«VICTORIA & ABDUL» – Judi Dench Oscar 2018 verdächtigt!
(R.: Stephen Frears; GB/USA 2017; 112 Min.; Darst.: Judi Dench, Ali Fazal; O-Ton E, d/f)

Stephen Frears (76) gehört zu den Altmeistern des Films, weltweit. Er dreht nur Filme, die er drehen will. Genau wie wir von CinéCulture: wir zeigen nur Filme die wir selber sehen wollen. Erinnert sei an Filme wie: «Florence Foster Jenkins», «Philomena», «High Fidelity» – und diese haben alle Kultstatus!
«Victoria & Abdul» ist die Geschichte der legendären britischen Queen Victoria. Sie lebte von 1819 – 1901, von denen regierte sie Grossbritannien 64 Jahre lang. Im Jahr 1887 feierte sie ihr 50. jähriges Thronjubiläum. Eben während diesen Feierlichkeiten lernte sie den jungen, indischen Bediensteten Abdul Karim kennen, der extra für das Jubiläum nach London gereist war. Bald schon entwickelt sich zwischen ihnen durch lange und inspirierende Gespräche eine tiefe Freundschaft. Die aussergewöhnliche Beziehung der beiden erzeugt auch schnell Missgunst und Neid unter den anderen Personen am Hof…

Der Film von Stephen Frears steht und fällt mit der schauspielerischen Kunst von Judi Dench und Ali Fazal. Natürlich brilliert dieser Film auch durch die filmische Inszenierung und Können der Regiearbeit Stephen Frears. Er weiss diese Geschichte spannend umzusetzen. Und er konnte niemand besseres früh Queen Victoria als Judi Dench finden. Sie ist genial (wie immer). Diese Rolle könnte ihr neben anderen Preisen einen Golden Globe und einen Oscar bescheren. Verdient hätte sie es allemal.
Natürlich ist dieser Film very British; muss er ja auch, da er das adlige Leben im 19. Jahrhundert am britischen Hof zeigt. Frears, es wäre nicht Frears, dokumentiert nicht nur die heitere Seite, er verteilt immer wieder und sehr subtil kleine Seitenhiebe auf Kosten des Adels, was den Film erst recht sehenswert macht.
«Victoria & Abdul» ist einer der besten Filme 2017 und wird dadurch als Oscar verdächtigt gehandelt.

Sehen Sie wohl wünschen Alex R. CHanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

VORSCHAU: «Staatenlos – Klaus Rósza Fotograf»
                      Dokumentarfilm von Erich Schmid (wird anwesend sein)
                      So-Matinée 12. Nov. 2017 / 11.00

 

BUENA VISTA SOCIAL CLUB: ADIOS!  Das Ende einer Ära!

CINÉCULTURE zeigt nur Filme, die wir selber sehen möchten!

Von Donnerstag, 19. Okt. bis Samstag, 21. Okt. 2017, immer um. 18.00; Montag, 23. Okt. 2017 um 20.30.
heisst es:

BUENA VISTA SOCIAL CLUB: ADIOS!  Das Ende einer Ära!
(R.: Lucy Walker; Cuba/USA 2017; 110 Min.)

Der Buena Vista Social Club steht für das pulsierende Leben Cubas und ist der Inbegriff von feuriger Musik und hochtalentierten Musiker. «Adios» ist ein letztes Wiedersehen mit einer Musik Ära, die mit diesen leidenschaftlichen Musikern nun zu Ende geht.
Lucy Walker ( Dokumenttarfilmerin, Co-Produzent Wim Wenders) hat die ehrwürdige Dame und die ehrwürdigen Herren auf ihrer letzten Tournee begleitet und gibt viel Hintergrundinformationen preis. Die Tournee endet, sehr berührend, in letzten, fulminanten Auftritt dieser Combo in Havanna.

Hören und sehen Sie wohl. Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

 

 

BUENA VISTA SOCIAL CLUB

CINÉCULTURE: «Wir zeigen nur Filme, die wir selber sehen wollen.»

