Snowden

CINÉCULTURE: „Wir zeigen Filme nicht aus Langeweile!“

SNOWDEN
(R.: Oliver Stone; USA/D 2016; 134 Min.; Darst.: Joseph Gordon-Levitt, Shailene Woodley)

Vorführungen

Sonntagsmatinee 23. Okt. 2016 / 11.00
Dienstag 25. Okt. 2016 / 18.00
Mittwoch 26. Okt. 2016 / 20.30

FIlmhinweis: „Cézanne et Moi“ (Sonntagsmatinee 6. Nov. 2016 / 11.00 // Mittwoch 9. Nov 2016 / 18.00)

CinéCulture empfiehlt: „Die 7 Glorreichen“ am Sa. 22. Okt. 2016 / 17.00

Es ist nicht nur ein unbedingtes Muss diesen Film zu sehen, es ist auch ein unbedingtes Muss für CinéCulture diesen Film zu zeigen. Eduard Snoden, seine Geschichte zu verfilmen, grenzt beinahe an einem Verbrechen. Denn niemand ausser Oliver Stone mochte diese Story verfilmen. Dies liegt bestimmt nicht am Können der anderen Regisseure/innen. Es traut sich keiner (jedenfalls in Hollywood). Niemand wollte sich mit den USA anlegen. Obwohl dieses Land die grösste Demokratie und die Freiheit immer aufrecht hält. Oliver Stone dazu: „Es heisst, wir hätten Meinungsfreiheit; aber Ideen werden gekauft, Gedanken kontrolliert und die Medien kontrolliert.“ Er musste die Produktionskosten von 50 Millionen Dollar in Europa generieren.

Die Story ist klar und sollten allen bekannt sein. Vielleicht noch ein Wort zum Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt: er hat den echten Eduard Snowden bis ins kleinste studiert; mit einer feinen Präzision imitiert er Gestik, Mimik, Macken und Tonfall, dessen Nüchternheit und Schüchternheit imitiert er nicht nur, sondern macht sie sich zu eigen. Somit, und natürlich auch mit der Glanzleistung von Shailene Woodley, machen sie den Film zu einem Hochgenuss. Auch der Schluss ist sehr, sehr gelungen. Aber wie? Das müssen Sie sich selber ansehen. Wir verraten’s nicht.
Mit „Snowden“ ist Oliver Stone („Platoon“, „Bonr on the 4th of July“) ein exzellentes Biopic und ein grossartiger Politthriller gelungen: wahr, echt und ohne Schnörkel. Er zeigt nicht nur das Leben des Whistleblowers  auf die grosse Leinwand, sondern er stellt den Menschen hinter dem Mythos vor, der mit seinen Enthüllungen der Welt die Augen öffnete, dafür sein Leben aufs Spiel setzte. Es ist die Geschichte eines normalen Mannes, der es nicht mit seinem Gewissen vereinbaren konnte zu schweige !

Sehen Sie wohl und Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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Tschick

CINÉCULTURE
„Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

„TSCHICK“ – Die Umsetzung vom Buch zum Film perfekt gelungen!
(Regie: Fatih Akin; D 2016; 93 Min.; nach dem gleichnamigen Roman von Wolfgang Herrndorf)

Vorführdaten: Sonntagsmatinee 9. Okt. 2016 / 11.00 & Mi. 12. Okt. 2016 / 18.00

Vorschau: „SNOWDEN“ von Oliver Stone
(Sonntagsmatinee 23. Okt. 2016 / 11.00 & Mi. 26. Okt. 2016 / 18.00

„TSCHICK“
CINÉcULTURE ist Gondeln Sommerferien zurück. Der Herbst verspricht eine reiche Filmsaison. Wir garantieren unvergessliche, nachhaltige und prägende Leinwandmomente. Wir wollen Ihnen engagiertes Kino zeigen. Kinoereignisse präsentieren, wo man nicht aus Langeweile hingeht.

Als Auftakt zeigen wir eine spannende Buchverfilmung. Autor ist der leider bereits mit 48 Jahren (2013) verstorbene multitalentierte Künstler Wolfgang Herrndorf und Regisseur ist der ebenfalls sehr talentierte 42 jährige Fatih Akin. Er begeisterte uns mit Filmen wie „Gegen die Wand“, „Auf der anderen Seite“ oder „Soulkitchen“.

Das Buch von Wolfgang Herrndorf „Tschick“ war bereits 2010, beim Erscheinung noch nicht aber durch Mundpropaganda zum Jahresbestseller. Es wurde auch als Theaterstück umgeschrieben und wurde in Deutschland in den letzten Jahren das meistinszenierte Bühnenstück.

Fatih Akin hat sich ganz nah an die Romanvorlage gehalten. Zum Glück! Er erzählt eine Coming-of-Age-Geschichte auf der Grundlage eines Roadmovie. Die beiden Jungs Maik&Tschick, die Hauptprotagonisten, unternehmen in den Sommerferien mit einem „geliehenen“ Lada eine Reise in den Osten Deutschlands, um genau zu sein in die Walachei (die sie aber nie erreiche) – auf dieser Reise erleben Sie allerlei Abenteuer.

Die filmische Arbeit von Fatih Akin überzeugt gleich von. Anfang an, so dass es nicht lange dauert bis man die beiden fest ins Herz schliesst und gerne noch viel länger als die 93 Filmminuten ihre Erlebnisse miterleben möchte. Klar ist zum Vornherein, dass der Film nicht alles was das Buch enthält, zeigen kann. Aber der Film ist dem Buch gleichwertig: der Charme bleibt erhalten, er bezaubert wie im Buch mit der heutigen Jugendsprache, mit mitreissendem Tempo und liebevollen Details.

Die Umsetzung vom Buch zum Film ist perfekt gelungen. Man kann nicht sagen, wer das Buch gelesen hat, wird den Film weniger gut finden. Im Gegenteil: wer das Buch gelesen hat, will unbedingt den Film sehen und umgekehrt.

„Tschick“ ist ein liebenswertes Feelgood-Movie mit Tiefgang. Der Film endet sogar mit einem Happy-Ending. Ist das schlecht? Nein, meint Tereza Fischer vom „Filmbulletin“: „Muss so sein und erfreut nicht nur die Herzen von Teenies, sondern auch die ihrer Eltern.“

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

 

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VOR DER MORGENRÖTE

4. 9. 2016: TAG DES KINOS – Eintritt Fr. 5.-
CINÉCULTURE: Sondervorstellung

„VOR DER MORGENRÖTE“
(R.: Maria Schrader; D 2016; 106 Min.; Darst.: Barbara Sukowa, Josef Hader, Aenne Schwarz)
Zwei Vorstellungen: So. 4. Sept., 11.00 // Di. 6. Sept. 18.00

Auch CinéCulture nimmt und muss am „Tag des Kinos“ teilnehmen! Und zwar mit dem vielgelobten Film über das Leben des weltbekannten Schriftstellers STEFAN ZWEIGs: „Vor der Morgenröte – Stefan Zweig in Amerika“.

Der 4. September 2016 ist eine Hommage ans Kino. Er soll beweisen , dass Kinofilme nur im Kinosaal zur Geltung kommen! Hier wird Kino in die richtige Dimension gesetzt, was das Fernsehen und das Homekino nie, und ich wiederhole NIE! Erfüllen kann: Grossleinwand, Tonqualität (und die Werbung wird vor dem Hauptfilm gezeigt, ein ungeheurer Vorteil), der Film kann nicht unterbrochen werden, wann man will, sondern er wird dort angehalten wo’s Sinn macht. Quentin Tarantino z. B. schreibt auf die Sekunde genau vor wo er die Pause haben will. Kino ist und bleibt Kunst – was diesen kommenden Sonntag bewiesen wird.

Im Rahmen des CinéCulture wird an Sonntag, den 4. September 2016, um 11.00, dem „Tag des Kinos“, der Film von Maria Schrader „Vor der Morgenröte“ gezeigt.
Er wurde am diesjährigen Film Festival von Locarno auf der malerischen Piazza Grande gezeigt. Als DarstellerInnen könnte Maria Schrader Josef Hader, Aenne Schwarz und die Grande Dame des deutschen Kinos Barbara Sukowa (in der Rolle der Hannah Arendt bewies sie, dass sie zu den besten Schauspielerinnen des europäischen Kinos zählt), verpflichten. Dieses Dreigestirn tragen nicht nur diesen Film, sondern führen ihn zu einem tiefgründigen, nachhaltigen und selbstredend zu einem berührenden Kinoereignis.