BUENA VISTA SOCIAL CLUB: ADIOS – schlicht genial, berührend, berauschend!
(R.: Lucy Walker; Cuba, USA 2017; 110 Min.)

Vorführdaten: Do. 19. Okt. – So. 22. Okt. 2017, immer um 18.00

Lucy Walker ( Dokumentarfilmerin) setzt dort an wo Wim Wenders 1999 vor 16 Jahren aufhörte. Sie begleitete die weltberühmten Musiker auf ihrer letzten Tournee durch die Welt und erzählt in emotionalen Gesprächen von ihren Lebenswegen. Diese Tournee endet in einem fulminanten Konzert in Havanna.
Deshalb heisst der Film «Adios»! Der Film bietet dabei eine wunderbare Möglichkeit, die Karriere der Musiker zu reflektieren und zeigt gleichzeitig auf, wie sie nach der ersten Dokumentation von Wim Wenders der Erfolg auf ihre Popularität und ihren Lebensweg auswirkte. Aber los Cubanos verkörpern Friedrich Nietzsche’s Ausdruck: «Ein Leben ohne Musik wäre ein Irrtum».

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos viel Hörvergnügen!

 

ON THE MILKY ROAD

CinéCulture: «Wo Kino Sinn macht»

Vorführung: So-Matinée 1. Oktober 2017  //  11.00

ON THE MILKY ROAD
(R.: Emir Kusturića; Serbien, GB, USA 2016; 125 Min.; Darst.: Monica Bellucci, Emir Kusturića, Sloboda Mićalović)

«Wir zeigen nur Filme die wir selber sehen sollen!» – und den wir am kommenden Sonntagmorgen zeigen, ist genau ein solcher Film. – Und er ist zurück, der Ausnahmeregisseur Emir Kusturića. Mit «On the Milky Road» knüpft er an seine ganz grossen Erfolge und Kunstwerke wie «Underground» an. In »
On the Milky Road» zieht er wieder alle filmische Kunstregister Überraschungen noch und noch, unbegrenzte Fantasie, Bildercharme die im derzeitigen Kino rar geworden sind. «On the Milky Road» ist pures Kino-Vergnügen à la  Federico Fellini. WELTKINO!

CinéCulture geht diesen Herbst ins 7. Filmjahr. Nach wie vor zeigen und empfehlen wir nur Filme, die wir selber sehen wollen. Filme die zum Nachdenken anregen sollen, die Gemüter aufwühlen und unterhalten sollen auf hohem Niveau. In einem zweiwöchigen Rhythmus, immer mit einer Sonntagsmatinee beginnend, wollen wir beweisen, garantieren, unterhalten, dass das Kino immer noch einer der sinnvollsten Freizeitbeschäftigung ist. CinéCulture will Nachhaltigkeitswert schaffen und dadurch das Leben an und für sich bereichern.
Mit Emir Kusturića’s «On the Milky Road» als Auftakt zur neuen Filmsaison hat CinéCulture den, zur Zeit, einzig richtigen Film gebucht.
Wir von CinéCulture garantieren diesen kommenden Sonntag um 11.00 ein gelungenes Filmvergnügen.

Sehen Sie wohl wünschen Alex R.  Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos

Fotoausstellung «ERNESTO CHE GUEVARA – Aufklärung nicht Verklärung»


Dat.: Mo. 11. 9. – 8. 10. 2017
Ort: Alter Werkhof Brig
Foto Vernissage: Mo. 11. 9. 2017, Begrüssung und Apéro ab 19.00
Täglich offen von 16.00 – 21.00

Im Rahmen der Che Guevara Fotoausstellung finden verschiedene Veranstaltungen statt. Einer unter anderen haben wir mit dem Titel überschrieben:

«CHE   *  FILM  *  NACHTESSEN»

Am Sonntag, den 17. September 2017, zeigen wir (KulturLadu) in Zusammenarbeit mit CinéCulture den Zweiteiler, der Steven Soderbergh vor 9 Jahren mit dem authentischen Schauspieler BENICIO DEL TORO als Che Guevara, gedreht hat. Die Filme wurden in den Oberwalliser Kinos noch nicht gezeigt, sie feiern sozusagen «Premiere».