Rio de Janeiro , Buenos Aires, New York, Petrópolis: Stationen im Leben von Stefan Zweig, die ihm trotz gastfreundlicher Aufnahme und grosser Anerkennung die Heimat nie ersetzen könnten. Schon 1934 hatte der jüdische, österreichische Schriftsteller und Pazifist, der den Niedergang Europas durch die verbrecherischen Nazis früh voraussah, seine Heimat verlassen. Er ist nie mehr aus dem Exil zurückgekehrt. Da er und seine Frau fanden, dass es ein Leben nach den Nazis in Europa nicht mehr möglich sei, entschieden sie sich 1942 für den Freitod.

Regisseurin Maria Schrader („Liebesleben“) erzählt mit tiefer Anteilnahme episodisch aus Zweigs Zeit in Nord- und Südamerika – von seinem ersten Aufenthalt in Brasilien und der Teilnahme am P.E.N.-Kongress in Buenos Aires 1936 über den Besuch New Yorks 1941 bis zu seinem Freitod 1942 in Petrópolis. Dort schrieb er die unvergessliche und sein berühmtestes Werk: „Die Schachnovelle“.

„Vor der Morgenröte“ gewinnt durch die Fokussierung auf einzelne Stationen von Stefan Zweigs Leben Intensität und Tiefe: ein bildgewaltiger, sorgfältig ausgestatteter, herausragend gespielter Film über einen grossen Autor.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen grosses Kinovergnügen

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Tomorrow/Demain

CINÉcULTURE und Gä & Nä präsentieren

TOMORROW/DEMAIN – Die Welt ist voller Lösungen
( Regie: Mélanie Laurent, Cyril Dion; F 2015; 118 Min.)
AUFFÜHRUNG: Mi. 20. Juli 2016, 20.30)

David Nabarro (UN Beauftragter für Klimapolitik und nachhaltige Entwicklung): „Dieser Film sollte Teil der Ausbildung aller politischen Verantwortlichen weltweit sein!“

…, dass wir unsere Lebensweise ändern müssen, wissen wir seit rund 40 Jahren; und es gibt sehr viele (abschreckende, lehrreiche) Filme, die dieses Problem thematisierten. Dagegen wurde von offizieller Seite wenig getan. Profit ist wichtiger!, und zwar immer noch!
Aber endlich kommt mit „Tomorrow/Demain“ ein Dokufilm in die Kinos der Hoffnung verspricht, der Mut zur Aktion macht; dass noch nicht alle Schlachten verloren sind. Es gibt Lösungen! Aber wir dürfen das nicht den Politikern überlassen. Wir, die wir am Ende der Linie stehen, sind aufgefordert zu agieren. Denn zum Reagieren ist es definitiv zu spät. In „Tomorrow/Demain“ wird sehr anschaulich, plastisch gezeigt, was der Mensch machen kann, um die Erde noch immer bewohnbar zu machen. Er zeigt Lösungen die jeder Einzelne sofort und jetzt anpacken kann.

INHALT: Die Regisseure haben zehn Länder bereist, von Frankreich über die Schweiz bis Finland und Island. Die beiden: Mélanie Laurent ( Quentin Tarantino hat ihr in seinem Film „Inglorious Bastards“ eine Schlüsselrolle gegeben. Sie ist die wunderschöne Frau im roten Kleid, die in ihrem Kino alle Obernazis fertig macht) und der Aktivist Cyril Dion, wollten sich nicht mit den düsteren Prognosen einer Studie zufrieden geben, die ein Ende unseres Ökosystem gegen Ende dieses Jahrhunderts prophezeit.
Die Filmer haben Alternativen, Lösungsmöglichkeiten und Horizonte für die Zukunft gefunden in den Bereichen Landwirtschaft, Energie, Wirtschaft und Demokratie. Ein spannender Film über Gegenwart und Zukunft.

Was wir jetzt machen können, ist, diesen FIlm sich anschauen und weiter empfehlen!

Daniel Blatter (Gä&Nä), Alex R. Chanton & Jean-Pierre D’Alpaos wünschen viel Sehvergnügen!

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Cinéculture – JULIETA

CINÉCULTURE
…zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen!

JULIETA
(R.: Pedro Almodóvar; Spanien 2016; 109 Min.; Darst.:Adriana Ugarte, Daniel Grao, Emma Suarez)

Vorführdaten:

Sa./So. 18./19. Juni 2016, 18.00 h
Mo./Di. 20./21. Juni 2016, 20.30 h

Er ist wieder da – und besser und raffinierter denn je! Wir sprechen vom spanischen Regisseur: PEDRO ALMODÓVAR! Wieso wieder da? Mit seinem letzten Film, ich will und mag mich nicht an seinen Titel erinnern, hat er einen Riesenflop gedreht. Unverständlich wie ein solcher Ausnahmekünstler so etwas Schlechtes realisieren könnte. Aber jetzt mit „Julieta“ hat er wieder einen echten, tiefen, nachhaltigen, ganz Grosses Kino nach bester Almodóvar Manier abgeliefert.
Katja Nicodemus („DIE ZEIT“): „Endlich findet Pedro Almodóvar … zu seiner alten erzählerischen Leidenschaft zurück. Durch Zufall begegnet Julieta einer Kindheitsfreundin ihrer Tochter, und diese Freundin will die schon seit Jahren abgetauchte Antía gesehen haben. Die Nachricht bringt die Mutter aus dem Takt und veranlasst sie, der Verschwundenen einen langen Brief über ihre eigene Geschichte zu schreiben. Sie schreibt über die mystische Begegnung mit  ihrer grossen Liebe während einer Zugfahrt, über das gemeinsame Leben mit dem Mann, einem Fischer, der Antías Vater wurde, von Tod, Schuld, Sehnsucht und den Windungen des Schicksals. Wieder gibt Pedro Almodóvar einer Heldin Rückhalt durch exzentrische Kleidung und starke Farben, wieder findet er einen fliessenden Erzählstil, der die überbordende Handling elegant im Griff behält. … Es ist schon erstaunlich, wie es diesem Film und Almodóvar gelingt, ein ganzes Leben, seine Sehnsüchte, seine Abgründe, seine Trauer zu erkunden.“

Wer ein Filmavecionado ist, muss sich „Julieta“, trotz EM, es gibt auch ein Leben neben dem Fussball, ansehen. Wenn ich gläubig wäre, müsste ich sagen: „Es ist eine Sünde ‚Julieta‘ wegen Fussball oder anderen Abmachungen, nicht ins Kino zu gehen.“

Übrigens, dies ist der letzte CinéCulture Film vor der grossen Sommerpause,
Wir sehen uns im Herbst wieder, und wie immer, wünschen Alex R. Chanton und Jean-Pierre L. D’Alpaos viel Sehvergnügen mit CinéCulture-Höhepunkten!

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A BIGGER SPLASH

CINÉCULTURE: „Hier sitzen Sie immer im richtigen Film“

Vorführdaten:
Sa. 21. Mai 2016 / 17.00 h
Mi. 25. Mai 2016 / 20.30 h

A BIGGER SPLASH
(R.: Luca Guadagnino; F/Italien 2015; 120 Min.; Darst.: Tilda Swinton, Ralph Fiennes, Dakota Johnson, Matthias Schoenaerts)

Endlich wieder einmal ein Film für Erwachsene, für aufgeschlossenen Erwachsene, für gebildete und lebenserfahrene Erwachsene, endlich wieder einmal ein Film für CinéCulture. Der Regisseur Luca Guadagnino hat sich von den Filmklassiker „La Piscine“ aus dem Jahre 1969 inspirieren lassen, indem Romy Schneider, Allan Dellen und Jane Birkin den Film zu einem Kunstwerk machten.
Mit der neuen Besetzung gelingt es diesem Film eigenständig zu bestehen, ohne den Vergleich zu fürchten. A BIIGER SPLASH ist ein hochkarätiger Cast in einer spannungsgeladenen Geschichte.
Die Kritiker loben diesen Film. Und effektiv gehört er bereits zu den fünf besten Filmem in diesem Jahr. Hier stimmt alles: Landschaft (Mittelmeerinsel Pantelleria), hervorragende Schauspieler, Kamera exzellent, Story fast Shakespeare klassisch. Luca Guadagnino geht es um Schuld bei diesen zwischenmenschliche Spannungen, sondern um die Begierde zwischen Mann und Frau, um unterschiedliche Lebensstile und in unserer heutigen Zeit, mit dem Problem der Gesellschaftsäberalterung, auch ums Alter.
Noch ein Zitat des Regisseurs sollte nun genügen um die Neugier und das Interesse für diesen Film zu wecken: „ich bin von der Idee eines Bruches ausgegangen. Die Kluft zwischen einer Welt, die es nicht mehr gibt – die Welt des Rock ’n‘ Roll gegen Ende des 20. Jahrhunderts – und einer neuen Art von Konservatismus, die uns in gewisser Weise heute lenkt. “ Klingt doch irgendwie vertraut. Oder etwa nicht!
Selber Schuld wer diesen Film verpasst.