Zu diesem besonderen Anlass kann CinéCulture und KulturLadu folgendes anbieten:

So. 17. September 2017
(2Filme von Steven Soderbergh mit kubanischen Nachtessen / Preis: Fr. 55.-)
Ort: Kino Capitol Brig // Nachtessen Rest. Conti
Zeit: 17.00 Uhr  – «The Argentine» (Teil 1)
         19.00 Uhr – kubanisches Nachtessen (Moros y Cristianos)
         20.30 Uhe – «Gierilla» ( Teil 2)

ANMELDUNG ERWÜNSCHT BIS 11. 9. 2017 unter Tel. 078/873.98.36

(Die Filme können auch ohne Nachtessen besucht werden!)

 

CINÉLITERAIRE

FILM & LESUNG

Nur eine Vorstellung!
Mi. 28. Juni 2017
Zeit: 20.30

«I Am Not Your Negro»
(R.: Raoul Peck; USA, F, B, CH 2016; 93 Min.; Sprecher: Samuel L. Jackson)
Nach einem Text von JAMES BALDWIN
Vorleser: BEAT ALBRECHT

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Literaturfestival Leukerbad und als Auftakt,
,zeigt CinéLiteraire den hervorragenden Film «I Am Not Your Negro». Damit holt CinéCulture zum zweiten Streich aus. Wie bereits angekündigt verbindet CinéCulture 3 bis 5 mal im Jahr Film & Literatur.
Aus Aktualitätsgründen ( das 22. Internationale Literaturfestival Leukerbad findet vom 30. Juni – 2. Juli 2017 statt) und dem Film («I Am Not Your Negro») basierend auf dem Leben von James Baldwin in den 60er Jahren des vorherigen Jahrhunderts, und weil sich James Baldwin als erster Schwarzer in Leukerbad 1951 & 1955 sich aufhielt, passt diese Kombination bestens.
James Baldwin, als Schwarzer in Leukerbad und Schriftstelller, war dies schlichtweg eine Sensation. Er war und ist einer der bedeutendsten Schriftsteller Amerikas. Beat Albrecht wird uns Texte von James Baldwin und Hintergründe in 20 Minuten vorstellen. Wie gewohnt wird uns Beat Albrecht mit Nachhaltigkeit sein Werk und Person näher bringen.
Wer war James Baldwin?: Er war als Schriftsteller ein leidenschaftlicher Anwalt der Rechtlosen. Aus seinen Erzählungen, Romanen und Essays spricht das Erbarmen mit der geschundenen Kreatur. sein Thema: Nicht Hass predigen, sondern sich von ihm befreien. Nicht kapitulieren vor Niedertracht, Apathie und Angst, sondern Mut fassen, um «den Menschen zu finden».
Genau dies ist das Kredo des Films «I Am Not Your Negro» von Raoul Peck. Ein Film, der es in sich hat und auch die Kritik für sich eingenommen hat. Er ist klug, inhaltsstark, tiefsinnig und von seltener Strahlkraft. Ein Stück US-amerikanischer Geschichte, die noch wenig aufgearbeitet ist. Deshalb ist dieser Film so wertvoll und aufschlussreich.

Alex R.  Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen. Mit diesem Film verabschiedet sich CinéCulture in die Ferien. Im Oktober melden wir uns mit sehr sehenswerten Filmen wieder

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG

REMINDER:  Zusatzaufführungen: DIE GÖTTLICHE ORDNUNG
 
Bisher über 230 000 Besucher in der Schweiz! Eine tolle Leistung für die Filmemacher von DIE GÖTTLICHE ORDNUNG, die
Mühe hatten, die Finanzen für den Film zusammenzukratzen!
 
Wir nehmen den Film nochmals in unser Cinéculture Programm auf:  
Samstag 13.Mai um 17.00h (merken Sie sich diese Zeit, in den
kommenden Monaten werden wir vermehrt Cinéculture Filme zu diesem Zeitpunk ausstrahlen)
 
und am Mittwoch den 17.Mai um 18.00h
 
Ein Stück Zeitgeschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte….und an die es sich lohnt zu erinnern…die späte Einführung des
Frauenstimmrechts in der Schweiz, anno 1971…ein Denkmal für die Menschen, die damals dafür kämpften!