Alex R. Chanton und Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen.

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The Hateful 8

CINÉCULTURE
zeigt nur Filme, die wir selber sehen wollen.

Quentin Tarantinos „THE HATEFUL 8“ am Mittwoch, 3. Feb. & 10. Feb. 2016in O-Ton!!!

„THE HATEFUL 8“
(R.: Quentin Tarantino; USA 2015; 167 Min.; Darst.: nur die Besten)

Haben Sie die CinéCulture Matinées vermisst? Wir schon! Nun nach „The Hateful 8“ werden wir mit ihnen beginnen. Grund? Die Filme die wir unter CinéCulture zeigten/zeigen (The Revenent, The Hateful 8) waren einfach zu lang, so dass wir sie nur am Abend zeigen konnten.
Machen Sie sich bereits gefasst auf Nicolas Steiner’s Film „Above and Belowe“ (Kino-Premiere am 20. Feb. und am 21. Feb. 2016 als Matinée) und „The Danish Girl“ von Tom Hooper sind gebucht.

Quentin Tarantino’s Filme darf man eigentlich nicht in der Synchronfassung „Deutsch“, eigentlich in keiner Synchronsprache überhaupt, sehen. Dies ist echt, im katholischen Sinne gesprochen, eine Sünde. Aber als Kinobetreiber ist man heute gezwungen auch Autorenfilme synchronisiert zu zeigen.
Aber wir von CinéCulture zeigen ihn zum Trotz mindestens 2x in O-Ton mit deutschen Untertiteln. Und zwar am:
Mi. 3. Februar 2016, um 20.30 & Mi. 10. Februar 2016, um 20.30!
„The Hateful 8“ wird das Publikum polarisieren. Und wer einen ähnlichen Filmwestern wie „Django unchained“ erwartet, kennt Tarantino nicht. Er würde es sich nie erlauben sich zu kopieren, er ist ja noch lange nicht altersmüde. Dafür ist er zu sehr Cineast, zu sehr Vollprofi.
Mit seinem achten Film hat er es wieder geschafft, einen atmosphärisch dichten Film zu drehen mit fantastischen, herrlichen Charakteren, mit einer Handlung voller filmischer Wendungen, eine Filmsprache von der andere Regisseure träumen. Um ihn ganz zu verarbeiten, muss man „The Hateful 8“ 2 bis 3x sehen (natürlich nur in O-Ton), um all die Finessen und Raffinessen, die Dialoge, die Kameraeinstellungen aufzunehmen.
Wir von CinéCulture sind überzeugt, dass dieser Film viel Zeit braucht, um seine Qualität und Genialität vollends zu erkennen.
Gut, dass es noch solche risikofreudige, eigenwillige, anarchistische, originelle und fantasievolle Regisseure gibt.

Sehen Sie wohl! Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D‘ Alpaos

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Multiple Schicksale

CINÉCULTURE präsentiert :

Sonntagsmatinee, 22. Nov. 2015, 11.00.

Weitere Vorführung: Di. 24. Nov. 2015, 18.00.

 

„MS – Multiple Schicksale“

(Regie: Jann Kessler; CH 2015; 85 Min.)

Zu den Krankheitsbilder unserer Gesellschaft wie Demenz, Alzheimer , die in den letzten Jahren bevorzugte Doku- Filmthemen waren und sind, kommt jetzt ein überzeugender Film in die Kinos, der die heimtückische Krankheit „MS – Multiple Schicksale“ zum Inhalt hat.
CINÉCULTURE zeigt, wie bekannt nicht nur Spielfilme, sondern auch eindrucksvolle Dokumentarfilme, die unbedingt vorgeführt werden müssen. „MS – Multiple Schicksale“ von Jann Kessler, ist sehr wertvoll, dass wir diesen unter dem Label „CINÉCULTURE“ zeigen. Der Film lässt eintauchen in Schicksalsschläge und Zuversicht, Verzweiflung und Mut, prägende und auch schöne Erfahrungen voller Freude. Dabei lässt die Kamera tiefe Einblicke zu und hält dennoch respektvolle Distanz ( was dem Regisseur hoch anzurechnen ist). Entstanden ist ein vielschichtiger Film, der vor den schwierigen Fragen ebenso wenig zurückweicht wie vor den schönen Momenten des Lebens.
Ein echt beeindruckender, überzeugender, berührender Film.

CinéCulture wünscht, trotz dem nicht ganz einfachen Thema, viele Besucher!

CINÉCULTURE Hinweis: Mo. 23. Nov. 2015, 18.00, MANO A MANO – ein Film über Pierre Imhasly; der Regisseur Willy-Franz Kurth stellt uns Pierre Imhasly in einem berührenden Filmportrait (90 Min.) vor. (Letze Tage).
Für Filmliebhaber zeigen Léon Locher und Jean-Pierre L. D’Alpaos am 21./22. Nov. 2015 an einem Filmmarathon alle 18 Kinofilme von Jim Jarmusch. Ort: Buchhandlung Wegenerplatz in Brig, Beginn jeweils am Morgen um 9.00.009

Cnéculture – James Bond

JAMES BOND „SPECTRE“ in englisch mit d/f Untertitel!

Nur an einem Abenden: Mi. 11. November 2015, 20.30!!!

Gehört James Bond zur CINÉCULTURE? Eigentlich nicht. Aber da das Kino „Capitol“ Brig schweizweit eines der wenigen Kinos ist, das diesen Film in original Ton mit deutsch/französischen zeigt, finden wir von CinéCulture , dass wir unsere Email Empfänger auf diese Besonderheit hinweisen und „Spectre“ dadurch empfehlen. Und übrigens ist er sehr sehenswert, da er seit Jahren wieder mit einem gewissen Charme und witziger Unterhaltung ihn bereichern.
Nur ein Manko hat der Film: James Bond kann nicht küssen!
Ansonsten ist es intelligentes Entertainment.
Jean-Pierre L. D’Alpaos wünscht viel Vergnügen

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„YOUTH“

CINÉCULTURE
(„Hier sitzen Sie immer im richtigen Film!“)

„Michael Caine und Harvey Keitel laufen vor Schweizer Bergkulisse zur Höchstform auf!“

 

„YOUTH“
(R.: Paolo Sorrentino; I, F, GB, CH 2015; 188 Min.; Darst.: Rachel Weisz, Michael Caine, Harvey Keitel, Jane Fonda, Paul Dano, Madalina Diana Ghenea)

Vorführungen: Fr. 11. 9. 2015 – 18.00 // Mo. 14. 9. 2015 – 20.30 // Di.&Mi. 15.&16. 9. 2015 – 18.00

Wir sind stolz Ihnen gleich an vier Tagen einer der besten Filme des Jahres 2015 präsentieren zu können: „Youth“ von Paolo Sorrentino. Von sich reden, machte sich Paolo Sorrentino mit dem äusserst kritischen Film über den mafiösen italienischen Premierminister Andreotti „IL Divo“; drehte mit „Cheyenne – This Must Be The Place“ (2011) einen sehr geglückten Autorenfilm, der das Potential zu einem zukünftigen Kultfilm in sich hat; und natürlich mit „La Grande Bellezza“ (2013) schaffte er endgültig den internationalen Durchbruch. Für diesen Film erhielt er gleich die wichtigsten FilmPreise: den Oscar 2014, den Golden Globe, den BAFTA, den EFA (Europäischer Filmaward)…
Jetzt ist Paolo Sorrentino mit „Youth“ (Ewige Jugend) auf der Leinwand zurück. „Youth“ ist die ganz feine Art von filmischer Fabulierkunst. Ein echter Kinofilm für den echten Kinoliebhaber (nicht Kinofan). „Youth“ hat alles was es braucht um unvergesslich zu bleiben: eine schöne, stille, angenehme Story; Schauspieler – die mit ihrem Können, mit ihrem Profil, mit ihrer Ausstrahlung und ihrem Ausdruck die Qualität des Films garantieren; eine Kameraarbeit die vor Kreativität sprüht; feiner, hochwertiger Humor!
Ganz klar: wer „La Grande Bellezza“ und die Filme von Altmeister Federico Fellini mochte, wird hier wieder einmal mehr auf seine Kosten kommen – und wird mit „Youth“ feststellen, wozu Kino noch fähig ist. Übrigens: es wird gemunkelt, dass Paolo Sorrentino das Erbe Fellinis angetreten habe. Denn mit „La Grande Bellezza“ lehnte er sich an „La Dolce Vita“ (1963) an; mit „Youth“ hat er nun in seiner eigenen charakteristischen Filmschrift eine Hommage auf „8 1/2“ geschaffen. Wir freuen uns sehr auf „Youth“.

Alex R. Chanton & Jean-Pierre L. D’Alpaos wünschen viel Vergnügen

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