SILENCE

CINÉCULTURE
«…zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!»

SILENCE
(R.: Martin Scorsese; I,Mexico, USA 2016; 161 Min.; Darst.: Liam Neesen, Andrew Garfield, Adam Driver)
EINZIGE Vorstellung: Mo. 8. Mai 2017 // 20.30

Wir von CinéCulture sind schwer der Meinung, dass wir diesen Film zeigen MÜSSEN! Und MARTIN SCORSESE (75)  gehört schlichtweg und ohne zu zögern in unser Programm. Seine Filme sind alles Klassiker, auch wenn einer oder der andere weniger gelungen ist, sind sie ausnahmslos sehr, sehr sehenswert. Der Altmeister  des Films ist ein echter Altmeister des Films. Wir behaupten: wer ihn und seine Filme nicht kennt, sollte das schleunigst nachholen! Wenn man es nachgeholt hat, weiss man erst, was einem vorher gefehlt hat.
Martin Scorsese hat mit dieser Verfilmung «Silence» (Romanvorlage von Shūsaku Endō) einen Herzenswunsch erfüllt. Es ist ihm sein persönlichster «…, und einer, in dem viele seiner früheren Werke zusammenfinden», gelungen.
Kurzstory: Die regierenden Shogun in Japan sind gegen die Ausbreitung des Christentums in ihrem Land und setzten Gewalt ein, um dies zu verhindern. Die Handlung setzt 1639 ein, als zwei portugiesische Priester  in Japan landen, um ihren Mentor, den angeblich «gefallenen Priester» Christovão Fereira zu suchen; damit beginnen die Probleme, auch das Hadern der beiden Priester mit ihrem einst so sicheren Glauben an einen Gott; nebenbei gibt es auch noch Imperialismus Kritik; usw…
Auf alle Fälle ist «Silence» ein Film mit Tiefgang und natürlich gekonnter Inszenierung, Kameraführung, unheimlich gute und kraftvolle Bilder, die die 161 Minuten im Nu verfliegen lassen. Hier ist noch echtes Kino drin.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

THE OTHER SIDE OF HOPE und HIDDEN FIGURES

CINÉCULTURE – Wo man nicht aus Langeweile hingeht!

Sonntagsmatinee 9. April 2017  //  11.00
EINZIGE VORSTELLUNG

AKI KAURISMÄKI’s letzter Film!
«THE OTHER SIDEOF HOPE»
(R.: Aki Kaurismäki; Finnland 2017; 98 Min.)
Hoffentlich ist es bloss eine Drohung und kein Versprechen, dass dieser Ausnahmeregisseur mit nur 61 Jahren nach diesem Film ans Aufhören denkt. Die Welt wäre um eine kulturelle Bereicherung und um einen Kulturkämpfer ärmer.
In seinen Filmen wird nie gelacht, dafür konnte der Zuschauer umso mehr lachen und schmunzeln. Die ernsten, versteinerten Gesichter sind ein Markenzeichen Akis. Und genau dies gibt den Filmen ausnahmslos Tiefe, Qualität, Nachhaltigkeit; sie verkörpern finnische Schwermut, Witz und Hoffnung auf bessere Zeiten. Aki Kaurismäki ist ein Vollbluttkünstler mit einer Authentizität, die keine Kompromisse an niemand zulässt.
Thema des Films: Flüchtlinge und dass man davor keine Angst haben muss, sondern Humanität und Empathie, Verständnis und Lösungen.
Hier ein paar Pressestimmen: «Voller Menschlichkeit und lakonischem Humor» (The Gardian), «Die Liebe zu seinen Figuren macht Kaurismäki noch immer keiner nach» (Tages-Anzeiger), «Ein Film für alle, die noch in wenig Hoffnung haben, dass trotz Trump & Co. die zwischenmenschliche Solidarität triumphiert».
«The Other Side of Hope» ist ein überaus hervorragender Film, der nicht nur seine Liebhaber bestätigen, sondern und vor allem ein junges Publikum begeistern und überzeugen wird.

 

«HIDDEN FIGURES» – nach einer wahren Geschichte
(R.: Ted Melvi; USA 2017; 124 Min.)

Vorführdaten: So. 9. April 2017  //  20.30
                         Mo. 10. April 2017  //  20.30
                         Di. 11. April 2017  //  20.30
«Hidden Figures» erzählt die Geschichte von Katherine Johnson, Dorothy Vaughn und Mary Jackson, herausragende afro-amerikanische Frauen, die bei der NASA gearbeitet haben und in dieser Funktion als brillante Köpfe einer der grössten Unternehmungen in der Geschichte gelten. Dieses visionäre Trio überschritt jegliche Geschlechts- und Rassengrenzen und inspirierte Generationen, an ihre Träume festzuhalten. Aber diese Rassen/Faschismus/Frauendiskriminierung-Fesseln machen die Arbeit dieser Rechengenies bei der NASA und im Alltag beinahe unmöglich.
Auf eine sehr unterhaltsame Weise  dokumentiert «Hidden Figures» die Schicksale, Kämpfe und die Geschicklichkeit dieser drei Frauen diese Hindernisse elegant zu umschiffen, deren Geschichte stillschweigend  vom weissen Amerika unter den Teppich gekehrt wurde. Der Film gibt auch Einblick in den US-Alltagsfaschismus von damals und heute. Kurz: ein Film den man gesehen haben muss!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Filmvergnügen an diesem kommenden CinéCulture-Sonntag!

 

MANCHESTER BY THE SEA

CinéCultur zeigt «nur Filme, die wir selber sehen wollen!»

MANCHESTER BY THE SEA

(R.: Kenneth Lonergan; USA 2016; 138 Min.; Darst.: Casey Affleck, Michelle Williams, Matthew Broderick)

So-Matinée 26. März 2017 // 11.00

(Weitere Vorführungen werden noch bekannt gegeben)

CinéCulture zeigt eine weitere Filmperle vom Meeresgrund. Da wir mit der Meinung von Tomy Ulrich (Kinomitbesitzer von 5 Sälen in Zug) übereinstimmen, übernehmen wir seinen Text zu

MANCHESTER BY THE SEA:

Nur schon die paar Sekunden mit dem wortlosen Casey Affleck während der Abdankung begründen einen Kinobesuch. Dieser Blick! Wuchtige Emotionen sind das. Oder dort wo er auf seine Ex-Frau mit Baby trifft: ein herzzerreissender Wahnsinn. Die Michelle Williams überzeugt so sehr, dass sie aus gutem Grund für nur wenige Minuten Leinwandpräsenz die Oscarnomination bekam.

Das könnte ein Ausschnitt, weil zeitlich sehr beschränkt und ohne klares Ende, aus einem Shakespeare-Drama sein, über welches der Meister bestimmt stolz wäre. Oder ein Ken Loach Film ohne die Politik – jedenfalls nicht vordergründig und mal abgesehen von der einen Erwähnung einer «minimum-wage».

Nur eine Szene habe ich als unnötig empfunden (Stichwort «Tomatensauce»). Doch solche Dinge werden in so einem Streifen zur Nebensächlichkeit. Falls ein Film eine derartige Wirkung entfalten kann, wurde alles richtig gemacht.

Ein Film, welcher die volle Kraft des Kinos zu vermitteln vermag.

Ein Muss, ein Meisterwerk!

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen!

KINO HIGHLIGHTS der Woche 23. 3. – 29. 3. 2017

«Die göttliche Ordnung»
Do. 23. 3. 2017, 20.30
Fr./Sa./So. 24., 25., 26. 3. 2017, 18.00

«Moonlight»
Mo./Di. 27., 28. März 2017, 18.00

«Miséricorde»
So. 26. März 2017, 20.30….Auftakt zum FilmFestival Saas-Fee
(FilmFestival Saas-Fee 28. 3. – 2. 4. 2017)

«Star»
Mi. 29. 3. 2017, 19.00
Nouvelles – Filme von Frauen